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Doxycyclin

Doxycyclin 100mg zur Behandlung von Chlamydien-Infektionen mit online Rezept

Definition & Anwendungsgebiete von Doxycyclin

Das Antibiotikum Doxycyclin gehört zur Wirkstoffgruppe der Tetrazykline. Es eignet sich zur Behandlung von bakteriellen Erregern unterschiedlicher Infektionen. Tetrazykline wie beispielsweise Doxycyclin weisen ein breites Wirkungsspektrum bei Personen ab 50 Kilogramm Körpergewicht auf. Zu unterstreichen ist die effektive Behandlung von Geschlechtskrankheiten wie beispielsweise Chlamydien.

Der Auslöser Chlamydia trachomatis gehört zu einem Bakterium, welches in den Industrieländern am häufigsten sexuell übertragen wird. Zur Therapie der oft chronisch verlaufenden Chlamydien Infektion gehört Doxycyclin zur MIttel der Wahl.

Darüber hinaus ist das verschreibungspflichtige Doxycyclin angezeigt bei Infektionen der Harnwege, des Verdauungstraktes oder der Augen. Erkrankungen in der Geburtshilfe als auch Gynäkologie beziehungsweise Infektionen aufgrund von Zecken lassen sich ebenso mit Doxycyclin therapieren. Während Stillzeit und Schwangerschaft ist von der Anwendung Doxycyclins abzusehen.

Wirkung von Doxycyclin

Ähnlich wie andere Lebewesen produzieren Bakterien Eiweiße (Proteine), um zu wachsen und um zu überleben. Den jeweiligen Aufbau der Proteine kodiert die strickleiterförmige DNA. Grundbaustein der Eiweiße sind Aminosäuren. Die sogenannte Erbinformation bestimmt die Abfolge der Aminosäuren. Initiiert wird die Kombination diese Eiweißbausteine durch sogenannte Ribosomen als auch durch weitere Transportmoleküle.

Wirkungsweise von Antibiotika

Beta-Laktam-Antibiotika

Tetrazykline wie Doxycyclin verhindern den Aufbau der Proteine in verschiedenen Bakterien, indem sie den Kontakt zwischen Transportmolekülen und Ribosomen unterbinden. Infolge dessen verhindern antibiotische Präparate das weitere Wachstum dieser. Dadurch gelingt es dem menschlichen Immunsystem, krankheitsauslösende Bakterien gezielt zu vernichten. Erkennbar ist die effektive Wirkung von Doxycyclin daran, dass Erkrankungen und die damit verbundenen Beschwerden oftmals innerhalb weniger Tage zurückgehen.

Dosierung und Einnahme von Doxycyclin

Die Einnahme von Doxycyclin muss nach ärztlicher Vorgabe erfolgen. Sollten keine abweichenden Anweisungen vorliegen, ist Doxycylcin wie folgt zu dosieren. Jugendliche mit einem Körpergewicht über 50 Kilogramm als auch Erwachsene mit einem Gewicht unter 70 Kilogramm neben am ersten Behandlungstag zwei Tabletten ein. Dies entspricht einer Wirkstoffmenge von 200 Milligramm Doxycyclin. An den darauffolgenden Tagen ist jeweils eine Tablette (100 Milligramm) einzunehmen.

Erwachsene mit einem Körpergewicht über 70 Kilogramm nehmen täglich eine Tablette (200 Milligramm) Doxycyclin ein. Für Kinder unter 50 Kilogramm Körpergewicht eignet sich dieses Medikament aufgrund seiner Dosierungsstärke nicht.

Darüber hinaus liegen spezielle Dosierungsempfehlungen für die Therapie von akuter gonorrhoischer Urethritis oder akuter Gonokokken-Epididymitis (bei Männern) vor. Dies gilt auch bei der Therapie einer akuten Gonokokken-Infektion, Syphilis oder andere Hauterkrankungen (Rosacea, Akne vulgaris) bei Frauen.

Die Einnahme erfolgt mindestens eine Stunde vor dem Essen als auch eine Stunde vor dem Schlafen gehen im Stehen oder Sitzen. Doxycyclin Filmtabletten sind stets mit reichlich Flüssigkeit (mindestens 100 Milliliter Wasser) einzunehmen. Auf diese Weise beugen Anwender eine Speiseröhren-Reizung beziehungsweise ein -Geschwür vor.

Sollten Darmbeschwerden nach der Einnahme auftreten, dürfen keine Arzneimittel eingenommen werden, welche die Darmbewegung hemmen. Personen mit empfindlichem Magen sollten Doxycyclin in Kombination mit einem Glas Milch oder einer leichten Mahlzeit aufnehmen.

Nebenwirkungen von Doxycyclin

Häufig verursacht die Einnahme von Doxycyclin unerwünschte Nebenwirkungen wie Übelkeit. Gelegentlich bemerken Anwender Durchfall, Erbrechen, Schluckbeschwerden, Zungenentzündung, Mund- und Rachenschleimhautentzündung, schwarze Haarzunge, Lichtempfindlichkeit und Heiserkeit.

