Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Gonorrhoe (Tripper)

Medikamente gegen Gonorrhoe - allgemeine Informationen

Die Gonorrhoe, umgangssprachlich auch als Tripper bezeichnet, ist eine der bekanntesten sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken daran weltweit etwa 106 Millionen Menschen pro Jahr. Eine zielgerichtete Antibiotika-Therapie ist erforderlich.

Gonorrhoe (Tripper) ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst und mit Antibiotika behandelt wird. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit keine Medikamente zur Behandlung von Gonorrhoe anbieten. Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie vermuten, sich mit Tripper angesteckt zu haben.

Wussten Sie schon?

Wir haben schon über

1276677 Patienten

seit unserer Gründung behandelt.

So werden unsere Services bewertet:

Sind Sie bereits ein Patient von uns?

Anmelden

Verfügbare Medikamente

Tripper Behandlung Verpackungen

Tripper Behandlung

4.8 / 5 (5 Bewertungen)
  • Medikamentöse Behandlung von Tripper (Gonorrhoe)
  • Aktive Wirkstoffe: Cefixime, Azithromycin
  • Einmalige Einnahme
Mehr Info

Gonorrhoe: allgemeine Informationen

Gonorrhoe (Tripper) ist eine der am weltweit häufigsten übertragenen Geschlechtskrankheit mit 25 Millionen Infektionen im Jahr. Die Krankheit wird durch das Bakterium Neisseria gonorrhoeae (Gonokokken) hervorgerufen. Sie tritt vor allem an den Schleimhäuten des Urogenitaltrakts, Analkanals, Rachens und Augen auf.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken daran weltweit etwa 106 Millionen Menschen pro Jahr, in vielen Ländern steigen derzeit die Infektionsraten. Besonders betroffen sind junge Erwachsene, die häufig ihre Sexualpartner wechseln. Die Erkrankung kann unbehandelt zu schwerwiegenden Spätfolgen wie Unfruchtbarkeit oder chronischen Entzündungen führen, verläuft jedoch in vielen Fällen symptomlos, was für die Weiterverbreitung sehr entscheidend ist.

Gonokokken können somit bei den meisten gängigen Sexualpraktiken übertragen werden. Eine Infektion von Mann auf die Frau ist aufgrund des vermehrten Schleimhautkontakts in der Vagina doppelt so wahrscheinlich als umgekehrt.

Typische Symptome von Tripper, wie zum Beispiel Ausfluss, Schwellungen und Rötungen, treten vor allem an der Eintrittspforte auf. Häufig wird eine bestehende Erkrankung jedoch nicht rechtzeitig erkannt, da der Krankheitsverlauf nicht immer Symptome aufweist.

Die Bakterien können aufgrund dessen ungehindert weiter im Körper aufsteigen und weitere Beschwerden hervorrufen. Wird Gonorrhoe lange Zeit nicht behandelt, kann es zu Unfruchtbarkeit führen.

Die Diagnose von Gonorrhoe erfolgt durch den Nachweis des auslösenden Bakteriums durch einen Abstrich an der betroffenen Stelle. Tripper kann mithilfe von Antibiotika, beispielsweise der Kombination aus Suprax und Azithromycin, erfolgreich behandelt werden. Im Gegensatz zu anderen Infektionskrankheiten, nach denen der Körper lebenslang immun auf den Auslöser wird, kann eine Gonorrhoe-Infektion wiederholt auftreten.

Sexuell aktiven Menschen, die häufig ihren Partner wechseln, wird geraten, beim Geschlechtsverkehr Kondome zur Vorbeugung einer Ansteckung zu verwenden sowie sich regelmäßig auf eventuelle Geschlechtskrankheiten untersuchen zu lassen.

Ursachen für Tripper (Gonorrhö)

Patienten, die unter der Krankheit Tripper leiden, haben sich mit dem Bakterium Neisseria gonorrhoeae infiziert; diese besiedeln in der Regel die Schleimhäute der Harn- oder Geschlechtsorgane, beim Neugeborenen auch die Bindehaut. Gonokokken sind sehr empfindlich gegenüber Austrocknung und Kälte, außerhalb des menschlichen Organismus sind sie daher nicht lange überlebensfähig. Eine Übertragung über Toilettensitze, Sauna oder Handtücher ist somit extrem unwahrscheinlich.

tripper bakterium

Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt fast ausschließlich durch sexuelle Kontakte. Beim ungeschützten Genital-, Oral- oder Analverkehr gelangen die Erreger auf die Schleimhäute der Genitalien, des Rachens oder Darms und können später auf Harnröhre, Blase und weitere Organe übergreifen.

