Live Chat Telefon
Patientenservice jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:30
  • Privater & vertraulicher ServiceDiskrete Verpackung und Zahlung
  • Deutsche Original MedikamenteWie aus Ihrer lokalen Apotheke
  • Transparenter Preisinkl. Rezept, Medikament & Lieferung
  • Schnelle LieferungFür Ihre Bestellung

Symptome

Symptome und Diagnose eines Trippers

Ein Tripper löst bei Männern und Frauen unterschiedliche Symptome aus. Außerdem sind akute oder chronische Krankheitsverläufe möglich - eine chronische Gonorrhoe ist überwiegend eine Krankheit des weiblichen Geschlechts. Bei einem Viertel der mit Gonokokken infizierten Männer und bis zur Hälfte der erkrankten Frauen verläuft das Leiden fast symptomlos oder mit so leichten Krankheitszeichen, dass diese übersehen werden.

Vor allem Tripper-Infektionen im Mund-Rachen-Raum oder im Analbereich machen sich oft nur durch leichte und unspezifische Entzündungszeichen bemerkbar, an denen die Betroffenen kaum erkennen können, dass sie an einer Infektionskrankheit leiden, die dringend behandelt werden müsste. Aus solchen unerkannten Tripper-Infektionen ergibt sich naturgemäß auch ein besonders hohes Risiko, dass die Krankheit unwissentlich weiterverbreitet wird.

Gonorrhoe-Symptome bei Männern

  • Bei Männern lösen die Gonokokken meist eine akute Harnröhrenentzündung aus, die sich durch gelb-grünlichen, eitrigen Ausfluss äußert.
  • Typisch ist ein Sekret-Tröpfchen, das morgens vor dem ersten Wasserlassen austritt - von Medizinern wird es, durchaus etwas zynisch, als "Bonjour-Tröpfchen" bezeichnet.
  • Beim Wasserlassen treten Schmerzen auf, die so stark werden können, dass einige betroffene Männer sie als ein Gefühl "wie Glassplitter" in der Harnröhre beschreiben.

Wenn die Krankheit unbehandelt bleibt, breitet sie sich im Körper weiter aus und kann sich dann beispielsweise durch Unterbauchschmerzen sowie Schwellungen und Schmerzen der Hoden äußern.

Dumpf-schmerzhafte Empfindungen am Damm und in der Blasengegend weisen darauf hin, dass auch die Prostata von der Infektion betroffen ist. Rötungen, Schwellungen und Druckschmerzhaftigkeit der Hoden und/oder Nebenhoden zählen bereits zu den Komplikationen einer Gonorrhoe, in der Regel sind sie mit Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl verbunden.

Tripper-Symptome bei Frauen

Bei Frauen verläuft eine Gonorrhoe zumindest in der Anfangsphase oft milder und bleibt deshalb zunächst unbemerkt.

  • Ein leichter Ausfluss (Fluor) aus der Vagina wird oft nicht beachtet.
  • Die Infektion kann bei Frauen ebenfalls eine Entzündung der Harnröhre mit Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen nach sich ziehen, häufiger macht sich der Tripper jedoch durch eine Gebärmutterhalsentzündung (Zervizitis) bemerkbar.
  • Zu den typischen Symptomen zählen hierein stark riechender, schleimig-eitriger Ausfluss, Juckreiz, Schmerzen beim Urinieren und beim Geschlechtsverkehr, Schmier- und Zwischenblutungen sowie Unterleibsschmerzen oder -krämpfe.

Falls die Entzündung die Gebärmutter oder die Eileiter erreicht, stellen sich meist heftige Unterbauchschmerzen sowie Fieber ein. Wenn die Bartholin-Drüsen am Scheideneingang mit Gonokokken infiziert sind, treten vor allem im Sitzen im Scheidenbereich stärkere Schmerzen auf.

Aufgrund des sauren Vaginalmilieus und der Schutzwirkung der natürlichen Scheidenflora siedeln sich Gonokokken normalerweise nicht in der Scheide an, eine reine Scheidenentzündung (Kolpitis, Vaginitis) weist daher in der Regel nicht auf einen Tripper hin.

Weitere Anzeichen einer Gonorrhoe

Daneben macht sich eine Gonorrhoe auch durch Entzündungen im Mund- und Rachenbereich oder durch eine Enddarmentzündung bemerkbar. Letztere löst Brennen und Schmerzen beim Stuhlgang aus, der Stuhl ist oft mit Schleimbeimengungen versehen. Eine Gonokokken-Konjunktivitis kann nicht nur Neugeborene, sondern auch Erwachsene befallen. Dabei bildet sich in den Augen eitriges Sekret, die Bindehaut ist stark gerötet.

Die Diagnose eines Tripper

Ansprechpartner für Patienten, die eine Tripper-Infektion vermuten, ist üblicherweise ein Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Frauen können auch ihren Gynäkologen, Männer einen Urologen konsultieren. Falls sich die Erkrankung zuerst durch eine Bindehautentzündung bemerkbar macht, wird der erste medizinisch begründete Verdacht möglicherweise auch durch einen Augenarzt geäußert, der die Betroffenen dann an seine Fachkollegen überweist, um eine medizinische Behandlung der Gonorrhoe einzuleiten.

Nach der Klärung der Beschwerden im Gespräch wird der Arzt von den betroffenen Körperstellen - bei Männern aus der Harnröhre, bei Frauen vom Gebärmutterhals - einen Abstrich nehmen. Oft zeigen sich dann nach einer speziellen Färbung unter dem Mikroskop bereits die Gonokokken. Wenn die mikroskopische Untersuchung - immerhin in 50 Prozent der Fälle - keinen eindeutigen Befund ergibt, werden im Labor Bakterienkulturen angelegt - wenn dort in einem Nährmedium Gonorrhoe-Erreger an gezüchtet und/oder bestimmte bakterielle Enzyme nachgewiesen werden können, gilt die Diagnose der Gonorrhoe als gesichert. Alternativ wird das Erbgut der Bakterien in einem Speziallabor vervielfältigt und die Krankheit somit durch eine genetische Untersuchung der Erreger nachgewiesen.

Untersuchung auf Antibiotika-Resistenzen

In der Praxis spielen heute außerdem Untersuchungen der Gonokokken auf verschiedene Antibiotika-Resistenzen eine Rolle - die Erreger der Gonorrhoe sind durch Mutationen inzwischen gehen viele gängige Antibiotika zunehmend widerstandsfähig geworden. Durch Sensibilitätstest wird gegebenenfalls ermittelt, welches Antibiotikum gegen die Infektion zuverlässig hilft.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament