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Wie werden Geschlechtskrankheiten behandelt?

Wie erfolgt die Behandlung von Geschlechtskrankheiten?

Heute gibt es eine ganze Reihe von umfassend getesteten, wirksamen Medikamenten, mit denen sich die unterschiedlichen Geschlechtskrankheiten sehr gut behandeln lassen. Viele Infektionen, wie beispielsweise Tripper, Chlamydien oder die bakterielle Vaginose lassen sich am besten durch ein bewährtes Breitbandantibiotikum behandeln. Wichtig ist dabei natürlich, dass ein Präparat gefunden wird, das optimal zu den Bedürfnissen des Patienten passt. Dabei sollte zum Beispiel sichergestellt werden, dass keine Allergien gegen einen der Inhaltsstoffe bestehen. Sie finden auf unseren Seiten umfassende Informationen zu einer Auswahl der bewährtesten Medikamente zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten.

Weiterhin ist es sehr wichtig, dass die Behandlung von Geschlechtskrankheiten so schnell wie möglich erfolgt. Je schneller die Infektion erkannt und behandelt wird, desto einfacher wird es für das Immunsystem, den Erreger effektiv zu bekämpfen. Geschieht dies nicht, dann kann dies leider sehr ernsthafte Konsequenzen für Betroffene haben – zum Beispiel kann eine unbehandelte Ansteckung mit Chlamydien bei Frauen zu Unfruchtbarkeit führen. Es wird geschätzt, dass in Deutschland allein etwa 100.000 Frauen aufgrund einer unbehandelten Chlamydien-Infektion keine Kinder bekommen können. Hatten Sie ungeschützten Geschlechtsverkehr, dann sollten Sie sich daher in jedem Fall schnellstmöglich testen lassen.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, eine geeignete Behandlung von Geschlechtskrankheiten bequem, diskret und absolut sicher anzufordern, ohne dafür zum Arzt gehen zu müssen. Sie machen ganz einfach im Rahmen einer Online Konsultation Angaben zu Ihrem Gesundheitszustand und möglichen anderen Medikationen, die dann von einem erfahrenen, registrierten Arzt geprüft werden. Spricht aus seiner Sicht nichts gegen die Behandlung mit Ihrem Wunschpräparat, dann stellt er Ihnen ein Rezept aus, welches wir an unsere Partnerapotheke weiterleiten. Auf diese Weise erhalten Sie eine Behandlung gegen Geschlechtskrankheiten zuverlässig, sicher und absolut diskret. Bei Fragen oder Wünschen können Sie sich natürlich jederzeit an unseren Patientenservice wenden.

Geschlechtskrankheiten (sexuell übertragene Infektionen, STIs) sind Erkrankungen, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Je nach Auslöser kommen unterschiedliche Wirkstoffgruppen zur Behandlung zum Einsatz.

Die Behandlung von viral verursachten Geschlechtskrankheiten

Zur Behandlung von Viren stehen, je nach Art, verschiedene Wirkstoffgruppen zur Verfügung. Virostatika, Zytostatika sowie Interferone können Symptome von bestimmten STIs lindern bzw. diese vollständig heilen.

Virostatika

Viren sind schwieriger anzugreifen als Bakterien und Pilze, da es sich nicht um Lebewesen mit eigenem Stoffwechsel handelt. Für ihre Vermehrung befallen Viren Wirtszellen und manipulieren deren Genom, um ihre eigene RNA oder DNA kopieren und die Virus-spezifischen Proteine produzieren zu lassen.

Wirkungsweise von Virostatika

Dementsprechend richten sich einige Virostatika gegen die DNA- oder RNA-Polymerase, ein Enzym, das das Virus-Genom abschreibt und kopiert. Hierzu gehören beispielsweise Aciclovir und Foscarnet, die gegen das Herpes Simplex Virus eingesetzt werden.

Zytostatika

Zytostatika hemmen die Reifung und Teilung von Zellen. Da Viren sich in körpereigenen Zellen vermehren, wird die Virus-Vermehrung durch Zytostatika vermindert. So kann gegen Condylomata acuminata und Condylomata plana, die von Humanen Papillomaviren ausgelöst werden, eine Creme mit 5-Fluoruracil angewendet werden. Zusätzlich können eine Vereisung, Kürretage und eine Laser- oder Elektrokoagulation durchgeführt werden.

