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Vorbeugung

Die Bezeichnung Gonorrhoe kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Samenfluss. Der Name Tripper leitet sich vom niederdeutschen Wort "drippen" (tropfen) her. Beide Bezeichnungen deuten auf den Ausfluss hin, der sich vor allem bei Männern als eines der charakteristischen Symptome der Tripperinfektion bemerkbar macht.

Vorbeugung gegen eine Tripper-Infektion

Die Gonorrhoe ist eine sexuell übertragbare Erkrankung. Die beste Vorbeugung besteht im Führen einer monogamen Beziehung und - bei neuen oder häufig wechselnden Sexualpartnern - in der Verwendung von Kondomen. Allerdings bietet der "Safer Sex" mit Kondom gegen eine Infektion mit Gonokokken keinen absoluten Schutz und stößt auch bei einigen Sexualpraktiken an seine Grenzen.

Trotzdem zeigen verschiedene Studien zu Tripper, unter anderem aus Großbritannien, Irland und den USA, dass Kondome in der Lage waren, die Rate der von Gonokokken-Infektionen bei Männern um jeweils etwa 50 Prozent zu senken. Eine US-amerikanische Studie weist nach, dass Kondome auch bei Frauen eine wirksame Tripper-Prophylaxe sind.

Bis zum Jahr 1992 schrieb der Gesetzgeber zur Vorbeugung einer Gonokokken-Infektion von Neugeborenen die sogenannte Credé-Prophylaxe vor. Dabei wurden allen Kindern direkt nach der Geburt einige Tropfen Silbernitrat in den Bindehautsack der Augen geträufelt, um eine Ansteckung mit den Erregern zu verhindern. Heute werden den Kindern zur Prophylaxe der Gonokokken-Konjunktivitis stattdessen antibiotische Augentropfen oder PVP-Jod-Lösungen verabreicht, die nicht nur gegen die Tripper-Erreger, sondern auch gegen Chlamydien wirksam sind.

Als Routine-Medikation wird diese prophylaktische Maßnahme heute nicht mehr bei allen Kindern, sondern nur noch in begründeten Verdachtsfällen vorgenommen. Eine Tripper-Infektion der Mutter ist zum Zeitpunkt der Geburt in der Regel ausgeschlossen, da im Rahmen der regulären Schwangerschaftsvorsorge eine Untersuchung aller werdenden Mütter auf das Vorhandensein von Gonokokken und Chlamydien erfolgt.

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