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Tadalafil

Tadalafil (Cialis Generika) online - Rezeptausstellung inkl

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Tadalafil im Überblick

Ebenso wie Sildenafil (Viagra und Viagra Generikum Sildenafil), Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra) gehört Tadalafil zur Wirkstoffgruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer, die durch Eingriffe in den Zellstoffwechsel eine Erektion bewirkt. In der EU, in Norwegen und in der Schweiz ist Tadalafil (Cialis) verschreibungspflichtig, in anderen Ländern ist es frei erhältlich.

Tadalafil

Von einer Einnahme ohne ärztliche Beratung ist wegen der Gefahr von Fehldosierungen und nicht erkannten Kontraindikationen jedoch grundsätzlich abzuraten. Tadalafil darf ausschließlich von Männern angewendet werden.

Wie kommt eine Erektion zustande?

Für das Entstehen einer Erektion wirken Nervenreize und neuronale Botenstoffe, Blutkreislauf und Muskulatur in komplexer Form zusammen. In sexuell nicht erregtem Zustand sorgen dauerhafte Kontraktionen der glatten Muskeln der Penisarterien dafür, dass die drei Schwellkörper des Penis nur minimal durchblutet werden. Sexuelle Erregung bewirkt das Aufheben dieser "Sperre", so dass der Penis sich versteift.

Entstehung Erektion Impotenz

Der zelluläre Botenstoff Cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) übernimmt bei der Steuerung dieser Vorgänge eine Schlüsselrolle: Bei sexuellen Reizen aktiviert cGMP bestimmte Proteine, die den Kalziumspiegel in den Muskelzellen senken. Die glatte Muskulatur der Penisarterien erschlafft, die Adern weiten sich, das Blut kann ungehindert in die Schwellkörper strömen, die hierdurch auf das drei- oder vierfache ihrer ursprünglichen Größe wachsen.

Gleichzeitig verengen sich im Inneren der Schwellkörper kleine Venen - durch die Minimierung des Blutabflusses wird die Erektion gehalten. Je höher der cGMP-Spiegel im Körper ist, desto stärker und dauerhafter ist die Erektion. Ihr Abklingen bewirkt das körpereigene Enzym Phospodiesterase (PDE-5), das durch den Abbau von cGMP die Blutzufuhr in die Schwellkörper reduziert.

Wie entstehen Erektionsstörungen?

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion, Impotenz) entstehen, wenn die Wechselwirkung von cGMP und PDE-5 aus der Balance geraten ist. Hierfür kann es seelische und körperliche Gründe geben. Beispielsweise ziehen Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthochdruck (Hypertonie) oder Arteriosklerose oft auch Potenzprobleme nach sich.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie beschreibt die erektile Dysfunktion als einen Zustand, durch den innerhalb der letzten sechs Monate über 70 Prozent aller versuchten Sexualkontakte nicht vollzogen werden konnten, da sich der Penis nicht ausreichend versteift oder die Erektion nicht lange genug angehalten hat. Die Diagnose einer Erektionsstörung gehört ausschließlich in die Hand des Arztes.

Wie wirkt Tadalafil?

Tadalafil ist ein sogenannter Phosphodiesterase-5-Hemmer und hat so, wie andere Wirkstoffe der Gruppe auch, eine erektionssteigernde Wirkung. Das Enzym Phosphodiesterase-5 ist für den Abbau des Botenstoffes cGMP verantwortlich. Dieser Botenstoff ist maßgeblich an der Regulierung der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen verantwortlich.

Im Verlauf einer Erektion wird cGMP ausgeschüttet, wodurch sich die Muskulatur entspannt und die Blutgefäße sich öffnen, sodass das Blut in die Schwellkörper strömen kann. Phosphodiesterase-5 baut das Enzym cGMP anschließend wieder ab. Durch dessen Hemmung kann das cGMP-Vorkommen aufrecht erhalten werden, wodurch die Blutgefäßmuskulatur entspannt bleibt.

PDE-5-Hemmer Wirkung

Durch den so verbesserten Blutstrom kann eine Erektion besser und länger aufrecht erhalten werden. Tadalafil stellt so das Gleichgewicht zwischen cGMP und PDE-5 wieder her. Das Abklingen der einzelnen Erektion hat keinen Einfluss auf die Wirkung von Tadalafil - solange diese anhält, kann es zu mehreren Erektionen und Samenergüssen (Ejakulationen) kommen.

