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Ursachen

Frühzeitiger Samenerguss, in der Umgangssprache oft auch als 'zu früh kommen' bekannt, bezeichnet eine sexuelle Funktionsstörung des Mannes, wobei die Ejakulation vom Betroffenen weder kontrolliert, noch verzögert werden kann.

Was sind die Ursachen von frühzeitigem Samenerguss?

Der Ejaculatio praecox (Vorzeitige Ejakulation) kann auf einer Vielfalt an individuellen Ursachen basieren. Studien zufolge haben Forscher ermittelt, dass bei dem Phänomen des zwischen zwei unterschiedlichen Ursprüngen unterschieden werden sollte. Die jeweiligen Ursachen unterliegen wiederum der Spezifizierung des primären oder sekundären Ejaculatio praecox, welche sich auf die symptomatische Entwicklung der vorzeitigen Ejakulation bezieht.

Sexuelle Frustration

Psychische Ursachen können die Sexualfunktion des Mannes stark beeinflussen und sind eine der häufigsten Ursachen für männliche Erektionsstörungen, wie u.a. auch erektile Dysfunktion, die oft mit Symptomen einer vorzeitigen Ejakulation Hand in Hand geht.

Organische (neurophysiologische) Ursachen werden noch immer erforscht, da bestimmte Ursachen von vorzeitigem Samenerguss bis heute noch nicht zureichend definiert sind. Beim körperlichen Ursprung der Beschwerden handelt es sich um eine Störung der Signalübertragung im zentralen Nervensystem. Viele Mediziner differenzieren außerdem noch zwischen medizinischen Ursachen, die sich auf medikamentöse Behandlung oder operative Eingriffe mit unmittelbarer oder anschließender Beeinflussung des Ejakulationsreflexes beziehen.

Psychische Ursachen vorzeitiger Ejakulation

Psychologische Ursachen von vorzeitigem Samenerguss sind oft besonders schwer zu behandeln, da viele Betroffene sich scheuen Ihre Beschwerden mit dem Partner oder der Partnerin zu teilen, bzw. zu diskutieren oder sich in ärztliche Behandlung frühzeitiger Ejakulation zu begeben. Insbesonders Männer leiden unter großem Leistungsdruck und assoziieren die eigene sexuelle Leistung mit Ihrer Männlichkeit, was wiederum das individuelle Selbstbild intensiv beeinflussen kann. Besonders im Bezug auf Erektionsstörungen ist es wichtig, die Scheu vor offenerer Kommunikation zu verlieren, um das Problem in dessen Ursprung zu bekämpfen. Zu diagnostizierten psychischen Ursachen vorzeitiger Ejakulation gehören u.a.:

  • Eingeschränkte Sexualerziehung, wobei Eltern, bzw. Verantwortliche das Kind nicht ausreichend an die Bedeutung und Relevanz von Sexualität herangeführt haben, oder dieser Art von Aufklärung sogar entgegenwirkten.
  • Frühkindliche sexuelle Störungen basieren häufig auf sehr geringem, frühkindlichem Spielraum für die Entwicklung der eigenen Sexualität. Eltern oder Verantwortliche können die Sexualentwicklung des Kindes bewusst oder unbewusst unterdrücken oder beeinflussen, wobei Erektionsstörungen im Extremfall auf traumatische Erlebnisse, wie z.B. Missbrauch oder Gewalt zurückzuführen sind. Daher ist es besonders wichtig, dass Ärzte die individuellen frühkindlichen Erfahrungen bei der korrekten Behandlung von vorzeitiger Ejakulation eingehend berücksichtigen.
  • Unrealistische Sexualvorstellungen sind einer der häufigsten psychischen Gründe für sexuelle Funktionsstörungen. Besonders junge Männer unterliegen einer verzerrten, oft selbstgeschaffenen Vorstellung der eigenen Sexualität, die einer bestimmten Leistungsfähigkeit gerecht werden muss. Dadurch kommt es zu Leistungsdruck und Angstzuständen, die unmittelbaren Einfluss auf die Erektionsfähigkeit haben können.

Vorzeitiger Ejakulation psychisch

Organische Ursachen vorzeitiger Ejakulation

Unter den neurophysiologischen Ursachen von frühzeitigem Samenerguss versteht man eine Störung in der Signalübertragung zwischen dem Gehirn und dem zentralen Nervensystem. Dabei kommt es zu einer zu schnellen Verwertung des Botenstoffes Serotonin, der eine wichtige Rolle bzgl. des Zeitraums zwischen Erregung und Ejakulation spielt. Ein geringer Serotoninspiegel führt zu einem schnellen Samenerguss. Auch medizinische Eingriffe auf den Körperzyklus können zu Erektionsstörungen führen:

Organische Ursachen Medizinische Ursachen
Diabetes Schmerzmittel (Opiate)
Harnwegsinfekte Bestimmte Antibiotika
Ungleichgewicht von Serotonin Antidepressiva
Neurologische Erkrankungen Chirurgische Eingriffe (insb. Prostata, Hoden, Darm, Blase)

Missdeutung symptomatischer Beschwerden

Nicht jeder Kontrollverlust des Ejakulationsreflexes während dem Geschlechtsverkehr muss zwangsläufig auf eine Erektionsstörung zurückzuführen sein. Insbesondere unregelmäßiger, bzw. seltener Geschlechtsverkehr kann starken Einfluss auf die männliche Ejakulation bzw. die sexuelle Leistung und die Dauer bis zum Höhepunkt haben. Dieser Umstand verknüpft die psychische Stimulation der Sinne mit der physischen Reaktion auf sexuelle Erregung und kann sich nach kurzer Zeit durchaus wieder normalisieren.

Auch sexuelle Unerfahrenheit kann Auswirkungen auf den Zeitraum zwischen der ersten sexuellen Erregung bis zum Samenerguss haben. Dieser Umstand reguliert sich häufig von selbstdurch regelmäßigen Geschlechtsverkehr.

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