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Behandlung

Die Behandlung der Chlamydieninfektion

Chlamydien sind Bakterien und daher gut mit Antibiotika zu therapieren. Wichtig ist, dass die Antibiose ausreichend dosiert und über einen hinreichend langen Zeitraum vorgenommen wird. Die Mindestdauer der Behandlung beläuft sich bei einer Zervizitis auf zehn Tage, bei einer ausgeprägten Gebärmutterentzündung sowie Eileiter- und Eierstockentzündungen kann sie bis zu 20 Tagen dauern. Zum Teil sind - vor allem bei ausgedehnten PIDs und/oder chronischen Chlamydiosen - jedoch auch längere Behandlungszeiträume nötig.

Die Antibiotika-Therapie einer reaktiven Arthritis dauert oft zwischen 30 und 90 Tagen. Ihre Erfolgsaussichten sind allerdings umstritten. Die Infektion der Gelenke wird durch Antibiotika meist nicht vollständig beseitigt - nach dem Ende der Therapie flammt die Krankheit daher wieder auf. Einige Ärzte verzichten bei reaktiver Arthritis daher auf eine Antibiose und behandeln die Beschwerden stattdessen symptomatisch mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten.

Durch Chlamydien verursachte Bindehautentzündungen der Augen werden lokal mit antibiotischen Tropfen oder Augensalben therapiert, bei schweren Formen erfolgt - allein oder zusätzlich - eine orale Antibiotika-Behandlung.

Welche Medikamente stehen dafür zur Verfügung?

Zur Therapie einer Chlamydiose werden vor allem Antibiotika aus dem Wirkstoffgruppen der Tetrazykline, wie z.B. Doxycyclin oder der Makrolide, in Form von Azithromycin oder Erythromycin verwendet. Kinder und schwangere Frauen dürfen nicht mit Tetrazyklinen behandelt werden, Antibiotika-Therapien mit verschiedenen Makroliden sind jedoch möglich.

Ob eine orale Antibiose auch im ersten Schwangerschaftsdrittel erfolgen darf, wird der Arzt nach sorgfältigem Abwägen des individuellen Krankheitsbildes entscheiden.

Mitbehandlung des Partners, bzw. der Partnerin

Bei einer Chlamydiose muss auch der Partner untersucht und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Eine Untersuchung sollte bei allen Sexualpartnern der letzten 60 Tage vor dem Auftreten der ersten Krankheitsanzeichen von Chlamydien oder der Diagnosestellung vorgenommen werden. Hierdurch werden auch symptomlose Erkrankungen des Partners aufgedeckt und der sogenannte Ping-Pong-Effekt - die permanente gegenseitige Neuansteckung in der Partnerschaft - vermieden.

Prognose und Verlauf einer Chlamydieninfektion

Die Prognose einer frühzeitig entdeckten Chlamydiose ist gut, durch die Antibiose heilt das Leiden in der Regel vollständig aus. Wenn die Infektion chronisch geworden ist, kann es jedoch zu langwierigen Krankheitsverläufen mit gravierenden Komplikationen und permanenten Organschädigungen kommen.

Chlamydien in der Schwangerschaft und bei Neugeborenen

Bei Vorliegen einer chronischen Chlamydiose und untypischen Beschwerden in der frühen Schwangerschaft sollte eine potentiell lebensgefährliche Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft sicher ausgeschlossen werden. Das Risiko für Fehl- und Frühgeburten ist während der gesamten Schwangerschaft etwas erhöht.

Falls die Chlamydien während der Geburt auf das Baby übertragen werden, können sie zum Auslöser von Lungenentzündungen oder Augeninfektionen werden. Während der Schwangerschaft wird das Baby durch die Plazentaschranke vor der Infektion geschützt.

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