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Was ist Tadalafil?

Tadalafil ist ein medizinischer Wirkstoff zur Therapie der erektilen Dysfunktion (Impotenz) des Mannes. Sein Handelsname ist Cialis. Als Potenzmittel wurde Tadalafil (Cialis) durch den Hersteller Lilly Pharma Ende 2002 in Deutschland und ein Jahr später auch in den USA auf den Markt gebracht. Inzwischen ist das Medikament auch zur Behandlung von gutartigen Prostatavergrößerungen sowie von pulmonalen (auf den Lungenkreislauf bezogenen) Herzkrankheiten zugelassen.

Tadalafil im Überblick

Ebenso wie Sildenafil (Viagra), Vardenafil (Levitra) und Avanafil (Spedra) gehört Tadalafil zur Wirkstoffgruppe der sogenannten PDE-5-Hemmer, die durch Eingriffe in den Zellstoffwechsel eine Erektion bewirkt. In der EU, in Norwegen und in der Schweiz ist Tadalafil (Cialis) verschreibungspflichtig, in anderen Ländern ist es frei erhältlich.

Cialis Tadalfil

Von einer Einnahme ohne ärztliche Beratung ist wegen der Gefahr von Fehldosierungen und nicht erkannten Kontraindikationen jedoch grundsätzlich abzuraten. Tadalafil darf ausschließlich von Männern angewendet werden.

Wie kommt eine Erektion zustande?

Für das Entstehen einer Erektion wirken Nervenreize und neuronale Botenstoffe, Blutkreislauf und Muskulatur in komplexer Form zusammen. In sexuell nicht erregtem Zustand sorgen dauerhafte Kontraktionen der glatten Muskeln der Penisarterien dafür, dass die drei Schwellkörper des Penis nur minimal durchblutet werden. Sexuelle Erregung bewirkt das Aufheben dieser "Sperre", so dass der Penis sich versteift.

Entstehung Erektion Impotenz

Der zelluläre Botenstoff Cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) übernimmt bei der Steuerung dieser Vorgänge eine Schlüsselrolle: Bei sexuellen Reizen aktiviert cGMP bestimmte Proteine, die den Kalziumspiegel in den Muskelzellen senken. Die glatte Muskulatur der Penisarterien erschlafft, die Adern weiten sich, das Blut kann ungehindert in die Schwellkörper strömen, die hierdurch auf das drei- oder vierfache ihrer ursprünglichen Größe wachsen.

Gleichzeitig verengen sich im Inneren der Schwellkörper kleine Venen - durch die Minimierung des Blutabflusses wird die Erektion gehalten. Je höher der cGMP-Spiegel im Körper ist, desto stärker und dauerhafter ist die Erektion. Ihr Abklingen bewirkt das körpereigene Enzym Phospodiesterase (PDE-5), das durch den Abbau von cGMP die Blutzufuhr in die Schwellkörper reduziert.

Wie entstehen Erektionsstörungen?

Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion, Impotenz) entstehen, wenn die Wechselwirkung von cGMP und PDE-5 aus der Balance geraten ist. Hierfür kann es seelische und körperliche Gründe geben. Beispielsweise ziehen Diabetes mellitus, Bluthochdruck (Hypertonie) oder Arteriosklerose oft auch Potenzprobleme nach sich.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie beschreibt die erektile Dysfunktion als einen Zustand, durch den innerhalb der letzten sechs Monate über 70 Prozent aller versuchten Sexualkontakte nicht vollzogen werden konnten, da sich der Penis nicht ausreichend versteift oder die Erektion nicht lange genug angehalten hat. Die Diagnose einer Erektionsstörung gehört ausschließlich in die Hand des Arztes.

Wie wirkt Tadalafil?

Tadalafil versucht, das Gleichgewicht zwischen cGMP und PDE-5 wieder herzustellen. Der Wirkstoff hemmt die Bildung von PDE-5 und sorgt so dafür, dass die Erektion leichter zustande kommt und länger dauert. Das Abklingen der einzelnen Erektion hat keinen Einfluss auf die Wirkung von Tadalafil - solange diese anhält, kann es zu mehreren Erektionen und Samenergüssen (Ejakulationen) kommen.

PDE-5-Hemmer Wirkung

Besitzt Tadalafil eine luststeigernde Wirkung?

Die Einnahme von Tadalafil kann das persönliche Begehren sowie die sexuelle Stimulierung nicht ersetzen. Sie hat somit nicht automatisch eine Erektion zur Folge und entfaltet keine luststeigernde Wirkung. Jedoch verbessert Tadalafil die Fähigkeit, auf sexuelle Reize mit einer Erektion zu reagieren und sie bis zum Vollzug des Sexualverkehrs zu halten.

Wie wird Tadalafil eingenommen?

Tadalafil ist in Form von Cialis-Filmtabletten erhältlich, die handelsüblichen Dosen betragen 5 (Handelname: Cialis 5 mg täglich), 10 oder 20 Milligramm des Wirkstoffs. Die Tabletten werden während oder unabhängig von einer Mahlzeit unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die Einnahme kann als Bedarfsmedikation oder als niedrig dosierte Dauermedikation erfolgen.

Tadalafil

Bedarfsmedikation mit Tadalafil (Cialis)

Bei einer Bedarfsmedikation mit Tadalafil liegt die Anfangsdosis meist bei zehn Milligramm pro Tag, die maximale Dosis darf 20 Milligramm nicht überschreiten. Pro Tag darf höchstens eine Tablette eingenommen werden. Tadalafil muss mindestens eine halbe Stunde vor einem geplanten Sexualverkehr erfolgen.

