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Symptome

Symptome einer bakteriellen Vaginose

Eine bakterielle Vaginose kann völlig symptomlos bleiben, zudem äußert sich die Erkrankung nicht bei allen Frauen in gleicher Art und Weise. Charakteristisch ist ein dünnflüssiger oder schaumiger Ausfluss aus der Scheide, der von grau-weißer Farbe ist. Sein Geruch ist unangenehm fischig oder süßlich. Er entsteht durch Mobiluncus-Bakterien, die bei etwa 50 Prozent der Patientinnen vorhanden sind und verschiedene Amine (organische Ammoniak-Derivate) bilden. Bei einigen Frauen zeigt sich dieser Geruch nur nach dem Geschlechtsverkehr.

Verantwortlich dafür ist der basische Charakter des Spermas, das einen pH-Wert zwischen 7 und 7,8 besitzt und das Vaginalsekret alkalisiert - hierdurch werden vorhandene Amine riechbar. Zum Teil tritt der fischige Geruch auch ohne Veränderungen des Fluors auf.

Eher seltene Symptome einer bakteriellen Vaginose ähneln einer Blasenentzündung und rufen Juckreiz oder Rötungen im Genitalbereich sowie Schmerzen beim Genitalverkehr oder beim Wasserlassen hervor. In der Regel ist die Vagina bei dieser Erkrankung nicht oder kaum entzündet. Die Lymphknoten in der Leistengegend sind normalerweise nicht geschwollen.

Diagnose der Erkrankung

Die Diagnose der bakteriellen Vaginose erfolgt durch einen Scheidenabstrich wodurch die beste Behandlung einer bakteriellen Vaginose sichergestellt werden kann. Sie gilt als gesichert, wenn anhand der Anamnese sowie der Untersuchung des Abstrichs mindestens drei von vier Befunden gegeben sind:

  1. Grau-weißer, homogener Ausfluss - zum Teil vermehrt, dünnflüssig oder schaumig
  2. Ein pH-Wert > 4,5
  3. Amin-Geruch des Fluors: Diagnostisch wird im Rahmen des sogenannten "Whiff-Tests" durch die Zugabe von zehnprozentiger Kalilauge verstärkt
  4. Nachweis sogenannter Schlüsselzellen ("clue cells") bei mindestens 20 Prozent der Scheidenzellen: Dabei sind die Vaginalzellen so dicht von einem Bakterienteppich - meist aus Gardnerella vaginalis - besiedelt, dass ihre Zellwände nicht mehr erkennbar sind

Durch die mikroskopische Untersuchung wird außerdem festgestellt, ob eine Mischinfektion vorliegt und welche Bakterienarten daran beteiligt sind. Außerdem gibt sie Aufschluss darüber, wie hoch die quantitative Bakterienbelastung ist.

Abgrenzung gegenüber anderen Infektionen

Während der Diagnose wird auch eine Abgrenzung gegenüber anderen bakteriellen Infektionen vorgenommen. Beispielsweise verursacht eine Trichomonaden-Infektion identische Symptome, die jedoch außerdem mit einer Scheidenentzündung verbunden sind - ihre Erreger werden jedoch vorwiegend durch Geschlechtsverkehr übertragen.

Bakterienkulturen werden nur in Ausnahmefällen angelegt - beispielsweise dann, wenn die Erkrankung trotz angemessener Therapie immer wiederkehrt oder wenn in der Schwangerschaft eine Infektion mit B-Streptokokken ausgeschlossen werden soll.

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