Das Übertragungsrisiko vom Mann auf die Frau ist höher als umgekehrt von der Frau auf den Mann, auch bei homosexuellen Männern besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Sind schwangere Frauen infiziert, dann kann sich der Erreger im Geburtskanal auf das Kind übertragen.

Schutz vor einer Ansteckung bieten Kondome sowie - je nach Sexualpraktik - Latextücher und Vinylhandschuhe. Gemeinsam genutztes Sexspielzeug sollte gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Symptome des Tripper

Bei etwa 10 Prozent aller infizierten Männer sowie 40 bis 80 Prozent der betroffenen Frauen verläuft die Gonorrhoe symptomfrei. Eine Ansteckung von Sexualpartnern ist dennoch jederzeit möglich.

Tripper macht sich durch unterschiedliche Krankheitszeichen bemerkbar, die sich bei Mann und Frau jeweils unterschiedlich auswirken können.

In seiner chronischen Form tritt Tripper vor allem bei Frauen auf. Häufig wird die Erkrankung spät erkannt, wenn sich beispielsweise nur eine Rötung in den betroffenen Bereichen zeigt. Meist klagen Betroffene jedoch über Schmerzen beim Wasserlassen, während sich ein milchig-eitriger Ausfluss aus der Scheide zeigt. Durchläuft die Patientin eine Schwangerschaft, besteht zusätzlich die Gefahr, dass sich das Neugeborene bei der Geburt ansteckt. Die dann auftretenden Symptomatiken stellen allerdings ein eigenständiges Krankheitsbild dar.

Sind Männer von einer Infektion betroffen, entwickeln sich bereits nach wenigen Tagen die ersten typischen Krankheitszeichen; hierzu gehören beispielsweise:

  • Schwellungen und Rötungen der Harnröhrenmündung sowie Brennen beim Wasserlassen.
  • Außerdem wird häufig von einem speziellen Ausfluss berichtet, der sich zunächst wässrig und anschließend eitrig präsentiert.
  • Wird die Erkrankung nicht behandelt, können nach drei Wochen schmerzhafte, dumpfe Beschwerden am Damm und in der Blasengegend auftreten - ein Zeichen, dass mittlerweile auch die Prostata von der Infektion betroffen ist.
  • Erkranken zusätzlich auch die Nebenhoden, kommt es zu Schwellungen, Rötungen und Druckschmerz in diesem Bereich.

Allerdings gilt insgesamt zu beachten, dass rund ein Viertel aller männlichen Patienten überhaupt keine Symptomatik entwickeln, wenn sie mit Tripper infiziert sind.

Findet die Infektion im Enddarm statt, so können bei beiden Geschlechtern Juckreiz, Ausfluss oder Durchfall auftreten. Eine Entzündung des Rachens verläuft zu Beginn ähnlich wie eine Erkältung und äußert sich in Schluckbeschwerden sowie einem schlechten Geschmack im Mund.

Unbehandelt kann die Gonorrhoe im weiteren Verlauf auf andere Organsysteme übergreifen und in manchen Fällen schwerwiegende Symptome verursachen. Bei beiden Geschlechtern ist eine dauerhafte Unfruchtbarkeit möglich, bei Männern kann es zu schmerzhaften Verengungen und Vernarbungen der Harnröhre kommen, bei Frauen zu chronischen Unterleibsschmerzen.

Wenn sich die Gonokokken über das Blut auf Haut, Gelenke und innere Organe übertragen, können Hautausschläge und chronische Entzündungen auftreten, seltener auch gefährliche Gehirnhaut- oder Herzbeutelentzündungen. Sind überwiegend die Gelenke betroffen, dann kommt es zu einem rheumatischen Erscheinungsbild.

