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Vorzeitiger Samenerguss Ursachen: Psychische & körperliche Fakoren im Überblick

Frühzeitiger Samenerguss, in der Umgangssprache oft auch als 'zu früh kommen' bekannt, bezeichnet eine sexuelle Funktionsstörung des Mannes, wobei die Ejakulation vom Betroffenen weder kontrolliert, noch verzögert werden kann.

Der vorzeitige Samenerguss gehört zur Kategorie der häufigsten sexuellen Funktionsstörungen. Fachkreisen ist er bekannt unter dem Begriff Ejaculatio praecox beziehungsweise verfrühter Orgasmus. Durchschnittlich tritt diese Diagnose bei jedem fünften Mann auf. Schlussendlich beziehen sich all diese Bezeichnungen auf ein und die gleiche männliche Funktionsstörung, welche unabhängig vom Alter ist. Hierbei können Männer ihre Ejakulation nicht beziehungsweise nicht ausreichend kontrollieren.

Seitens der Betroffenen wird häufig das Gefühl beschrieben, während des sexuellen Kontaktes nicht genug lange durchzuhalten. Oft erleben diese Männer den Höhepunkt zu früh. Partnerinnen leiden häufig insofern unter einem verfrühten Samenerguss, da sie keine Befriedigung erfahren können. Durch eine fachkundige Diagnose ist es möglich, einen Mann jeden Alters professionell zu behandeln.

Was sind die Ursachen von frühzeitigem Samenerguss?

Der Ejaculatio praecox (Vorzeitige Ejakulation) kann auf einer Vielfalt an individuellen Ursachen basieren. Studien zufolge haben Forscher ermittelt, dass bei dem Phänomen des zwischen zwei unterschiedlichen Ursprüngen unterschieden werden sollte. Die jeweiligen Ursachen unterliegen wiederum der Spezifizierung des primären oder sekundären Ejaculatio praecox, welche sich auf die symptomatische Entwicklung der vorzeitigen Ejakulation bezieht.

Psychische Ursachen können die Sexualfunktion des Mannes stark beeinflussen und sind eine der häufigsten Ursachen für männliche Erektionsstörungen, wie u.a. auch erektile Dysfunktion, die oft mit Symptomen einer vorzeitigen Ejakulation Hand in Hand geht.

Organische (neurophysiologische) Ursachen werden noch immer erforscht, da bestimmte Ursachen von vorzeitigem Samenerguss bis heute noch nicht zureichend definiert sind. Beim körperlichen Ursprung der Beschwerden handelt es sich um eine Störung der Signalübertragung im zentralen Nervensystem. Viele Mediziner differenzieren außerdem noch zwischen medizinischen Ursachen, die sich auf medikamentöse Behandlung oder operative Eingriffe mit unmittelbarer oder anschließender Beeinflussung des Ejakulationsreflexes beziehen.

Wann spricht man von vorzeitigem Samenerguss?

Aus ärztlicher Sicht gibt es drei verschiedene Kriterien, nach denen die Diagnose eines vorzeitigen Samenergusses gestellt werden kann. Folgende Eckpunkte sind unmittelbar mit den Ursachen verbunden.

  • Zeitdruck: Männer empfinden die Zeit bis zum Samenerguss als zu kurz.
  • Kontrollverlust Betroffene beschreiben, der schlussendliche Zeitpunkt des Samenergusses
  • emotionale Belastung für gesamte Partnerschaft, Mann als auch Frau
Vorzeitiger Samenerguss Dauer

Neben diesen Kriterien gibt es weitere Definitionsmöglichkeiten, welche die Klassifikation klarer eingrenzen. Dies ist insofern wichtig, als dass die jeweilige Dauer von sexuellen Kontakten von Paar zu Paar sehr unterschiedlich sein kann.

Aus diesem Grund definierten Fachärzte weitere zeitliche Definitionsgrundlagen:

  • mindestens einer der beiden Partner leidet unter einem zu kurzen, sexuellen Kontakt
  • einer beziehungsweise beide Partner wünschen sich einen signifikant längeren Zeitraum für den Geschlechtsverkehr

Gleichzeitig verhindern diese eindeutigen Definitionskriterien, dass bereits ein einmaliger vorzeitiger Samenerguss als pathologisch deklariert wird.

