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Vorbeugung

Vorbeugung gegen bakterielle Vaginose

Die typischen Symptome einer bakteriellen Vaginose bestehen in verändertem Scheidenausfluss (Fluor) sowie einem charakteristischen Geruch, der stark belastend werden kann. Etwa die Hälfte der betroffenen Frauen verspürt keinerlei Beschwerden. Bei einer bakteriellen Vaginose handelt es sich nicht um eine Geschlechtskrankheit, jedoch gehören Sexualkontakte zu möglichen Risikofaktoren für ihr Entstehen.

Durch Antibiotika und milchsäurehaltige Medikamente ist die Erkrankung gut behandelbar, jedoch tritt bei 60 bis 70 Prozent der Frauen im Verlauf von drei Monaten ein Rückfall auf. In zehn bis 20 Prozent aller Fälle heilt sie spontan und ohne Therapiemaßnahmen aus. Auf die Behandlung einer bakteriellen Vaginose sollte auf keinen Fall verzichtet werden, da sie das Risiko für schwerwiegende Infektionen im Genitalbereich erhöht. In der Schwangerschaft kann eine bakterielle Vaginose zu Fehl- und Frühgeburten führen.

Welche Vorbeugungsmaßnahmen gibt es?

Direkte Präventionsmaßnahmen gegen eine bakterielle Vaginose gibt es nicht, eine indirekte Vorbeugung ist jedoch grundsätzlich möglich:

  1. Die regelmäßige Pflege des Intimbereichs mit lauwarmem Wasser und die ausschließlich äußere Anwendung eines milden, pH-neutralen oder leicht sauren Reinigungsmittels reichen für ein hygienisches Ergebnis völlig aus. Übertriebene Vaginalhygiene kann den pH-Wert der Vagina in Richtung auf ein basisches Milieu verändern und damit die Ansiedlung von pathogenen Keimen fördern.
  2. Die Verwendung von Kondomen kann bei einem neuen Sexualpartner oder während der Erkrankung das Risiko einer Neu- bzw. Wiederansteckung mit Gardnerella vaginalis und anderen Keimen senken.
  3. Regelmäßige gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen geben Sicherheit, dass sich die Vagina in einem guten bakteriellen Gleichgewicht befindet. Eventuelle mikrobiologische Störungen werden erkannt und können umgehend behandelt werden.
  4. Vor allem in der Schwangerschaft sollte der pH-Wert der Scheide regelmäßig präventiv gemessen werden. Entsprechende Test-Sets (pH-Indikatorstreifen der Testhandschuhe) werden in Apotheken angeboten. Bei einem zu hohen pH-Wert helfen Behandlungen mit Milchsäure-Präparaten oder Probiotika, das Scheidenmilieu zu normalisieren - gegebenenfalls, noch bevor sich Anzeichen einer bakteriellen Vaginose zeigen.
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