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Nichtraucher werden: Vorteile und Fakten

Viele Raucher möchten zum Nichtraucher werden. Eine Raucherentwöhnung gehört regelmäßig zu den guten Vorsätzen beim Jahreswechsel. Die Gründe für diesen Wunsch sind individuell und vielfältig. Neben Kostenersparnissen, ästhetischen Erwägungen und dem gesellschaftlichen Image, sind es vor allem die Sorgen um die eigene Gesundheit, die einen Rauchstopp attraktiv machen. Tatsächlich sind mit einer Raucherentwöhnung eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile verbunden.

Gesundheitliche Risiken des Rauchens

Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für eine Vielzahl chronischer und schwerer Erkrankungen. Dazu zählen unter anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck (Hypertonie), koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche (Herzinsuffizienz)), chronische Atemwegserkrankungen (zum Beispiel COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Asthma, chronische Bronchitis), Krebs (Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gebärmutter- und Brustkrebs, Mundhöhlen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs, Nieren- und Blasenkrebs) und Diabetes (Zuckerkrankheit).

90% aller Lungenkrebserkrankungen gehen auf Rauchen zurück. Die den meisten Menschen wenig bekannte chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist auf dem Weg, die dritthäufigste Todesursache in der westlichen Welt zu werden.

Folgeschäden des Rauchens

Es gibt kaum ein Organ im menschlichen Körper, das durch Rauchen nicht geschädigt wird. In der Medizin wird heute davon ausgegangen, dass Rauchen das Leben durchschnittlich um 10 Jahre verkürzt. Wenig bekannt ist, dass Nikotinmissbrauch auch die Augen, den Zahnhalteapparat (Parodontose), die Knochen und die Geschlechtsorgane schädigt.

Selbst die Fruchtbarkeit wird durch Rauchen vermindert. Verantwortlich für die negativen Effekte von Rauchen auf die Gesundheit sind viele gefährliche und gesundheitsschädigende Substanzen im Zigarettenrauch. Tabakrauch enthält um die 1000 unterschiedliche Substanzen. 90 dieser Stoffe wirken nachgewiesenermaßen kanzerogen, sind also krebserregend, beziehungsweise stehen im Verdacht, Krebs zu erzeugen.

Dabei schädigen viele der krebserzeugenden Stoffe auch das Erbgut, die DNA. Oft kommt es dabei zu dauerhaften Schäden an Zellen, etwa denen des Immunsystems. Deshalb verlaufen bakterielle Infektionen bei Rauchern schwerwiegender und führen häufiger zum Tod als bei Nichtrauchern. Der allgemeine Fittness-Level ist bei Rauchern ebenfalls herabgesetzt. Die Sinne leiden unter dem Tabakmissbrauch: Raucher riechen und schmecken deutlich schlechter als Nichtraucher.

Rauchen führt frühzeitig zum Tod

Ursachen für vorzeitige Todesfälle

Rauchen gilt insgesamt als eine der Hauptursachen für frühzeitige Todesfälle. In der Schweiz starben allein im Jahr 2012 etwa 9.500 Menschen an den Folgen des Rauchens, das macht um die 15% aller Todesfälle aus. In Deutschland sterben jedes Jahr 110000 bis 140000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Tabakbedingte Todesfälle machen dreimal mehr Todesfälle aus als alle infolge von Alkohol, Verkehrsunfällen, Drogenmissbrauch, Aids und Suiziden zusammengerechnet.

Was ein Rauchstopp gesundheitlich ausmacht

Wer mit dem Rauchen aufhört, nutzt seiner Gesundheit sofort und langfristig. Durchschnittlich sind folgende positive Effekte zu verzeichnen:

Zeitpunkt Raucherentwöhnung Art der gesundheitlichen Verbesserung
nach 20 Minuten Herzfrequenz und Körpertemperatur verbessern sich
Puls und Blutdruck auf Normalwerten
nach 8-12 Stunden Kohlenmonoxid aus Blut verbannt und Sauerstoffanteil erhöht
nach 1 Tag Herzinfarktrisiko gesunken
nach 2 Tagen Geruchs- und Geschmackssinn haben sich erholt
nach 2-3 Wochen Atmung verbessert
nach 3 Monaten Lungenkapazität um 30% gesteigert
nach 1-9 Monaten Häufigkeit von Hustenanfällen, Verstopfung der Nasennebenhöhlen und Kurzatmigkeit zurückgegangen
nach 1 Jahr Herzkranzgefäßerkrankungen-Risiko um 50% gesunken
nach 2 Jahren Herzinfarktrisiko nahezu auf Nichtraucherniveau gesunken
nach 5 Jahren Krebsrisiko (z.B. Mundhöhlen-, Rachen-, Speiseröhren- und Harnblasenkrebs) um 50% gesunken
Schlaganfallrisiko auf Nichtraucherniveau gesunken

Neben der allgemeinen Verbesserung der Gesundheit und Senkung von Gesundheitsrisiken ist ein weiterer Nichtraucher-Vorteil die Verbesserung der körperlichen Verfassung. Durch die geförderte Durchblutung bessert sich die Konzentrationsfähigkeit. Die Erholung der Lungenkapazität sorgt für eine bessere Ausdauer bei körperlicher Betätigung.