Psychische Ursachen vorzeitiger Ejakulation

Psychologische Ursachen von vorzeitigem Samenerguss sind oft besonders schwer zu behandeln, da viele Betroffene sich scheuen Ihre Beschwerden mit dem Partner oder der Partnerin zu teilen, bzw. zu diskutieren oder sich in ärztliche Behandlung frühzeitiger Ejakulation zu begeben. Insbesonders Männer leiden unter großem Leistungsdruck und assoziieren die eigene sexuelle Leistung mit Ihrer Männlichkeit, was wiederum das individuelle Selbstbild intensiv beeinflussen kann. Besonders im Bezug auf Erektionsstörungen ist es wichtig, die Scheu vor offenerer Kommunikation zu verlieren, um das Problem in dessen Ursprung zu bekämpfen. Zu diagnostizierten psychischen Ursachen vorzeitiger Ejakulation gehören u.a.:

  • Eingeschränkte Sexualerziehung, wobei Eltern, bzw. Verantwortliche das Kind nicht ausreichend an die Bedeutung und Relevanz von Sexualität herangeführt haben, oder dieser Art von Aufklärung sogar entgegenwirkten.
  • Frühkindliche sexuelle Störungen basieren häufig auf sehr geringem, frühkindlichem Spielraum für die Entwicklung der eigenen Sexualität. Eltern oder Verantwortliche können die Sexualentwicklung des Kindes bewusst oder unbewusst unterdrücken oder beeinflussen, wobei Erektionsstörungen im Extremfall auf traumatische Erlebnisse, wie z.B. Missbrauch oder Gewalt zurückzuführen sind. Daher ist es besonders wichtig, dass Ärzte die individuellen frühkindlichen Erfahrungen bei der korrekten Behandlung von vorzeitiger Ejakulation eingehend berücksichtigen.
  • Unrealistische Sexualvorstellungen sind einer der häufigsten psychischen Gründe für sexuelle Funktionsstörungen. Besonders junge Männer unterliegen einer verzerrten, oft selbstgeschaffenen Vorstellung der eigenen Sexualität, die einer bestimmten Leistungsfähigkeit gerecht werden muss. Dadurch kommt es zu Leistungsdruck und Angstzuständen, die unmittelbaren Einfluss auf die Erektionsfähigkeit haben können.

Vorzeitiger Ejakulation psychisch

Aus ärztlicher Sicht gibt es drei verschiedene Kriterien, nach denen die Diagnose eines vorzeitigen Samenergusses gestellt werden kann. Folgende Eckpunkte sind unmittelbar mit den Ursachen verbunden.

  • Zeitdruck: Männer empfinden die Zeit bis zum Samenerguss als zu kurz.
  • Kontrollverlust Betroffene beschreiben, der schlussendliche Zeitpunkt des Samenergusses
  • emotionale Belastung für gesamte Partnerschaft, Mann als auch Frau

Neben diesen Kriterien gibt es weitere Definitionsmöglichkeiten, welche die Klassifikation klarer eingrenzen. Dies ist insofern wichtig, als dass die jeweilige Dauer von sexuellen Kontakten von Paar zu Paar sehr unterschiedlich sein kann.

Aus diesem Grund definierten Fachärzte weitere zeitliche Definitionsgrundlagen:

  • mindestens einer der beiden Partner leidet unter einem zu kurzen, sexuellen Kontakt
  • einer beziehungsweise beide Partner wünschen sich einen signifikant längeren Zeitraum für den Geschlechtsverkehr

Gleichzeitig verhindern diese eindeutigen Definitionskriterien, dass bereits ein einmaliger vorzeitiger Samenerguss als pathologisch deklariert wird.

Organische Ursachen vorzeitiger Ejakulation

Unter den neurophysiologischen Ursachen von frühzeitigem Samenerguss versteht man eine Störung in der Signalübertragung zwischen dem Gehirn und dem zentralen Nervensystem. Dabei kommt es zu einer zu schnellen Verwertung des Botenstoffes Serotonin, der eine wichtige Rolle bzgl. des Zeitraums zwischen Erregung und Ejakulation spielt. Ein geringer Serotoninspiegel führt zu einem schnellen Samenerguss. Auch medizinische Eingriffe auf den Körperzyklus können zu Erektionsstörungen führen:

Organische Ursachen Medizinische Ursachen
Diabetes Schmerzmittel (Opiate)
Harnwegsinfekte Bestimmte Antibiotika
Ungleichgewicht von Serotonin Antidepressiva
Neurologische Erkrankungen Chirurgische Eingriffe (insb. Prostata, Hoden, Darm, Blase)

Zu den physischen Ursachen zählen unter anderem:

  • Innervationsstörungen:
    Empfinden Männer einer kontinuierlich starken Erregungszustand, ist von einer Innervationsstörung zu sprechen. Diese wird durch organische Ursachen verursacht und kann sich bereits in der frühen Kindheit, teilweise unentdeckt, ausbilden.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten:
    Verschiedene Formen von erektilen Dysfunktionen werden durch Medikamente verursacht.