Interferone

Interferone sind körpereigene Botenstoffe, die unter anderem an der Kontrolle des Immunsystems beteiligt sind. Die Stoffe Interferon-Alpha und Interferon-Beta hemmen die Zellvermehrung und sind anti-viral wirksam. Synthetisch hergestellte rekombinante Interferone werden bei chronischen Hepatitiden (zum Beispiel durch Hepatitis B Virus) eingesetzt. Zu ihren Nebenwirkungen gehören starke Grippe-ähnliche Symptome, die häufig zum Abbruch der Therapie führen.

Anti-Retrovirale Therapie (HAART/cART)

Für die Behandlung des AIDS-auslösenden HI-Virus werden Wirkstoffe aus unterschiedlichen Gruppen eingesetzt. Der Begriff "HAART" (Highly Active Anti-Retroviral Therapy) wird zunehmend durch den besser beschreibenden Begriff "cART" (combined Anti-Retroviral Therapy) ersetzt. Mindestens drei Substanzen werden miteinander kombiniert, um zu verhindern, dass das HI-Virus Resistenzen gegen die Medikamente entwickelt.

Hemmer der Reversen-Transkriptase, die die RNA von Viren in DNA umwandelt, werden in Nukleosidanaloga (NRTI), Nukleotidanaloga (NtRTI) und Nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTI) unterteilt. Medikamente beider Gruppen unterbrechen beziehungsweise verringern die Aktivität der Reversen-Transkriptase. Andere Angriffspunkte sind die Protease (ermöglicht die Freisetzung von Virus-Proteinen) und die Integrase (Schlüssel-Enzym im HIV-1-Vermehrungszyklus).

Antibiotika zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten

Bei bakteriellen Infektionen sind Antibiotika die erste Wahl zur effektiven Behandlung. Abhängig von dem auslösenden Bakterium werden verschiedene Untergruppen der Antibiotika eingesetzt, die die Bakterien an verschiedenen Stellen angreifen.

Wirkungsweise von Antibiotika

Beta-Laktam-Antibiotika

Im Gegensatz zu menschlichen Zellen haben einige Bakterien eine Zellwand. Entsprechend harmlos für den Menschen, aber schädigend für Bakterien sind Hemmer der Zellwandsynthese, zu denen die Gruppen der Beta-Laktam- und Glykopeptid-Antibiotika gehören.

Penicillin ist ein Vertreter der Beta-Laktam-Antibiotika und wirksames Mittel gegen Treponema pallidum, den Auslöser der Syphilis. Alternativ können unter anderem Cephalosporine eingesetzt werden, die ebenfalls zu den Beta-Laktamen gezählt werden. Der Vertreter Ceftriaxon (Gruppe 3a) ist die erste Wahl in der Behandlung des Weichen Schankers (Ulcus molle, ausgelöst von Haemophilus ducreyi) und der Gonorrhoe ("Tripper", verursacht von Neisseria gonorrhoeae).

Antibiotika: Makrolide

Makrolide wie Erythromycin, Clarithromycin, Roxithromycin und Azithromycin stören die Produktion von bakteriellen Proteinen. Sie kommen beispielsweise zum Einsatz, wenn eine Penicillin-Allergie besteht. Weiterhin stellen sie eine Alternative in der Behandlung von Infektionen mit Chlamydien und Klebsiellen dar.

Antibiotika: Flourchinolone

Ciprofloxacin und Moxifloxacin gehören zu der Gruppe der Flourchinolone, die alternativ gegen Chlamydien- und Klebsiellen-Infektionen eingesetzt werden. Flourchinolone werden auch als Gyrasehemmer bezeichnet und wirken über Hemmung des bakteriellen Enzyms Gyrase (Topoisomerase II). Die Gyrase öffnet den DNA-Doppelstrang und ermöglicht das Ablesen der genetischen Information. Kann die DNA nicht mehr abgelesen werden, stirbt das Bakterium ab.

