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Symptome

Auch wenn den beiden Diabetestypen 1 und 2 verschiedene Ursachen zugrunde liegen, entwickeln sie meist dieselben Symptome. Lediglich hinsichtlich der Intensität und Schnelligkeit der auftretenden Krankheitsmerkmale treten Unterschiede auf. Während sich bei einem Typ 1-Diabetes oft schon innerhalb weniger Wochen die typischen Anzeichen der Symptomatik herauskristallisieren, verläuft das Krankheitsbild beim Diabetes des 2. Typs häufig schleichend, die Symptome treten kaum hervor.

Aus diesen Gründen wird der Typ 2-Diabetes in vielen Fällen nur nebenbei entdeckt - zum Beispiel, wenn sich der betroffene Patient wegen einer anderen Erkrankung im Krankenhaus behandeln lässt.

Klassische Symptome der Zuckerkrankheit

Wer an Diabetes mellitus erkrankt, hat häufig mit erhöhtem Harndrang und starkem Durst zu kämpfen. Dieser Symptomatik liegen bestimmte biochemische Ursachen, die im Körper des Patienten ablaufen, zugrunde. So können die Körperzellen den Zucker aus der Nahrung nicht mehr hinreichend aufnehmen, sodass dieser im Blut verbleibt. Der Körper ist bemüht, den Glucose-Überschuss zu regulieren: Er lässt die Nieren vermehrt Harn produzieren, mit dem der Zucker aus dem Blut abgelassen werden kann; dieser Prozess setzt ab einem Blutzuckerspiegel von etwa 160 Milligramm pro Deziliter ein.

Die Folge: Betroffene Diabetiker müssen täglich bis zu sechs Liter Wasser lassen. Dieser vermehrte Harndrang führt wiederum zu einem Mangel an Flüssigkeit im Körper, der sich durch starken Durst bemerkbar macht.

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Hautprobleme und erhöhte Infekt Anfälligkeit

Neben einem erhöhten Harndrang und starkem Durst treten bei Zuckerkranken auch diverse Hautprobleme auf; zudem besteht in der Regel eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infekten. Menschen mit einer hohen familiären Anfälligkeit für Diabetes mellitus sollten sich daher eingehend über eine gute Vorbeugung gegen Diabetes informieren.

Die Hautbeschwerden machen sich vor allem durch eine starke Trockenheit bemerkbar; bedingt durch den Flüssigkeitsmangel, der sich als Folge des erhöhtem Harndrangs zeigt, trocknet die Haut allmählich aus und fängt an zu jucken. Daneben wird das Gewebe nur noch mangelhaft durchblutet. In Kombination mit einem hohen Blutzuckerspiegel wird auf diese Weise das Infektionsrisiko gesteigert; auch die Wundheilung ist dann gestört. Das verschlechterte Hautbild bietet zudem perfekte Voraussetzungen für Pilzinfektionen.

Säuerlicher Mundgeruch und Gewichtsabnahme

Viele Patienten verlieren im Laufe der Erkrankung an Gewicht. Da der Körper den Zucker durch Insulinmangel oder einer Insulinresistenz nicht mehr richtig aufnehmen kann, ist er gezwungen, seine Energie aus den eigenen Fettreserven und Muskeln zu beziehen - eine Gewichtsreduktion ist die Folge, was besonders bei Betroffenen mit Adipositas (Fettleibigkeit) schnell deutlich wird.

Daneben zeigt sich bei den Patienten häufig ein besonderer Mundgeruch: Damit die Fettreserven zur Energiegewinnung genutzt werden können, müssen sie in verschiedene Bestandteile zerlegt werden, zum Beispiel in die so genannten Ketone. Diese chemischen Verbindungen sorgen allerdings für eine Übersäuerung des Blutes und machen sich durch einen nach Aceton riechenden Atem - ähnlich dem Geruch nach überreifem Obst - bemerkbar.

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Übersäuerung bei Zuckerkranken

  • Eine Folge der Übersäuerung des Körpers stellen Übelkeit und Erbrechen dar
  • Die durch die Zerlegung der körpereigenen Fette entstandene Keto-Acidose reizt das Bauchfell und kann zu starkem Unwohlsein führen; auch Bewusstseinstrübungen und Benommenheit stellen häufige Begleiterscheinungen dar.
  • Da der Körper den im Blut befindlichen Zucker nicht aufnehmen kann, steht ihm auch weniger Energie zur Verfügung - Erschöpfung und Mattheit sind die Folge.

Eine frühzeitige Diagnose kann Leben retten

Da sich die Symptome bei einem Typ 2 - Diabetes nur langsam und schwach ausprägen, ist es von besonderer Wichtigkeit, schon bei den geringsten Anzeichen einen Arzt aufzusuchen und sich unter Umständen in eine medikamentöse Diabetes Behandlung zu begeben. Oftmals werden Patienten und Patientinnen mit einem Herzinfarkt in Kliniken eingeliefert, dem ein undiagnostizierter Diabetes zu Grunde liegt. Um das Risiko für Herzinfarkte und andere Folgeerkrankungen zu senken oder sogar zu verhindern, ist eine frühzeitige Diagnose unabdingbar.

Die Diagnose Diabetes mellitus wird schließlich gestellt, sobald der Blutzuckerspiegel zu einem beliebigen Zeitpunkt einen Wert von über 200 Milligramm pro Deziliter erreicht oder ein Nüchternblutzucker von mindestens 126 Milligram pro Deziliter vorliegt. Der Typ 1 Diabetes lässt sich zudem durch die typischen Autoantikörper ausmachen.

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