Zudem steigt das Risiko für einen ausgeprägten Sonnenbrand aufgrund UV- oder Sonnenlichtbestrahlung. In seltenen Fällen sind hierbei die Nägel ebenso betroffen. Letzteres ist gekennzeichnet durch eine Nagelverfärbung und -ablösung. Aufgrund dieser möglichen Nebenwirkung empfiehlt es sich, dass überempfindliche Patienten direkte Sonnenbestrahlung während der Anwendung von Doxycyclin vermeiden. Dies gilt auch für den Aufenthalt im Bereich von Höhensonne. Sollten sich dennoch erste Anzeichen einer der beschriebenen Hautreaktion zeigen, ist das Medikament abzusetzen und ein Arzt zu konsultieren.

Häufig (1 von 10) Gelegentlich (1 von 100) Selten (1 von 1000)
Magendruck Fieber Blutdruckabfall
Juckreiz Erbrechen Kehlkopfschwellung
Blähungen Heiserkeit Sehstörungen
Sodbrennen Lichtempfindlichkeit mit Sonnenbrand Lympherkrankungen

Selten löst Doxycyclin Schwindel, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Sehstörungen (Doppelbilder), Angstzustände, Unruhe oder Herzklopfen aus. Zudem gehören zu vereinzelten Nebenwirkungen Empfindungsstörungen wie beispielsweise Kribbeln, Leibschmerzen, Erröten des Gesichts, entzündliche Läsionen im Genital- und Afterbereich, Oesophagitis (Entzündung der Speiseröhre), oesophagales Geschwür (Geschwür der Speiseröhre), Verlust oder Störung der Geschmacks- und Geruchsempfindung, Leberfunktionsstörungen, Veränderungen des Blutbildes, Hepatitis (Leberentzündungen), Ohrensausen, Lebertoxizität, Muskel- und Gelenkschmerzen, Nierenschädigungen, Überempfindlichkeitsreaktionen oder Hautausschläge.

Typische Nebenwirkungen wie beispielsweise Schlussbeschwerden, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall oder Erbrechen lassen sich bereits im Vorfeld gezielt vermeiden. Hierzu ist Doxycyclin gemeinsam mit Joghurt, einem Glas Milch beziehungsweise direkt nach einer leichten Mahlzeit einzunehmen.

Wechselwirkungen von Doxycyclin

Die Wirkung von Doxycyclin wird schwächer durch die gleichzeitige Anwendung von Abführmitteln, säurebindenden Präparaten, medizinischer Kohle, kalziumhaltigen Fruchtsäften und Milch, da diese die Aufnahme des Wirkstoffes aus dem Magen-Darm-Trakt verlangsamen.

Eine ähnliche Beeinträchtigung der Wirkung von Doxycyclin entsteht bei der parallelen Anwendung des Arzneimittels mit kalzium-, magnesium-, aluminium- und eisenhaltigen Wirkstoffen. Um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden, empfiehlt sich die Einnahme der oben aufgeführten Wirkstoffe circa zwei bis drei Stunden nach der Anwendung von Doxycyclin.

Doxycyclin hat eine verstärkende Wirkung auf Sulfonylharnstoffe und Antikoagulanien. Aufgrund dessen ist der Blutzuckerspiegel beziehungsweise die Blutgerinnung während der Behandlung regelmäßig zu kontrollieren. Bei Bedarf ist die Wirkstoffdosierung vom behandelnden Arzt anzupassen. Der Körper baut Doxycyclin bei chronischem Alkoholmissbrauch beziehungsweise bei zeitgleicher Einnahme von Barbituraten (Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Rifampicin) schneller ab. Im Einzelfall ist eine Dosisanpassung angezeigt.

Doxycyclin beeinträchtigt die Wirkung der kombinierten Antibabypille ungünstig. Während des Behandlungszeitraumes empfiehlt sich die zusätzliche Nutzung mechanischer Verhütungsmittel wie Kondom und Diaphragma. Kontraindiziert ist die gleichzeitige Einnahme von Antibiotika wie beispielsweise Cephalosporine oder Penicilline, da diese Wirkstoffe die Wirkung von Doxycyclin verhindern.

Gegenanzeigen von Doxycyclin

Eine Kontraindikation liegt vor, wenn Patienten eine Überempfindlichkeit gegen Tetrazykline aufweisen. Dies gilt ebenso bei Niereninsuffizienz, Myasthenia gravis oder Leberfunktionsstörungen. Doxycyclin ist während der zweiten Hälfte der Schwangerschaft kontraindiziert. Dies gilt auch für Kleinkinder beziehungsweise bis zu einem Alter von acht Jahren, da der aktive Wirkstoff das kindliche Wachstum aufgrund von Ablagerungen in Zähnen und Knochen ungünstig beeinflusst. Ähnliches gilt bei Diagnose schwerer Leberschädigungen. Hier ist eine Einnahme des Arzneimittels nur unter kontinuierlicher ärztlicher Kontrolle angezeigt.

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