Antibiotika: Tetrazykline

Doxycyclin ist die erste Wahl bei Infektionen mit Chlamydien oder Klebsiellen. Es gehört zu den Tetrazyklinen, die die Synthese bakterieller Proteine stören. Sie lagern sich an die kleine Untereinheit des Ribosoms, das zum Synthese-Apparat gehört, an. Bakterien verfügen über andere Ribosomen als Menschen, darum hemmen Tetrazykline ebenso wie Makrolide nur die Synthese bakterieller Proteine, nicht aber die Produktion von menschlichen Eiweißen.

Antibiotika: Nitroimidazol-Derivate

Gegen den Parasiten Trichomonas vaginalis, den Auslöser der Trichomonaden-Kolpitis, wird das Nitroimidazol-Antibiotikum Metronidazol eingesetzt. Metronidazol dockt an die DNA der Trichomonaden an und verhindert so, dass die DNA abgelesen werden kann. Dadurch gehen die Parasiten schließlich zugrunde.

Antimykotika gegen Pilzinfektionen

Die häufigste Pilzerkrankung im Genitalbereich ist die Vaginale Candidose, verursacht vom Hefepilz Candida albicans. Die Therapie besteht in der lokalen Anwendung von Nystatin, das zu der Substanzklasse der Polyene gehört, oder Clotrimazol, einem Imidazol-Derivat. Polyene zerstören die Zellmembranen von Pilzen, die Ergosterol enthalten und sich damit von den Zellmembranen des Menschen in ihrem Aufbau unterscheiden.

Durch die Ausbildung von Poren läuft die Pilzzelle sozusagen aus und verendet. Imidazol-Derivate hemmen die Bildung von Ergosterin aus Lanosterin. Ergosterin ist eine zentrale Substanz in der Zellmembran von Pilzen, ohne die die Pilzzelle nicht überleben kann.

Mitbehandlung des Partners

Grundsätzlich ist die Mitbehandlung des Sexualpartners anzuraten, da ansonsten eine Re-Infektion mit demselben Erreger möglich ist. Wenn ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einem HIV-positiven Partner stattgefunden hat, kann eine Post-Expositions-Prophylaxe (PEP) durchgeführt werden. Optimal ist der Beginn der PEP in den ersten zwei Stunden nach Geschlechtsverkehr. Nach 72 Stunden ist es fraglich, ob die PEP noch eine ausreichende Wirkung erzielen kann.

Während der Behandlung sollte weitgehend auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden, da hierbei eine erneute Ansteckung stattfinden kann. Leider bietet selbst ein Kondom keinen vollständigen Schutz vor Geschlechtskrankheiten bieten, da es nicht alle Bereiche des Genitalbereichs zuverlässig bedeckt. Erst nachdem bestätigt wurde, dass die STI erfolgreich behandelt wurde, sollte sexueller Kontakt stattfinden.

Wie können Geschlechtskrankheiten vorgebeugt werden?

Die Verwendung eines Kondoms beziehungsweise eines Dental Dam ("Lecktuch") vermindert das Risiko, den Partner anzustecken. Gegen die Humanen Papillomaviren (HPV) empfiehlt die STIKO eine Impfung junger Frauen zwischen neun und vierzehn Jahren, am besten vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Derzeit sind drei verschiedene Präparate zugelassen, die gegen unterschiedlich viele Genotypen wirksam sind.

Gemeinsam ist ihnen die Wirksamkeit gegen die High-Risk-HPV-Typen 16 und 18, die mit Gebärmutterhalskrebs assoziiert sind. Weiterhin empfiehlt es sich für Frauen ab dem 20. Lebensjahr, jährlich an einer Krebsfrüherkennungsuntersuchung mit gezielter Abstrich-Entnahme teilzunehmen.

Zusätzlich sei darauf hingewiesen, dass auch das Hepatitis-A- und Hepatitis-B-Virus durch sexuelle Praktiken übertragen werden kann. Gegen beide Viren sind Impfstoffe vorhanden.

Quellen:
  1. Leitfaden STI Therapie. Deutsche STI-Gesellschaft. URL: thieme.de
  2. Krank durch Sex: Chlamydien, Feigwarzen, HIV. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  3. Diagnose und Behandlung sexuell übertragbarer Infektionen (STI) Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. URL: gib-aids-keine-chance.de
  4. Geschlechtskrankheiten Urologisches Zentrum Bonn. URL: urologisches-zentrum-bonn.de

Veröffentlicht am 04.10.2016

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