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Vorbeugung

Vorbeugung gegen Feigwarzen und HPV-Infektionen

Die Infektion mit HPV erfolgt oft schon im frühen Jugendalter. Die in der Regel gutartigen Hautwucherungen können sich nach einigen Wochen, oft aber auch erst nach Jahren zeigen. In vielen Fällen bleibt eine HPV-Infektion völlig unbemerkt. Außer Juckreiz verursachen die Hauterscheinungen kaum Beschwerden, können durch ihr Auftreten an den Genitalien jedoch für die Betroffenen psychisch stark belastend werden. Feigwarzen sind gut behandelbar, zeigen jedoch eine starke Rückfallneigung.

Welche Vorbeugungsmaßnahmen gibt es?

Kondome können vor der Ansteckung mit den Erregern der Feigwarzen und anderen HPV-Viren schützen, sofern sich die Hautläsionen direkt am Penis oder der Vagina befinden. Bei Infektionen in anderen Regionen des Intimbereichs ist die Möglichkeit einer Vorbeugung durch Kondome allerdings nicht gegeben.

Bei bekannten Feigwarzen sollte der Partner den direkten Kontakt mit den Hautwucherungen und ihrer unmittelbaren Umgebung vermeiden. Während der Behandlung von Feigwarzen kann auch der vorübergehende Verzicht auf sexuellen Kontakt sinnvoll sein. Empfehlenswert ist außerdem die Verwendung getrennter Hand- und Badetücher.

Ein vollständiger Schutz vor der Ansteckung mit Feigwarzen und anderen HPV-Viren durch Sexualverkehr ist jedoch nur durch strikte Monogamie ab dem ersten Sexualkontakt oder komplette sexuelle Enthaltsamkeit möglich.

Die HPV-Impfung kann - abhängig von dem verwendeten Impfstoff vor einer Infektion mit HPV-Viren der Typen 6, 11 sowie 16 und 18 schützen. Die Impfung derzeit Mädchen im Alter zwischen neun und 14 Jahren zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs empfohlen, kann jedoch auch das Risiko vermindern, an Feigwarzen zu erkranken. Ein absoluter Schutz ist jedoch auch damit nicht verbunden, da sowohl Gebärmutterhalskrebs als auch Feigwarzen auch durch andere HPV-Virentypen verursacht werden können. An der Berliner Charité wird seit März 2014 eine großangelegte Impfstudie über Feigwarzen mit dem Impfstoff Gardasil durchgeführt, um unter anderem die Wirksamkeit des seit 2006 zugelassenen Präparates bei erwachsenen Patienten mit rezidivierenden Kondylomen zu belegen.

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