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Vorbeugung

Wie kann einer Blasenentzündung vorgebeugt werden?

Eine Vorbeugung gegen Blasenentzündungen ist möglich, einfach und oft recht wirkungsvoll und kann eine spätere medikamentöse Therapie akuter Infektion vermeiden. Zu einer wirksamen Prävention der Zystitis tragen unter anderem die folgenden Maßnahmen bei:

  • Reichliches Trinken auch in gesunden Tagen, um Blase und Harnwege gut zu spülen und potentiell schädliche Bakterien auszuscheiden. Empfehlenswert sind mindestens 1,5 bis zwei Liter Flüssigkeit pro Tag.
  • Entleeren der Blase unmittelbar, wenn Harndrang auftritt.
  • Verwendung pH-neutraler, unparfümierter Wasch- und Pflegemittel für den Intimbereich, Verzicht auf desinfizierende Substanzen.
  • Der Witterung angepasste Kleidung, Vermeiden kalter Füße und feuchter Kleidungsstücke. Nasse Badeanzüge sollten nach dem Schwimmen gewechselt werden.
  • Bei 60 Grad Celsius waschbare Baumwollunterwäsche trägt zur Minimierung der Bakterienbelastung bei.
  • Vor allem Frauen sollten sich nach dem Stuhlgang immer von der Scheide zum After säubern, um das Risiko des Eindringens von Darmbakterien in die Harnröhre zu minimieren. Nach dem Geschlechtsverkehr sollte möglichst bald ein Toilettengang erfolgen, um eingedrungene Bakterien auszuspülen. Nach Anal- oder Oralverkehr ist für den vaginalen Geschlechtsverkehr die Verwendung von Kondomen sinnvoll.
  • Frauen, die anfällig für Blasenentzündungen sind, sollten auf die Verhütung mit Diaphragmen oder Vaginalzäpfchen verzichten.

Vorbeugung bei häufiger Neuerkrankung

Das Vorgehen bei häufigen Rückfällen und einer chronischen Zystitis muss mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Neben der Langzeiteinnahme von Antibiotika können zur Vorbeugung auch Antibiotika-Gaben nach Sexualkontakten sinnvoll sein.

verhütung blasenentzündung

Bei Frauen in den Wechseljahren gehört oft ein Östrogenmangel zu den Auslösern der Erkrankung, der sich durch eine Hormonersatztherapie mit dem weiblichen Geschlechtshormon kompensieren lässt. In Frage kommen hierfür nicht nur oral eingenommene Hormone, sondern auch östrogenhaltige Salben zur äußeren Verwendung im Intimbereich.

Weitere Vorbeugungsmaßnahmen

Der Nutzen eines Impfstoffs, der gegen Blasenentzündungen wirken soll und sich bereits seit einigen Jahren auf dem Markt befindet, ist umstritten. Gesetzlich versicherte Patienten, die darauf nicht verzichten möchten, müssen die Impfung selbst bezahlen.

cranberry blasenentzündung

Als unwirksam zur Prävention von Blasenentzündungen haben sich Preiselbeer-Produkte erwiesen, denen durch ihre antibakterielle Wirkung lange ein präventiver Effekt gegen Blasenentzündungen zugeschrieben wurde.

Regelmäßige Arztbesuche

Urinuntersuchungen zum Ausschluss einer Blasenentzündung gehören zur regulären Schwangerschaftsvorsorge sowie ab dem 35. Lebensjahre zu standardmäßigen Check-ups. Die präventiven Tests werden auch durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert.

In der Vergangenheit legten einige Studien nahe, dass eine sogenannte bedarfsgerechte Selbstmedikation mit bestimmten Antibiotika die Häufigkeit von Blasenentzündungen bei Frauen entscheidend senken kann. Aktuelle Forschungen sprechen jedoch eher gegen diese Praxis. Durch die Selbstbehandlung wird aus Sicht von Wissenschaftlern eher eine Verstärkung der Resistenzentwicklung der auslösenden Bakterien erreicht.

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