Besitzt Tadalafil eine luststeigernde Wirkung?

Die Einnahme von Tadalafil kann das persönliche Begehren sowie die sexuelle Stimulierung nicht ersetzen. Sie hat somit nicht automatisch eine Erektion zur Folge und entfaltet keine luststeigernde Wirkung. Jedoch verbessert Tadalafil die Fähigkeit, auf sexuelle Reize mit einer Erektion zu reagieren und sie bis zum Vollzug des Sexualverkehrs zu halten.

Wie wird Tadalafil eingenommen?

Tadalafil ist in Form von Cialis-Filmtabletten erhältlich, die handelsüblichen Dosen betragen 5 (Handelname: Cialis 5 mg täglich), 10 oder 20 Milligramm des Wirkstoffs. Die Tabletten werden während oder unabhängig von einer Mahlzeit unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die Einnahme kann als Bedarfsmedikation oder als niedrig dosierte Dauermedikation erfolgen.

Tadalafil als Bedarfsmedikation

Bei einer Bedarfsmedikation mit Tadalafil liegt die Anfangsdosis meist bei zehn Milligramm pro Tag, die maximale Dosis darf 20 Milligramm nicht überschreiten. Pro Tag darf höchstens eine Tablette eingenommen werden. Tadalafil muss mindestens eine halbe Stunde vor einem geplanten Sexualverkehr erfolgen.

Die höchste Konzentration im Blutplasma erreicht der Wirkstoff nach zwei Stunden, wobei es hier ebenso wie im Hinblick auf das Einsetzen der Wirkung größere individuelle Schwankungsbreiten geben kann. Die Halbwertzeit des Präparates liegt bei 17,5, die maximale Wirkungsdauer bei 36 Stunden.

Mit diesem Zeitrahmen ist Tadalafil den anderen PDE-5-Hemmern deutlich überlegen, deren Wirkungsdauer bei maximal sechs Stunden liegt. Bei Männern, die an Beeinträchtigungen der Leber- oder Nierenfunktion leiden, sollte die Einzeldosis maximal zehn Milligramm betragen.

Tadalafil als niedrig dosierte Dauermedikation

Durch die lange Halbwertzeit des Präparats ist auch eine niedrig dosierte Dauermedikation mit täglich fünf Milligramm Tadalafil möglich. In Frage kommt sie für Männer, die das Präparat mindestens zwei Mal pro Woche verwenden möchten und bei denen sich die Verwendung nach Bedarf bereits als wirkungsvoll erwiesen hat.

Durch die Dauermedikation verbleibt der Wirkstoff permanent im Körper, so dass für spontane sexuelle Aktivitäten keine Medikamenteneinnahme nötig ist. Zum Teil lässt sich die Dosis ohne Abstriche an der Wirkung auf 2,5 Milligramm Tadalafil pro Tag reduzieren.

Ob eine solche Konstanztherapie im Hinblick auf die Nutzen-Risiko-Relation vertretbar ist, wird der Arzt in regelmäßigen Abständen überprüfen. Bei leichten Leber- und Nierenfunktionsstörungen ist eine möglichst niedrig dosierte Bedarfsmedikation meist die bessere Alternative, bei schweren Funktionsstörungen dieser Organe ist eine Dauermedikation mit Tadalafil ausgeschlossen.

Klinische Studien - darunter mehrere Langzeitstudien - belegen jedoch eine insgesamt sehr gute Verträglichkeit der Dauermedikation mit fünf Milligramm Tadalafil pro Tag (Quelle: Cialis(R) 5 mg täglich - eine neue Therapieoption in der ED-Behandlung). Gleichzeitig weisen mehrere dieser Studien nach, dass sich Bedarfsmedikation und Konstanztherapie im Hinblick auf ihre Wirksamkeit nicht in signifikanter Weise unterscheiden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Der Wirkstoff Tadalafil wird im Allgemeinen gut vertragen. Trotzdem kann es während der Einnahme zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Häufige Nebenwirkungen von Tadalafil sind:

  • Hitzegefühle,
  • Kopfschmerzen,
  • Übelkeit,
  • Schwindel,
  • Durchfälle,
  • Hautrötungen des Oberkörpers.

