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Behandlung

Effektive Behandlungmethoden für Genitalherpes

Die Therapie eines Herpes genitalis erfolgt durch die Gabe von Virustatika. In Frage kommende Medikamente enthalten die Wirkstoffe Aciclovir, Famciclovir (Famvir) oder Valaciclovir (Valtrex). Sie werden in Tablettenform und meist für fünf bis zehn Tage eingenommen. Anders als bei einem Lippenherpes spielt die äußerliche Anwendung von antiviralen Cremes nur eine marginale Rolle.

Wenn die Therapie früh genug beginnt, ist der Wirkstoff Aciclovir auch in der Lage, die Ausbreitung der Viren in den Nervenbahnen einzuschränken und damit die Wahrscheinlichkeit wiederkehrender Krankheitsausbrüche zu begrenzen. Eine umgehende Behandlung von Genitalherpes ist vor diesem Hintergrund vor allem bei einer Erstinfektion/Ersterkrankung wichtig, kann aber auch bei wiederaufflammenden Infektionen einen positiven Einfluss im Hinblick auf das Vermeiden weiterer Rezidive haben. Eine regelmäßige Überwachung der eigenen Sexualgesundheit ist daher äußerst wichtig.

Während der Schwangerschaft werden Frauen, die sich erstmals mit Genitalherpes infizieren, gegebenenfalls auch durch Infusionen mit Virustatika behandelt. Die Therapie eines Herpes genitalis bei Schwangeren erfolgt in der Regel mit Aciclovir, das keinen ungünstigen Einfluss auf das ungeborene Baby hat. Falls erforderlich, kann dieser Wirkstoff auch bei Neugeborenen zum Einsatz kommen.

Der Partner muss bei einem Genitalherpes nicht mitbehandelt werden, falls er keine akuten Krankheitszeichen zeigt. Die antivirale Therapie ist nur bei einem akuten Krankheitsausbruch wirksam, bei einer latent vorhandenen Infektion können die Medikamente gegen die Viren nichts bewirken.

Bei leichten und begrenzten Herpesinfektionen der Haut oder der Schleimhäute kann auf eine Behandlung auch verzichtet werden - die Entscheidung darüber sollte jedoch ausschließlich durch den Arzt getroffen werden.

Prognose und Verlauf der Krankheit

Ein Herpes genitalis heilt in der Regel komplikationslos aus, weist jedoch eine hohe Rückfallquote auf. Bei Infektionen mit dem HSV-2-Virus flammt die Erkrankung bei 60 bis 70 Prozent der Infizierten wieder auf. Die Zahl der Rezidive ist hier höher als bei latenten Infektionen mit HSV-1.

Komplikationen in Form ausgedehnter Herpesinfektionen, des Befalls innerer Organs oder generalisierter Krankheitsbilder treten fast ausschließlich bei Patienten auf, die infolge schwerer Allgemeinerkrankungen oder einer Chemotherapie unter ausgeprägten Immundefiziten leiden.

Genitalherpes in der Schwangerschaft

Bei Frauen, die vor einer Schwangerschaft schon einmal Genitalherpes hatten, besteht nur ein sehr geringes Risiko, ihr Baby mit Herpes-simplex-Viren anzustecken. In ihrem Blut befinden sich bereits Antikörper gegen einen oder beide relevanten Virentypen. Da die Antikörper aus dem mütterlichen Blut vor allem gegen Ende der Schwangerschaft auch auf das Baby übergehen, ist dieses in seinen drei ersten Lebensmonaten gegen Herpesinfektionen weitgehend geschützt.

Erstinfektionen mit HSV-1 oder HSV-2 in der Schwangerschaft können dem Baby dagegen gefährlich werden. Wenn die Ansteckung im ersten oder zweiten Schwangerschaftsdrittel erfolgt, erhöht sich hierdurch das Risiko für Fehl- und Frühgeburten sowie Entwicklungsstörungen des Kindes. Falls der erste Genitalherpes-Ausbruch der Mutter im letzten Trimester der Schwangerschaft erfolgt und ihr Körper die Krankheit nicht schnell genug bewältigt, besteht die Gefahr einer Infektion des Babys während der Geburt. Der sogenannte Neugeborenen-Herpes (Herpes neonatorum) ist eine gefährliche und potentiell lebensbedrohliche Erkrankung, die zu dauerhaften Organschädigungen führen kann. Sowohl vorgeburtliche Auswirkungen eines Genitalherpes der Mutter als auch ein Neugeborenen-Herpes sind in Deutschland und Mitteleuropa jedoch sehr selten. Kinder, deren Mütter in der Spätschwangerschaft unter einem akuten Genitalherpes leiden, werden zum Zeitpunkt des regulären Geburtstermins per Kaiserschnitt entbunden, um einen Kontakt des Babys mit den Herpesviren auszuschließen.

Falls sich in der Schwangerschaft eine bereits vorhandene latente Infektion durch einen akuten Genitalherpes bemerkbar macht, wird die werdende Mutter in den letzten vier Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin vorbeugend mit Aciclovir in Tablettenform behandelt.

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