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Bedeutung

Fakten und Konsequenzen des Rauchens

Rund 30% der Erwachsenen in Deutschland - ein Drittel aller Männer und 27% der Frauen - rauchen, etwa 24 Prozent von ihnen konsumieren täglich Zigaretten oder andere Tabakprodukte. Das Einstiegsalter in ein Raucherleben liegt bei etwa 15 Jahren. In der Gruppe der 18- bis 29-jährigen ist der Raucheranteil besonders groß, nimmt danach jedoch kontinuierlich ab. Dieser Trend verweist darauf, dass viele Raucher irgendwann den Wunsch verspüren, ihr Laster abzulegen, folgt auf die letzte Zigarette eine mehr oder weniger schwierige Zeit der Raucherentwöhnung.

fakten statistik rauchen

Im Hinblick auf die Konsequenzen des Tabakkonsums spricht die Statistik eine klare Sprache: Studien der WHO belegen, dass Rauchen weltweit an der Spitze der Todesursachen liegt. Erkrankungen, die mit dem Konsum von Tabak in Verbindung stehen, fordern allein in Deutschland pro Jahr über 110.000 Todesopfer. Hinzu kommen geschätzte 3.300 Menschen, die an den Folgen des Passivrauchens sterben.

Der Suchtstoff Nikotin

Tabakrauch enthält etwa 5.000 verschiedene chemische Substanzen, von denen mindestens 90 als potenziell krebserregend gelten. Seine Hauptinhaltsstoffe sind Teer und Nikotin, letzteres begründet die Suchtwirkung von Tabak. Im Gegensatz zu vielen anderen Giften ist Nikotin in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Es bindet sich an die Teerpartikel im Tabakrauch und wird über die Schleimhäute der Atemwege ins Blut geleitet. Das Gehirn erreicht der Suchtstoff danach in wenigen Sekunden und dockt dort an bestimmte Nervenzellen an. Durch diesen Vorgang werden verschiedene neuronale Botenstoffe (Dopamin, Noradrenalin, Serotonin) sowie Endorphine freigesetzt.

Tage Phasen
1. - 4. Tag Erster Nikotinentzug und Entgiftung des Körpers
5. - 14. Tag Zwischenglücksphase und Stolz über die Erfolge
15. - 20. Tag Depressive Phase aufgrund fehlendem Dopamins
30. - 34. Tag Glücksphase
zw. 60. - 160. Tag Letzte Entzugserscheinungen aufgrund fehlendem Nornicotins

Nikotin wirkt damit direkt auf das Belohnungszentrum des Gehirns und steigert kurzfristig das psychische Wohlbefinden, weswegen eine medikamentöse Raucherentwöhnung ebenfalls am zentralen Nervensystem des Betroffenen ansetzt.. Allerdings hält diese Wirkung nicht lange an, ihr Abflauen provoziert den Griff zur nächsten Zigarette - im Lauf der Zeit wird das Rauchbedürfnis immer größer. Anders als Kokain oder Amphetamine löst Nikotin nicht nur psychostimulierende Effekte aus, sondern wirkt auf sämtliche Neuromodulatoren im Gehirn. Das neuronale System bewertet Rauchen daher sehr schnell als essentielle Handlung. Durch diesen Wirkungsmechanismus gehört Nikotin zu den stärksten bekannten Suchtauslösern und es bedarf meist einer begleitender Behandlungsmethoden, damit sich Betroffene langfristig von dem Stoff lösen können.

risiko rauchen

Mediziner gehen davon aus, dass sich unter den über 600 Zusatzstoffen, die in der Zigarettenproduktion Verwendung finden, weitere suchtauslösende und möglicherweise auch krebserregende Substanzen befinden. Einige von ihnen bewirken, dass Nikotin noch schneller in den Blutkreislauf und in das zentrale Nervensystem gelangt.

Wogegen hilft eine Raucherentwöhnung?

Tabakkonsum hat vielfältige Organschädigungen zur Folge. Durch jede einzelne Zigarette steigen Herzfrequenz und Blutdruck, gleichzeitig verengen sich die Gefäße. Naturgemäß wird durch Rauchen auf lange Sicht die Lunge stark in Mitleidenschaft gezogen. Rauchen gehört zu den Hauptrisikofaktoren für Lungenkrebs und Blasenkrebs. Auch das Risiko für andere schwerwiegende Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems wird durch den Konsum von Tabak stark erhöht. Diese Gefährdungen betreffen auch Passivraucher: Wer selbst nicht raucht, jedoch regelmäßig gezwungen ist, durch Tabakrauch belastete Luft einzuatmen, trägt ein um 30% höheres Risiko für Lungenkrebs und Herz-Kreislauf-Leiden.

Die Bedeutung einer erfolgreichen Raucherentwöhnung kann vor diesem Hintergrund kaum hoch genug bewertet werden und bringt unzählige Vorteile mit sich. Der Gedanke daran erzeugt bei vielen aktiven Rauchern jedoch auch Unbehagen. Dass ein Rauch-Stopp von Entzugserscheinungen begleitet wird, ist allgemein bekannt.

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