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Champix (Vareniclin): Dosierung & Einnahme

Wie wird Champix eingenommen?

Die Champix Filmtabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die Kopplung der Einnahme an die Mahlzeiten hat keinen Einfluss auf Wirksamkeit oder Verträglichkeit des Präparates. Unmittelbar nach dem Therapieende ist die Rückfallgefahr besonders hoch.

Sie kann vermindert werden, wenn die Tagesdosis nach der zwölfwöchigen Grundbehandlung oder einer sich daran anschließenden Erhaltungstherapie allmählich reduziert wird. Das Absetzen der Tabletten darf nur nach ärztlicher Absprache erfolgen, um das Risiko auf Nebenwirkungen oder einen Rückfall möglichst gering zu halten.

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Therapiebeginn - ein bis zwei Wochen vor dem Rauchstopp

Üblicherweise beginnt eine Behandlung mit Champix eine bis zwei Wochen vor dem Rauchstopp. Den Termin, zu dem sie endgültig nicht mehr rauchen wollen, können die Patienten selbst bestimmen - er sollte zwischen dem achten und 14. Tag der Einnahme von Champix liegen. Raucher, die in diesem Zeitraum keinen Termin für die letzte Zigarette festlegen können oder wollen, haben die Möglichkeit, innerhalb von fünf Wochen nach der Therapie mit dem Rauchen aufzuhören.

Gestaffelter Aufbau der Dosierung

Um den Patienten die Orientierung bei der Einnahme von Champix zu erleichtern, werden die Tabletten in zwei Farben angeboten: Weiße Tabletten enthalten 0,5 Milligramm, blaue Tabletten ein Milligramm Vareniclin. Die Dosierung sowie die Verteilung der Tagesdosis ändern sich nach der ersten Woche.

  1. Woche 1: Tag 1 bis 3: einmal täglich eine 0,5-Milligramm-Filmtablette (weiß)
    Tag 4 bis 7: morgens und abends, jeweils zur gleichen Tageszeit eine 0,5-Milligramm-Filmtablette (weiß)
  2. Woche 2 bis 12: Tag 8 bis 14: morgens und abends, ebenfalls jeweils zur gleichen Tageszeit eine 1-Milligramm-Filmtablette (blau)

Individuelle Dosierungen und Dosisreduktionen

Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen - vor allem Nierenschädigungen - verordnet der Arzt möglicherweise für die gesamte Dauer der Behandlung eine geringere Dosis. Bei sehr massiven unerwünschten Begleitsymptomen ist eine temporäre oder dauerhafte Dosisreduktion auf zwei Mal täglich 0,5 Milligramm für eine optimale Wirkung möglich - die Entscheidung darüber muss durch einen Arzt getroffen werden.

Falls sich die Behandlung mit Champix während der zwölfwöchigen Grundtherapie als erfolgreich erwiesen hat, kann der Arzt danach eine Erhaltungstherapie über weitere zwölf Wochen empfehlen, hierfür wird weiterhin jeweils morgens und abends ein Milligramm des Wirkstoffs eingenommen. Auch das allmähliche Ausschleichen der Tabletten sollte nach ärztlicher Absprache vorgenommen werden, die Dosis wird dann allmählich - meist in Wochenintervallen reduziert.

Überdosierung und Dosisanpassung

Bei einer Überdosierung von Champix ist umgehender ärztlicher Rat erforderlich, gegebenenfalls ist das Aufsuchen der Notaufnahme eines Krankenhauses anzuraten.

Ein eigenmächtiger Abbruch der medikamentösen Raucherentwöhnung gefährdet die Wirksamkeit der Behandlung. Dosisanpassungen bei älteren Patienten sind nicht erforderlich, die Anamnese von Vorerkrankungen (insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Nierenfunktion) sollte hier jedoch besonders sorgfältig erfolgen.

Quellen:

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