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Behandlungsmethoden

Welche Methoden gibt es?

Die weitaus meisten Raucher entscheiden sich dafür, von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen aufzuhören. Viele setzen sich dafür einen konkreten Termin und bereiten sich - gegebenenfalls in der Gruppe und/oder im Rahmen eines Coachings darauf vor. Danach haben sie zunächst unter mehr oder weniger ausgeprägten Entzugserscheinungen zu leiden.

Wenn ein nikotinabhängiger Raucher seinen Tabakkonsum beendet, treten innerhalb weniger Stunden Entzugssymptome auf, die während der ersten beiden Tage der Tabakabstinenz ihren Höhepunkt erreichen und dann langsam schwächer werden. Zwar fallen diese Begleiterscheinungen einer Raucherentwöhnung individuell sehr unterschiedlich aus, trotzdem gibt es einige typische Beschwerden. Hierzu gehören:

  • Depressive Verstimmungen
  • Reizbarkeit, Nervosität und zum Teil auch Aggressivität
  • Schlafstörungen
  • Unruhe, Besorgnis, verminderte Konzentrationsfähigkeit
  • Verlangsamter Puls
  • Gesteigerter Appetit und eine mögliche Gewichtszunahme

Alle Behandlungsmethoden zur Raucherentwöhnung zielen darauf ab, diese Symptome gering zu halten, damit die Motivation der Betroffenen zu stärken und einen Rückfall zu verhindern. Falls der Nikotinentzug durch einen Arzt begleitet wird, erfolgen die Therapieempfehlungen auf der Grundlage eines ausführlichen Gesprächs und einer körperlichen Untersuchung ab.

rauchen aufhören folgen

Den Ausschlag für die Methodenwahl geben die persönlichen Wünsche und Voraussetzungen des Patienten, aber auch der Grad seiner Nikotinabhängigkeit, der während der ärztlichen Untersuchung durch spezielle Fragebögen ermittelt wird.

Behandlungsmethoden zur Raucherentwöhnung sind:
  • Psychologisch begleitete Raucherentwöhnungsprogramme und Verhaltenstherapien
  • Nikotinersatz
  • Medikamentöse Therapie durch verschreibungspflichtige Medikamente
  • Alternative Methoden wie Akupunktur oder Hypnose

Die Methode des Nikotinersatz

Nikotinersatz-Präparate mildern die Entzugserscheinungen, indem der Körper während der Entwöhnungsphase zunächst weiter Nikotin erhält. In Apotheken gibt es dafür Nikotinpflaster, -Kaugummis oder -Lutschtabletten, auch das Inhalieren von Nikotinersatz-Mitteln ist grundsätzlich möglich. Diese Präparate sind in der Regel frei verkäuflich. Ihre Anwendung erfolgt über mehrere Wochen, der Nikotingehalt wird dabei allmählich gesenkt.

Die sogenannten E-Zigaretten fallen ebenfalls in diese Gruppe. Sie können mit und ohne Nikotin verwendet werden. Kritiker monieren, dass eine exakte Kontrolle über das aufgenommene Nikotin bei diesen Geräten nicht möglich ist und außerdem der suchtunterstützende Effekt des Szenarios "Rauchen" nicht durchbrochen wird.

Medikamente zur Raucherentwöhnung

Mit den Wirkstoffen Bupropion und Vareniclin stehen zwei medizinische Wirkstoffe zur Verfügung, die eine Raucherentwöhnung sehr wirksam unterstützen können. Sie sind verschreibungspflichtig und dürfen keinesfalls ohne ärztliche Begleitung angewendet werden.

Bupropion wurde ursprünglich zur Behandlung von Depressionen zugelassen. Während der Therapien fiel auf, dass bei den Patienten das Rauchbedürfnis abnahm und der Nikotinverzicht, wenn überhaupt, nur von geringen Entzugserscheinungen begleitet wurde. Der Wirkstoff beeinflusst vor allem den Dopamin- und Noradrenalin -Stoffwechsel des Gehirns. Da er das Andocken des Nikotins an die entsprechenden Rezeptoren unterbindet, ist er in der Lage, den neurologisch begründeten Suchtkreislauf zu durchbrechen.

rauchen entzugserscheinungen

Metastudien weisen aus, dass 19% der Patienten, die zur Raucherentwöhnung Buproprion erhielten, in den ersten sechs Monaten nach der Behandlung keinen Rückfall zeigten - in einer Vergleichsgruppe mit einer Placebo-Medikation waren es nur etwa 10%. Den Nikotinentzug unterstützt es nur bei Trägern eines bestimmten Gentyps, der bei 45% aller Menschen europäischer Herkunft vorkommt. Bupropion ist im Allgemeinen gut verträglich, kann jedoch auch zu stärkeren Nebenwirkungen führen und mit einigen anderen Medikamenten interagieren.

Vareniclin in Champix

Vareniclin wurde speziell für die Raucherentwöhnung entwickelt. Es verhindert ebenfalls das Andocken des Nikotins an bestimmte Rezeptoren. Gleichzeitig hemmt es die Effekte einer weiteren Nikotinaufnahme, so dass das Rauchen während dieser Medikation keine subjektiv spürbare Wirkung zeigt. Der Wirkstoff im Medikament Champix hilft dabei, die Zeit des sogenannten Cravings - des starken Verlangens nach dem abgesetzten Suchtstoff zu überbrücken.

Das Craving während eines Nikotinentzugs dauert rund zehn Wochen, Vareniclin wird meist für insgesamt zwölf Wochen verschrieben. Die Nebenwirkungen des Medikaments bestehen vor allem in möglichen psychischen Effekten, wurden jedoch nicht in allen relevanten Studien in gleichem Maße nachgewiesen. In seiner Wirkung ist es Bupropion der Tendenz nach überlegen.

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