Weitere Vorteile als Nichtraucher nach dem Rauchstopp

Die Vorteile des Nichtrauchens sind zahlreich:

Frauen haben als Nichtraucherinnen besondere gesundheitliche Vorteile

Frauen profitieren vom Rauchstopp in spezieller Weise. Bei ihnen verbessert sich zusätzlich die Gefäß- und Knochengesundheit, da Tabakrauch eine "Anti-Östrogen-Wirkung" hat und damit das Osteoporose-Risiko erhöht. Wer schwanger werden möchte, hat als Nichtraucherin bessere Chancen. Auch besteht so keine Gefahr, dass das ungeborene Kind durch das Rauchen geschädigt wird.

Der Rauchstopp ist gut für das Aussehen

Raucherentwöhnung ist mit einer Reihe weiterer angenehmer Begleiterscheinungen verbunden. Das Aussehen verbessert sich oft schon nach kurzer Zeit. Unter anderem wird die Haut besser durchblutet, wird rosiger und Falten können sich glätten. Der gesamte Organismus kann über ein größeres Sauerstoffangebot verfügen. Das wirkt sich positiv auf die gesamte Erscheinung aus.

Besonders die Haut leidet unter dem Rauchen. Bei einer Raucherentwöhnung verbessert sich das Hautbild. Sie erhalten einen ebenmäßigen, gesunden Teint. An Fingern und Nägeln bilden sich beim Rauchen häufig gelbliche Verfärbungen. Diese Verfärbungen verschwinden.

Außerdem bekommen Sie kräftigere Fingernägel. Raucher leiden häufig auch unter Verfärbungen der Zähne. Als Nichtraucher können Sie Ihre Zahngesundheit langfristig verbessern. Mit einer gründlichen Zahnreinigung können auch die Verfärbungen dauerhaft verschwinden.

Der Rauchstopp verringert soziale Folgekosten des Rauchens

Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens kosten die Schweiz jährlich rund 10 Milliarden Franken (Zahlen von 2007). Wer mit dem Rauchen aufhört, trägt zu einer Senkung dieser gesellschaftlichen Folgekosten bei. Sich selbst entlastet der Ex-Raucher ebenfalls finanziell. Statistisch gesehen muss ein Schweizer Raucher mindestens 14 Minuten arbeiten, um ein Päckchen Zigaretten erwerben zu können.

Der Rauchstopp stärkt die Psyche

Wer es schafft, mit dem Rauchen aufzuhören, besiegt eine Sucht, die Nikotinsucht. Die ermöglicht es, schädigende Verhaltensmuster zu durchbrechen. Die Psyche geht gestärkt aus diesem Prozess hervor.

Nichtraucher Vorteile – Finanzen

Ein nicht zu unterschätzender Nichtraucher Vorteil ist die Geldersparnis, die eine Raucherentwöhnung bringt. Zigaretten kosten Geld. Durch eine Raucherentwöhnung können Sie das Geld sparen und in andere Dinge investieren. Sie können sich etwas Schönes leisten, z.B. für einen Urlaub sparen. Belohnen Sie sich mit der Ersparnis und stärken Sie so Ihre Motivation bei der Raucherentwöhnung.

Bei einem durchschnittlichen Preis von 5,20€ pro Zigarettenschachtel und einem Konsum von einer Schachtel pro Tag können Sie in einem Monat 156€ sparen. Wenn Sie mit dem Gedanken einer Raucherentwöhnung spielen, rechnen Sie doch einmal selbst Ihre Ersparnis und erkennen Sie die Nichtraucher Vorteile.

Die Raucherentwöhnung erfolgreich beginnen und durchhalten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Prozess der Raucherentwöhnung medikamentös zu unterstützen. Neben den klassischen Nikotinpflastern zeigt der Wirkstoff Vareniclin, der das Verlangen nach Nikotin mindert, sehr gute Ergebnisse. Das Arzneimittel Champix der renommierten Firma Pfizer enthält Vareniclin und kann vom Arzt in verschiedenen Dosierungen verschrieben werden.

Letzte Aktualisierung: 16.12.2015

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