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Behandlung

Wie wird eine Blasenentzündung behandelt?

Bei einer nur leicht ausgeprägten Blasenentzündung zielt die Behandlung darauf ab, die symptomatischen Beschwerden abzumildern. Dafür kommen zunächst reichliches Trinken, körperliche Schonung und Wärmeanwendungen (Wärmflasche, warme Sitzbäder, feucht-warme Umschläge) in Betracht. Nieren- und Blasentees können diese Selbstbehandlung unterstützen. Ein Arztbesuch ist nötig, wenn die Krankheitszeichen nach spätestens drei Tagen nicht verschwunden sind oder zusätzlich Fieber auftritt. Bei Schwangeren, Männern und Patienten mit weiteren Risikofaktoren sollte die Konsultation eines Arztes bereits am ersten Krankheitstag erfolgen.

Akute, bakterielle Zystitis

Gegen eine akute bakterielle Zystitis werden in der Regel Antibiotika verordnet. Zwar verschwinden die Beschwerden bei 25 bis 40% der Patienten und Patientinnen auch ohne Antibiotika, jedoch erzielen diese Therapien deutlich bessere Heilungsraten und vermindern außerdem das Risiko für eine Wiederholung der Erkrankung. Betroffenen sollten darüberhinaus auf eine aktive Vorbeugung gegen Neuerkrankungen achten.

zystitis symptome

In der klinischen Praxis erweisen sich zum Teil Resistenzen verschiedener Erregerstämme als Problem, insbesondere betrifft dies Infektionen mit Escherichia coli, bei denen viele gängige Antibiotika versagen. Der modernen Medizin stehen jedoch inzwischen verschiedene neuere Medikamente und Wirkstoffkombinationen wie das Präparat Trimethoprim zur Verfügung, um die Symptome einer Zystitis effektiv zu bekämpfe. Allerdings wird der Arzt genau abwägen, wann sie Verwendung finden - Kriterien sind hier das Vermeiden von Nebenwirkungen, vor allem aber die mögliche Entwicklung weiterer Resistenzen.

Medikamentöse Therapie bei schwangereren Frauen

Während der Schwangerschaft kann - im Rahmen strenger Indikationen und mit ausgewählten Präparaten - eine Antibiotika-Therapie von Blasenentzündungen erfolgen. Auch bei immer wieder auftretenden (chronischen) Blasenentzündungen sind Antibiotika-Gaben sinnvoll, in manchen Fällen wird der Arzt sich für eine Langzeitverordnung über mehrere Monate entscheiden. Bei Pilzinfektionen finden sogenannte Antimykotika (pilzabtötende Mittel) Verwendung.

urinprobe blasenentzündung

Gegen Schmerzen kommen krampflösende Schmerzmittel zum Einsatz. Falls die Ursache der Zystitis in Harnabflussstörungen besteht, ist eine gezielte Therapie erforderlich, die - beispielsweise bei Prostatavergrößerungen oder mechanischen Hindernissen - auch in einem operativen Eingriff bestehen kann.

Folgeuntersuchungen bei häufiger Erkrankung

Bei länger andauernden und wiederkehrenden Blasenentzündungen wird der Arzt eine Ultraschalluntersuchung oder eine Blasenspiegelung (Zystoskopie) empfehlen, um andere Krankheitsursachen - beispielsweise anatomische Veränderungen, Harnsteine sowie gut- oder bösartige Tumore des Harntrakts - auszuschließen. Während der Spiegelung ist auch das Entnehmen von Gewebeproben für eine histologische Untersuchung möglich. Weitere Untersuchungen können in Tests der Blasenentleerungsfunktion oder einem sogenannten Miktionszystogramm als bildgebendem Untersuchungsverfahren bestehen. Falls dabei Kontrastmittel in die Venen gegeben werden, lässt sich durch dieses Verfahren auch der Zustand der Nieren und der Harnleiter beurteilen.

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