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Behandlung

Medikamentöse Behandlung einer Gonorrhoe

Die Behandlung des Trippers erfolgt grundsätzlich mit Antibiotika. Durch die stark verbreitete Resistenzen-Bildung wird der Arzt dafür möglichst moderne Präparate wählen. Die Antibiotika werden in den Muskel gespritzt oder oral als Tabletten eingenommen. Falls es bereits zu Komplikationen - beispielsweise zu Entzündungen der Prostata oder des Uterus - gekommen ist, werden die Antibiotika auch durch eine mehrtägige intravenöse Infusion verabreicht.

Die Standardtherapie eines Trippers besteht aus der Kombination von Ceftriaxon oder Cefixim mit Azithromycin. Ceftriaxon und Cefixim sind sogenannte Cephalosporine der 3. Generation, die durch ihr erweitertes Wirkungsspektrum auch gegen viele Gonokokken-Stämme helfen, die gegen zahlreiche andere Antibiotika bereits Resistenzen ausgebildet haben. Ceftriaxon wird gespritzt oder als Infusion verabreicht, Cefixim kann oral oder als Infusion gegeben werden. Azithromycin wird ausschließlich oral eingenommen. Eine einmalige hochdosierte Gabe dieser Kombinationstherapie reicht in der Regel aus, um die Gonokokken abzutöten, jedoch ist auch eine Verwendung über einen längeren Zeitraum möglich. Da eine Gonorrhoe oft mit einer Chlamydieninfektion einhergeht, kann eine zusätzliche Antibiose mit Doxycyclin sinnvoll sein. Chlamydien sind eine weitere sexuell übertragbare Bakterienart, ihr Serotyp D-K ist der Auslöser von Infektionen des Urogenitaltrakts und damit die Ursache der weltweit häufigsten Geschlechtskrankheit.

Eine Woche nach dem Ende der Therapie mit Antibiotika erfolgt eine ärztliche Nachkontrolle, um sicherzustellen, dass die Antibiose angeschlagen hat und keine Gonokokken mehr vorhanden sind. Bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse und dem endgültigen Abschluss der Therapie sollte auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden.

Mitbehandlung des Partners, bzw. der Partnerin

Bei einer Tripper-Infektion muss sich der Partner grundsätzlich auf die Erkrankung untersuchen und gegebenenfalls ebenfalls behandeln lassen. Dies betrifft alle Sexualpartner der vergangenen 60 Tage vor dem Ausbruch der Erkrankung oder der Diagnose einer Gonorrhoe. Dieser relativ lange Zeitraum ist erforderlich, um symptomlose Erkrankungen des Partners als Infektionsquelle auszuschließen. Zudem wird Tripper zum Teil nur zufällig gefunden, so dass sich der Zeitpunkt der Infektion nicht bestimmen lässt.

Prognose und Verlauf des Tripper

Frühzeitig erkannt und behandelt, ist die Prognose eines Trippers ausgesprochen gut - durch die Antibiotika-Therapie heilt die Krankheit normalerweise ohne Folgen aus. Eine nicht oder nicht ausreichend therapierte Gonorrhoe kann zu schwerwiegenden Komplikationen, darunter dauerhafte Unfruchtbarkeit von Frauen und Zeugungsunfähigkeit von Männern, führen.

In seltenen Fällen werden die Gonokokken über das Blut in andere Körperregionen transportiert. Die Infektion kann dann zu schwerwiegenden Entzündungen der Sehnenscheiden und Gelenke oder innerer Organe führen. Zu solchen Komplikationen gehören Hautentzündungen, Entzündungen des Herzbeutels und der Herzinnenhaut sowie Entzündungen der Binde- und Regenbogenhaut des Auges.

Gonorrhoe in der Schwangerschaft

Wenn eine Schwangere an Gonorrhoe erkrankt, sind damit für den Bestand der Schwangerschaft und das Baby selbst Risiken verbunden. Durch die Entzündung der Genitalien besteht vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel ein größeres Risiko für eine Fehlgeburt, auch im weiteren Schwangerschaftsverlauf ist die Wahrscheinlichkeit von Fehl- und Frühgeburten höher als bei gesunden Frauen. Wenn das Kind während der Geburt mit infektiösem Sekret aus dem Gebärmutterhals in Berührung kommt, kann daraus eine Gonokokken-Konjunktivitis - eine schwere, eitrige Bindehautentzündung - resultieren, die im ungünstigsten Fall innerhalb weniger Tage durch Geschwürbildung auf der Hornhaut des Auges zur Erblindung führen kann.

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