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Metronidazol: Nebenwirkungen

Medikamentöse Wechselwirkungen mit Metronidazol

Arzneisubstanzen und andere Substanzen können sich gegenseitig ungewollt beeinflussen.

  • Alkoholunverträglichkeit: Die Metronidazol macht Alkohol unverträglich. Typische Symptome sind Übelkeit mit Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel sowie Hautrötungen an Kopf- und Nacken.
  • Disulfiram: Metronidazol sollte nicht mit diesem in der Alkoholentzugstherapie verwendeten Stoff eingenommen werden, es können Psychosen und Verwirrtheitszustände ausgelöst werden.
  • Schlafmittel wie Barbiturate (Substanzen zum Beispiel Phenobarbital, Methohexital, Thiopental) und das Anti-Epileptikum Phenytoin können die Wirksamkeit von Metronidazol vermindern.
  • Blutverdünnende Mittel: Metronidazol verstärkt die blutverflüssigende Funktion von sogenannten Vitamin K-Antagonisten. Eine verstärkte Blutungsneigung oder vermehrte Blutungen können die Folge sein. Eine regelmäßige Kontrolle der Blutgerinnungswerte durch den Arzt ist unter einer Behandlung von Metronidazol unabdingbar
  • Antidepressiva wie Lithium: Unter Metronidazol erhöht sich der Gehalt von Lithium im Blut. Eine ärztliche Überwachung muss eine Vergiftung mit Lithium ausschließen.
  • Cimetidin zur Behandlung von Magenerkrankungen: Es vermindert die Ausscheidung von Metronidazol.
  • Cyclosporin als Mittel gegen Organabstoßungen: Die Substanz kann zusammen mit Metronidazol die Nieren schädigen. Die Nierenwerte wie Kreatinin sind unter Metronidazol regelmäßig zu erheben.
  • Zytostatika wie 5-Fluorouracil und Busulfan: Zusammen Metronidazol erhöht sich die Blutkonzentration dieser Stoffe. Die Toxizität dieser Substanzen wird verstärkt.
  • Der Leberwert ASAT kann unter Metronidazol verringerte Werte im Blut anzeigen.

Welche Gegenanzeigen sind bekannt?

Metronidazol während Schwangerschaft und Stillzeit

Zu der Frage, ob Metronidazol zu einer Schädigung des Embryos im Mutterleib führt, existiert keine gesicherte Datenlage. Metronidazol sollte deshalb im ersten Schwangerschaftsdrittel vorsorglich nur bei ernsten, lebensbedrohlichen Infektionen eingesetzt werden. In der fortgeschrittenen Schwangerschaft ist eine sehr sorgfältige ärztliche Nutzen-Risiko-Analyse angezeigt. Insgesamt ist lokalen Darreichungsformen als Gel oder Creme während der Schwangerschaft der Vorzug zu geben.

Metronidazol in tritt in die Milch stillender Mütter über. Es sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden. Andernfalls muss das Stillen für die Dauer der Behandlung mit Metronidazol abgebrochen werden

Metronidazol bei Kindern

Kinder dürfen mit 20 bis 30 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht behandelt werden. Für Kinder über zwölf Jahre erhalten 0,25 bis maximal 2 Gramm pro Tag. Kinder bedürfen immer einer individuellen Dosierung durch den Arzt.

Fahrtüchtigkeit und Bedienung von technischen Geräten/Maschinen

Metronidazol beeinflusst das Reaktionsvermögen besonders in Kombination mit Alkohol. Das Führen eines Kraftfahrtzeugs und das Bedienen von technischen Maschinen können durch die Metronidazol gefährlich sein.

Metronidazol bei bestimmten Vorerkrankungen

Eine strenge Nutzenrisiko-Analyse durch den Arzt ist unter anderem bei folgenden Umständen erforderlich:

  • Erkrankungen des Nervensystems wie Epilepsie
  • Blutbildungsstörungen
  • Schweren Lebererkrankungen. Metronidazol wird fast ausschließlich über die Leber ausgeschieden.
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