Gelegentlich kann es zu Hautreaktionen, Schläfrigkeit, Bindehautentzündungen und anderen Augenproblemen kommen. Bei Atemnot, Herz-Kreislauf-Symptomen oder erhöhten Leberwerten wird der Arzt die Verordnung von Cialis möglicherweise neu bewerten.

Sehr selten sind allergische Reaktionen, Störungen des Zuckerhaushalts, Blutbildungsstörungen sowie gravierende organische Nebenwirkungen (Kehlkopfödeme, Angina pectoris).

Nebenwirkungen von Cialis in tabellarischer Übersicht:

Häufig (1 von 10) Gelegentlich (1 von 100) Selten (1 von 1000)
Kopfschmerzen Schwindel und verschwommenes Sehen Schwellungen der Augenlider und rote Augen
Rücken- und Muskelschmerzen Atembeschwerden Schwerhörigkeit oder Taubheit
Gesichtsrötung Herzklopfen und Herzrasen Krampfanfälle
VerstopfteNase Nasenbluten Nesselsucht

Kommt es zu einer sogenannten Priapismus, sollte ein Arzt zu Rate gezogen und die Behandlung mit Tadalafil gegebenenfalls abgebrochen werden. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Dauererektion, die einen medizinischen Notfall darstellt.

Wechselwirkungen und Gegenanzeigen von Tadalafil

Bei der Einnahme von Tadalafil sind eventuelle Wechselwirkungen und Gegenanzeigen zu beachten. Um sicherzustellen, dass die Behandlung für Sie geeignet ist, sollte vor Ersteinnahme ein Arzt konsultiert werden.

Gegenanzeigen (Kontrainidikationen)

Strikte Gegenanzeigen gegen die Einnahme von Tadalafil (Cialis) sind:

  • schwere Herz-Kreislauf-Leiden
  • schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
  • bestimmte Augenerkrankungen
  • ein niedriger Blutdruck mit einem systolischen Wert < 90 mmHG

Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall darf Tadalafil drei bzw. sechs Monate nicht verwendet werden.

Bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen, einigen Blutkrankheiten, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, anatomischen Missbildungen des Penis sowie früheren krankhaft verlängerten Erektionen ist eine besonders sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung der Behandlung nötig.

Tadalafil darf nicht zusammen mit anderen Präparaten zur Behandlung von Erektionsstörungen eingenommen werden. Eine strenge Kontraindikation stellt auch die Einnahme bestimmter Medikamente gegen Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Leiden dar.

Mögliche Wechselwirkungen von Tadalafil und anderen Medikamenten

Mögliche Wechselwirkungen von Tadalafil und anderen Substanzen sollten vor dem Beginn der Einnahme mit dem Arzt besprochen werden. Medikamente, die Einfluss auf den Leberstoffwechsel haben - beispielsweise Antibiotika und bestimmte antivirale Mittel - können die Wirkung und somit auch mögliche Nebenwirkungen von Tadalafil verstärken. Grapefruitsaft verhindert den Abbau von Tadalafil.

Einige Anti-Epileptika schwächen die Wirksamkeit des Präparates dagegen ab. Vorsicht ist bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol geboten - größere Mengen alkoholischer Getränke wirken als Blutdrucksenker und mindern die Fähigkeit zur Erektion.

Was ist der Unterschied zwischen Tadalafil und Cialis?

Cialis war das erste zugelassene Medikament, das den Wirkstoff Tadalafil zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion verwendete. Das von Lilly Pharma patentierte Medikament kam im Jahr 2002 auf den Markt.

Cialis

Ende 2017 verlor Lilly Pharma schließlich die Patentrechte am Wirkstoff Tadalafil. Seitdem sind auch andere Hersteller zur Herstellung von Potenzmitteln mit dem Wirkstoff Tadalafil autorisiert. Die seitdem veröffentlichten Medikamente sind sogenannte Generika des Ursprungsmedikaments Cialis.