    Folgende Präparate können beispielsweise auch Ejaculation praecox beziehungsweise Erektionsstörungen verursachen:

    • Antihypertensiva (Mittel gegen Bluthochdruck)
    • Antidepressiva (Präparate gegen Depressionen)
    • Arzneimittel gegen gutartige Prostatavergrößerung
    • Mehrfachkombinationen verschiedener Wirkstoffe
    • Opiate (Schmerzmittel)
    • Sympathomimetika (Präparate mit Wirkstoffen, welche den Sympathikus beeinflussen. Der Teil des vegetativen Nervensystems zählt ist mitverantwortlich für die Kontrolle des Samenergusses und wird durch den Sympathikus gesteuert.)

    Anzeichen für weitere Erkrankungen

    Ähnlich wie Erektionsstörungen kann ein vorzeitiger Samenerguss als körpereigenes Warnsignal für weitere Krankheiten gelten. Entsprechend ist die Konsultation eines Facharztes empfehlenswert, da die Möglichkeit besteht, dass eine der nachfolgenden physiologisch bedingten Ursachen als elementarer Auslöser gilt:

    Begleiterscheinung von Impotenz

    Vorzeitiger Samenerguss gilt als häufige Begleiterscheinung. Ärzte fokussieren hierbei primär die Behandlung der erektilen Dysfunktion, worauf eine Verbesserung der Ejakulationskontrolle zu erwarten ist.

    körpereigene Neurotransmitter

    Neurotransmitter sind unterschiedliche Botenstoffe, die im Gehirn produziert werden. Für eine Auslösung der Erektion ist der Botenstoff Serotonin verantwortlich. Ein erhöhter Serotoninspiegel im Gehirn ermöglicht eine längere Zeitspanne von der Erektion bis zum schlussendlichen Samenerguss.

    Diese Ursache für vorzeitigen Samenerguss kann medikamentös behandelt werden. Sobald der Serotonin-Haushalt wieder den natürlichen Werten entspricht, tritt eine Besserung ein. Heute gehen Forscher davon aus, die Veränderung des körpereigenen Serotonin-Haushalts aufgrund von genetischen Veränderungen zustande kommen.

    Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs

    Sexuelle Abstinenz zählt zu einer weiteren Ursache für vorzeitigen Samenerguss. Hierzu zählen männliche Erwachsene, die über einen längeren Zeitraum über keinen Geschlechtsverkehr hatten. In diesem Fall ist durch eine Regelmäßigkeit sexueller Kontakte mit einer verbesserten Kontrolle zu rechnen. Sollte dies nicht eintreten, kann alternativ ärztlicher Rat hinzugezogen werden.

Missdeutung symptomatischer Beschwerden

Nicht jeder Kontrollverlust des Ejakulationsreflexes während dem Geschlechtsverkehr muss zwangsläufig auf eine Erektionsstörung zurückzuführen sein. Insbesondere unregelmäßiger, bzw. seltener Geschlechtsverkehr kann starken Einfluss auf die männliche Ejakulation bzw. die sexuelle Leistung und die Dauer bis zum Höhepunkt haben. Dieser Umstand verknüpft die psychische Stimulation der Sinne mit der physischen Reaktion auf sexuelle Erregung und kann sich nach kurzer Zeit durchaus wieder normalisieren.

Auch sexuelle Unerfahrenheit kann Auswirkungen auf den Zeitraum zwischen der ersten sexuellen Erregung bis zum Samenerguss haben. Dieser Umstand reguliert sich häufig von selbstdurch regelmäßigen Geschlechtsverkehr.

Welche Ursachen gelten als zeitweise oder lebenslang?

Fachexperten weisen aufgrund der Vielzahl möglicher Ursachen darauf hin, dass es sich dabei entweder um lebenslange beziehungsweise erworbene Formen handelt. Ärzte nehmen im Rahmen der Diagnose folgende Aspekte mit auf:

  • Lebenslange Formen von vorzeitigem Samenerguss:
    Diese Art tritt ab dem ersten sexuellen Kontakt eines Mannes auf. Sie steht weder im Zusammenhang mit der Sexualpartnerin beziehungsweise -partner noch mit der jeweiligen erotischen Situation.
  • Erworbene Formen von Ejaculation praecox:
    In den meisten Fällen tritt diese Form in Kombination mit verschiedenen Grunderkrankungen auf. Männer mit dieser Diagnose beobachteten vor dem Auftreten der Störungen einen normalen Verlauf des Samenergusses.

Dank heutiger medizinischer Entwicklung sind beide Formen medikamentöse beziehungsweise psychotherapeutisch behandelbar.

Quellen:
  1. Medikamente als Ursache von Erektionsstörungen. Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de
  2. Vorzeitiger Samenerguss. Berlin-Chemie AG. URL: späterkommen.de
  3. Vorzeitiger Samenerguss - Ejaculatio Praecox. Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. URL: urologenportal
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