Diagnose der Gonorrhoe

Eine eindeutige Diagnose der Gonorrhoe ist auf drei Arten möglich:

  • durch einen Gentest (eine sogenannte Genamplifikation),
  • ein mikroskopisches Abstrichpräparat,
  • durch die Anlage einer Bakterienkultur.

In allen drei Fällen wird zunächst ein Abstrich aus den betroffenen Schleimhaut-Arealen entnommen, eine Genamplifikation ist auch über eine Urinprobe möglich.

Als diagnostischer Goldstandard gilt nach wie vor die Anzucht der Erreger durch eine Bakterienkultur. Dieses Verfahren hat den entscheidenden Vorteil, dass sich zugleich auch die Empfindlichkeit oder Resistenz der Gonokokken gegenüber bestimmten Antibiotika testen lässt.

Eine Genampflifikation besitzt andererseits eine höhere Sensitivität, das heißt, der Erreger kann zuverlässiger nachgewiesen werden. Außerdem kann durch diesen Gentest auch eine zugleich vorliegende Chlamydieninfektion erfasst werden. Bei bis zu 50 Prozent der Betroffenen bestehen neben der Gonorrhoe noch weitere sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis, Chlamydien oder HIV.

Wie wird Gonorrhoe behandelt?

Eine vorbeugende Schutzimpfung gegen Gonorrhoe gibt es bis heute nicht, als Prävention wird daher der korrekte Gebrauch von Kondomen empfohlen. Eine bestehende Infektion wird mit Antibiotika behandelt. Dabei tritt heute zunehmend das Problem auf, dass viele Gonokokken-Stämme Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika entwickelt haben, beispielsweise gegen das früher verbreitete Penicillin. Solche Infektionen können schwierig zu behandeln sein, es sind seltene Einzelfälle bekannt, in denen kein einziges der verfügbaren Medikamente wirksam war.

Als wirksame Kombination gilt heute die Standardtherapie mit Ceftriaxon und Azithromycin; diese Antibiotika, die gemeinsam auch als Tripper-Behandlung bekannt sind, werden teilweise eingenommen und teilweise auch mit einer Spritze verabreicht.

Üblicherweise werden mögliche Resistenzen der Erreger bereits im Rahmen der Diagnostik ermittelt, im Anschluss ist eine zielgerichtete Antibiotika-Therapie möglich. Die heute am häufigsten verwendeten Präparate stammen aus der Gruppe der Cephalosporine, sie werden als Tablette oder als Injektion verabreicht. Bei Doppelinfektionen können weitere Medikamente hinzukommen. Ein frühzeitiger Beginn der Therapie ist wichtig, um Spätfolgen oder schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden. Bevor die Behandlung abgesetzt wird, führt der Arzt Kontroll-Untersuchungen durch, um ein eventuelles Therapieversagen zu erkennen.

Da Tripper häufig mit einer anderen bekannten Geschlechtskrankheit verbunden ist (Chlamydien), ist in vielen Fällen die zusätzliche Einnahme von Doxycyclin angezeigt.

Wichtig ist zudem die Untersuchung und gegebenenfalls die Mitbehandlung von Sexualpartnern, um eine wechselseitige Ansteckung zu vermeiden - selbst wenn keine Beschwerden bestehen! Während der laufenden Behandlung sollte Geschlechtsverkehr vermieden werden oder zumindest nur mit Kondomen erfolgen.

Vorbeugung

Um eine effektive Vorbeugung gegen Tripper zu gewährleisten, hat es sich bewährt, während des Geschlechtsverkehrs ein Präservativ zu benutzen. Für Neugeborene, die sich während der Geburt bei der infizierten Mutter anstecken können, stehen erythromycinhaltige Augentropfen zur Verfügung; diese verhindern eine Infektion der Augen, was bei betroffenen Neugeborenen zu starken Beschwerden und gesundheitlichen Risiken führen kann.

Darüber hinaus sollten sich betroffene Männer und Frauen bei regelmäßigen Arztbesuchen auf Geschlechtskrankheiten untersuchen lassen, um eine unbemerkte Infektion mit Gonorrhoe auszuschließen. Eine ausreichende Körperpflege, die Nutzung sauberer Waschräume und generelle Vermeidung von Bakterienkontakt dienen ebenfalls als Prävention einer Tripper Infektion, können jedoch nicht in jeder Lebenslage gewährleistet werden.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament