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Vorbeugung

Vorbeugung gegen Herpes genitalis

Genitalherpes (Herpes genitalis) entsteht durch eine Infektion mit Herpes-simplex-Viren (HSV). Die Viren werden vor allem durch ungeschützte Sexualkontakte übertragen. Genitalherpes gehört zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Nach der Erstinfektion verbleiben die Erreger lebenslang im Körper, so dass die Erkrankung jederzeit ohne erneute äußere Ansteckung wiederkehren kann.

Kondome können vor einer Ansteckung mit Genitalherpes schützen, andere Verhütungsmaßnahmen, wie z.B. die Antibabypille bieten jedoch keinerlei Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Im ersten Monat nach dem Abklingen der akuten Infektion sollten beim Geschlechtsverkehr grundsätzlich Kondome verwendet werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Falls der Partner während der Schwangerschaft unter einem akuten Herpes-genitalis-Ausbruch leidet, kann es sinnvoll sein, bis zur Geburt auf Sexualkontakte völlig zu verzichten. Solange Hauterscheinungen an den Lippen und/oder in der Genitalregion sowie allgemeine Krankheitssymptome von Genitalherpes bestehen, sollten Sexualkontakte - grundsätzlich vermieden werden. Aus einem Lippenherpes kann durch Oralverkehr oder Schmierinfektionen auch ein Herpes genitalis werden.

Erkrankte sollten die infektiösen Herpesbläschen möglichst nicht berühren und sich nach dem Kontakt damit sorgfältig die Hände waschen.

Zur Vorbeugung gegen das wiederholte Ausbrechen eines Genitalherpes gehört auch eine gesundheitsfördernde Lebensweise, die das Immunsystem nicht zusätzlich belastet. Wichtig sind hier beispielsweise genügend Schlaf, die Reduktion von Stress sowie ein ausreichender UV-Schutz.

Im Rahmen der regulären Schwangerschaftsvorsorge werden keine Routinetests auf Herpes-Antikörper vorgenommen. Werdende Mütter, die wissen möchten, ob ihr Kind zum Zeitpunkt der Geburt sowie in seinen ersten Lebenswochen diesen Immunschutz besitzen wird, können ihren Frauenarzt um die Veranlassung dieser Blutuntersuchung bitten. Falls keine Antikörper nachgewiesen werden können, sollte die Schwangere im Kontakt mit Personen, die unter einem akuten Herpes leiden, besondere Vorsicht walten lassen. Eine Neuinfektion mit Herpes genitalis muss selbstverständlich umgehend behandelt werden.

Eine Schutzimpfung gegen Genitalherpes bzw. die Infektion mit Herpes-simplex-Viren der Typen 1 und 2 gibt es bisher nicht.

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