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Der Einfluss von Hormonen auf den Haarwuchs

Das Haarwachstum kann durch Hormone stark beeinflusst werden. Seitdem Hormone als entscheidender Faktor des Haarzyklus identifiziert wurden, sind Therapiemöglichkeiten verfügbar, die durch eine Hormonregulation Einfluss auf das Haarwachstum nehmen können. Die bei Frauen unerwünschte Körperbehaarung oder der hormonell bedingte Haarausfall kann so gemindert werden.

Hormone und das Wachstum der Haare

Heute ist der Zusammenhang zwischen Androgenen (männliche Sexualhormone) und Alopezie (Haarausfall) sowie Hirsutismus (vermehrtes Haarwachstum bei Frauen) gut bekannt. Aufgrund klinischer Beobachtungen wurde zudem festgestellt, dass sich auch Östrogene, Prolaktin, Thyroxin, Kortison, Melatonin und das Wachstumshormon (Somatropin) auf das Haarwachstum auswirken.

Sowohl der Mangel als auch der Überschuss von bestimmten Hormonen kann zu Haarausfall oder verstärktem Haarwuchs führen. Davon betroffen sind vor allem Frauen in den Wechseljahren oder mit einem Überschuss an männlichen Hormonen. Eine Über- bzw. Unterproduktion von Schilddrüsenhormonen können jedoch auch eine bedeutende Rolle bezüglich des Haarzyklus spielen.

Leiden Frauen an einem vermehrten Auftreten von Haaren, sind diese meist an untypischen Stellen, wie z.B. an den Armen, Kinn, Oberlippe oder im Brustbereich, vorzufinden. Dieser vermehrte Haarwuchs kann genetisch bedingt sein oder durch Hirsutismus ausgelöst werden. Tendenziell tritt der sogenannte Damenbart häufiger bei Frauen aus dem Mittelmeerraum und Orient auf. Der hormonell bedingte übermäßige Haarwuchs an bestimmten Körperpartien ist ein medizinisches Problem, das sich meist problemlos behandeln lässt.

Welche Ursachen für den Hirsutismus gibt es?

Die Ursachen für den Hirsutismus sind vielfältig, allerdings liegt die Erkrankung zu 95 Prozent an einer hormonellen Störung. Wie früher angenommen schüttet der Körper der Frau dabei allerdings nicht übermäßig viel Testosteron aus, viel mehr reagiert die Haut ausgesprochen stark auf eine eigentlich normale Menge an Testosteron. Das kann zu einem übermäßigen Haarwuchs mit männlichem Verteilungsmuster sowie zu Haarausfall führen.

Ursachen Hirsutismus

Der durch Hirsutismus ausgelöste verstärkte Haarwuchs an Kinn, Oberlippe, Brust und der Innenseite der Oberschenkel sowie Schambehaarung bis zum Bauchnabel ist für Frauen aufgrund der wenig attraktiven Optik häufig belastend. Zusätzlich kann es zu Störungen des Menstruationszyklus oder zu Eierstockzysten kommen. Schwerer Hirsutismus kann zudem starken Haarausfall sowie Unfruchtbarkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Entartungen der Gebärmutterschleimhaut auslösen.

Ursachen für die Erkrankung im kurzen Überblick:

  • Ovarielle Ursachen wie Insulinresistenz-Syndrom, Schwangerschafts-Virilisierung und Androgen-produzierende Tumore
  • Hormonelle Ursachen wie Androgen-produzierende Tumore, Androgenitales-Snydrom und Cushing-Syndrom
  • Kombinierte ovarielle und hormonelle Ursachen wie familiärer Hirsutismus oder Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
  • Exogene Androgene wie Anabolika, ACTH, Glukokortikoide und viele weitere Medikamente.

Wie wird Hirsutismus behandelt?

Je nach Stärke der Symptome, Hautempfindlichkeit und Alter der Patientinnen können verschiedene Therapieansätze zur Bekämpfung von Hirsutismus angewandt werden. Die Behandlung dieser Erkrankung kann durch die Einnahme von Antiandrogenen erfolgen. Durch die Antiandrogene kann die Wirkung der männlichen Hormone eingeschränkt werden. Sie blockieren die Androgenrezeptoren der Haut und mindern so den Haarwuchs.

Vaniqa

Das Arzneimittel Vaniqa mindert den Haarwuchs und verhilft den betroffenen Frauen so zu einem neuen Selbstwertgefühl. Vaniqas aktiver Wirkstoff Eflornithin ist ein irreversibler Hemmstoff des natürlichen Enzyms Ornithin-Decarboxylase (ODC), welches an der Regulation des Zellwachstums im Haarfollikel beteiligt ist. Studien zufolge wurde bei 29% aller Nutzerinnen eine deutliche Besserung des unerwünschten Haarwuchses beobachtet, wobei knapp 6% ein vollkommen reines Hautbild vorweisen konnten.

Vaniqa Haarwuchs Hirsutismus

Antibabypille Diane 35 (Dianette)

Wer keine medikamentöse und kosmetische Behandlung möchte, kann den Haarwuchs mit der Einnahme bestimmter Kontrazeptiva, beispielsweise Diane 35 (Dianette), auf hormoneller Basis (mit einer Cyproteronacetat-Ethinylestradiol-Kombination) vermindern.

Diane 35 gegen Hirsutismus

Allerdings kann es auch sein, dass sich die Ursache für den Hirsutismus nicht ermitteln lässt. In diesem Fall können nur kosmetische Behandlungen helfen. Zur Entfernung des Damenbarts stehen mehrere Methoden zur Auswahl, wie etwa Rasur, Epilation oder Bleichen.

Kann Hirsutismus vorgebeugt werden?

Da es sich um eine hormonell bedingte Störung handelt, kann Hirsutismus nicht vorgebeugt werden. Allerdings empfehlen Spezialisten, dass Profisportler von Anabolika absehen, da diese für eine Überproduktion von Androgenen sorgt.

Quellen:
  1. Hormone und die weibliche Vitalität und Schönheit. Univ. Prof. Dr. med. univ. Doris Maria Gruber. URL: frauenaerztin-gruber.at
  2. Hirsutismus – Leben mit unerwünschter Körperbehaarung Alliance Healthcare Deutschland AG URL: gesundheit.de

Letzte Aktualisierung: 09.12.2015

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