Die Wirkung ist bei allen Generika wissenschaftlich bestätigt und sollte sich nicht von der von Cialis bekannten Wirkung unterscheiden. Durch leicht abweichende Zusatzstoffe im Präparat kann es jedoch zu leichten Verträglichkeitsunterschieden kommen.

Sollten Sie bei der Einnahme eines Tadalafil-Generikums Nebenwirkungen beobachten, die Ihnen von einer vorherigen Behandlung mit Cialis nicht bekannt sind, sollten diese gemeldet und ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Was sind Generika?

Generika sind Medikamente, die einem anderen Arzneimittel nachempfunden wurden. Dabei wird der gleiche aktive Wirkstoff verwendet wie im Markenmedikament. Stellt ein Pharmakonzern ein neues Medikament her, wird ein Patent für dieses Medikament angemeldet. Sobald dieses Patent ausläuft, ist die Nutzung des Wirkstoffes auch für andere Hersteller freigegeben.

Die versprochene Wirkung muss auch bei einem Generikum durch klinische Studien bewiesen werden, bevor das Medikament zugelassen wird. So wird sichergestellt, dass sich die Wirkung nicht grundlegend vom Markenmedikament unterscheidet.

Wieso sind Generika so viel preiswerter als Markenmedikamente?

Die Entwicklung eines neuen Wirkstoffes ist mit enormen Kosten für das forschende Pharmaunternehmen verbunden. Für Generikahersteller entfallen diese Kosten aufgrund der existierenden Forschungsgrundlage zum größten Teil.

Somit kann ein Generikum deutlich günstiger produziert werden. Hinzu kommt noch, dass sich mit Auslaufen eines Patents vorher nicht da gewesene Konkurrenz auf dem Markt platziert, wodurch Wettbewerbspreise eine weiteren Abfall der Kosten für den Verbraucher bedeuten.

Kann ich das Potenzmittel Tadalafil bei meds4all.ch online bestellen?

Meds4all bietet Ihnen die Möglichkeit, über eine Online-Konsultation mit einem unserer Partnerärzte das verschreibungspflichtige Medikament Tadalafil online zu bestellen. Dabei füllt der Patient einen medizinischen Fragebogen aus, der von einem Arzt ausgewertet wird.

Steht einer Behandlung nichts entgegen, wird ein elektronisches Rezept ausgestellt, das an unsere Versandapotheke weitergeleitet wird. Von dort wird die Ware innerhalb von 24h direkt an Ihre Wunschadresse versandt. Das Medikament wird in einer diskreten Box geliefert, die keinen Hinweis auf Versender oder Inhalt gibt.

Sollten Sie Fragen oder Probleme haben, erreichen Sie unseren Kundenservice von Montag-Freitag zwischen 9:00 und 18:30 Uhr via Telefon, Email oder Live Chat.

Kann ich Tadalafil ohne Rezept online kaufen?

Da es sich bei Tadalafil um ein rezeptpflichtiges Medikament handelt, ist der Kauf ohne Rezept nicht möglich. Wird Tadalafil rezeptfrei online angeboten, handelt es sich dabei um einen illegalen Händler. Die Medikamente sind dabei häufig qualitativ minderwertige Fälschungen, deren Einnahme zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Daher sollte Tadalafil nur online gekauft werden, wenn die Bestellung mit einer ärztlichen Konsultation einhergeht.

Medikament-Eckdaten
Medikament-Eckdaten
Markenname: Tadalafil
Aktiver Wirkstoff: Tadalafil
Hersteller: Verschiedene
Beschreibung: Tadalafil ist ein Generikum des 2002 eingeführten Potenzmittels Cialis und nutzt den gleichen, lange wirksamen PDE-5-Hemmer wie das Präparat der Firma Lilly Pharma.
Rezeptpflicht: rezeptpflichtig
Einnahme/Anwendung: Oral
Darreichungsform: Tablette
Dosierung: 5mg, 10mg, 20mg
Anwendbarkeit: Männer über 18 Jahren, die an erektiler Dysfunktion leiden
Anwendungshinweise: Einnahme 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr
Wirkstoffklasse: PDE-5 Hemmer
Bei Alkoholkonsum: Kann die Wirkung vermindern
In der Stillzeit: Nicht relevant
Bei Schwangerschaft: Nicht relevant
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