Die höchste Konzentration im Blutplasma erreicht der Wirkstoff nach zwei Stunden, wobei es hier ebenso wie im Hinblick auf das Einsetzen der Wirkung größere individuelle Schwankungsbreiten geben kann. Die Halbwertzeit des Präparates liegt bei 17,5, die maximale Wirkungsdauer bei 36 Stunden.

Mit diesem Zeitrahmen ist Tadalafil (Cialis) den anderen PDE-5-Hemmern deutlich überlegen, deren Wirkungsdauer bei maximal sechs Stunden liegt. Bei Männern, die an Beeinträchtigungen der Leber- oder Nierenfunktion leiden, sollte die Einzeldosis maximal zehn Milligramm betragen.

Niedrig dosierte Dauermedikation mit Tadalafil (Cialis)

Durch die lange Halbwertzeit des Präparats ist auch eine niedrig dosierte Dauermedikation mit täglich fünf Milligramm Tadalafil (Cialis) möglich. In Frage kommt sie für Männer, die das Präparat mindestens zwei Mal pro Woche verwenden möchten und bei denen sich die Verwendung nach Bedarf bereits als wirkungsvoll erwiesen hat. Durch die Dauermedikation verbleibt der Wirkstoff permanent im Körper, so dass für spontane sexuelle Aktivitäten keine Medikamenteneinnahme nötig ist. Zum Teil lässt sich die Dosis ohne Abstriche an der Wirkung auf 2,5 Milligramm Tadalafil pro Tag reduzieren.

Ob eine solche Konstanztherapie im Hinblick auf die Nutzen-Risiko-Relation vertretbar ist, wird der Arzt in regelmäßigen Abständen überprüfen. Bei leichten Leber- und Nierenfunktionsstörungen ist eine möglichst niedrig dosierte Bedarfsmedikation meist die bessere Alternative, bei schweren Funktionsstörungen dieser Organe ist eine Dauermedikation mit Tadalafil ausgeschlossen.

Klinische Studien - darunter mehrere Langzeitstudien - belegen jedoch eine insgesamt sehr gute Verträglichkeit der Dauermedikation mit fünf Milligramm Tadalafil pro Tag (Quelle: Cialis(R) 5 mg täglich - eine neue Therapieoption in der ED-Behandlung). Gleichzeitig weisen mehrere dieser Studien nach, dass sich Bedarfsmedikation und Konstanztherapie im Hinblick auf ihre Wirksamkeit nicht in signifikanter Weise unterscheiden.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen von Tadalafil (Cialis)

Der Wirkstoff Tadalafil wird im Allgemeinen gut vertragen. Trotzdem kann es während der Einnahme zu unerwünschten Nebenwirkungen sowie zu Wechselwirkungen mit anderen Substanzen kommen. Bei einigen Vorerkrankungen darf Tadalafil (Cialis) nicht verwendet werden.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen von Tadalafil sind:
  • Hitzegefühle,
  • Kopfschmerzen,
  • Übelkeit,
  • Schwindel,
  • Durchfälle,
  • Hautrötungen des Oberkörpers.

Gelegentlich kann es zu Hautreaktionen, Schläfrigkeit, Bindehautentzündungen und anderen Augenproblemen kommen. Bei Atemnot, Herz-Kreislauf-Symptomen oder erhöhten Leberwerten wird der Arzt die Verordnung von Cialis möglicherweise neu bewerten.

Sehr selten sind allergische Reaktionen, Störungen des Zuckerhaushalts, Blutbildungsstörungen sowie gravierende organische Nebenwirkungen (Kehlkopfödeme, Angina pectoris) sowie der sogenannte Priapismus. Bei letzterem handelt es sich um eine schmerzhafte Dauererektion, die einen medizinischen Notfall darstellt.

Gegenanzeigen (Kontrainidikationen)

Strikte Gegenanzeigen gegen die Einnahme von Tadalafil (Cialis) sind schwere Herz-Kreislauf-Leiden, schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen, bestimmte Augenerkrankungen sowie ein niedriger Blutdruck mit einem systolischen Wert < 90 mmHG. Nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall darf Tadalafil drei bzw. sechs Monate nicht verwendet werden.

Bei schweren arteriellen Durchblutungsstörungen, einigen Blutkrankheiten, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, anatomischen Missbildungen des Penis sowie früheren krankhaft verlängerten Erektionen ist eine besonders sorgfältige Risiko-Nutzen-Abwägung der Behandlung nötig.

Tadalafil darf nicht zusammen mit anderen Präparaten zur Behandlung von Erektionsstörungen eingenommen werden. Eine strenge Kontraindikation stellt auch die Einnahme bestimmter Medikamente gegen Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Leiden dar.

Mögliche Wechselwirkungen von Tadalafil und anderen Medikamenten

Mögliche Wechselwirkungen von Tadalafil und anderen Substanzen sollten vor dem Beginn der Einnahme mit dem Arzt besprochen werden. Medikamente, die Einfluss auf den Leberstoffwechsel haben - beispielsweise Antibiotika und bestimmte antivirale Mittel - können die Wirkung und somit auch mögliche Nebenwirkungen von Tadalafil verstärken. Grapefruitsaft verhindert den Abbau von Tadalafil.

Einige Anti-Epileptika schwächen die Wirksamkeit des Präparates dagegen ab. Vorsicht ist bei gleichzeitigem Konsum von Alkohol geboten - größere Mengen alkoholischer Getränke wirken als Blutdrucksenker und mindern die Fähigkeit zur Erektion.

Letzte Aktualisierung: 15.12.2015

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