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Behandlungsmethoden

Verschieben der Periode ohne hormonelle Verhütungsmittel

Auch ohne hormonelle Verhütungsmittel ist das Verschieben der Periode durchaus möglich. Hierzu wird beispielsweise auf eine Behandlung mit dem Stoff Norethisteron zurückgegriffen, einem synthetisch hergestellten Gestagen. Um die Regelblutung zu verschieben, muss das Medikament drei Tage vor der erwarteten Periode eingenommen, anschließend wiederum drei Tage vor einem gewünschten Zeitpunkt zur Menstruation abgesetzt werden. Mit Hilfe des Norethisteron sollte die Periode allerdings nicht länger als zwei Wochen hinausgezögert werden. Ärzte raten zudem davon ab, diese Substanz regelmäßig einzusetzen, um Unregelmäßigkeiten im Zyklus zu vermeiden.

Bei ständiger Änderung des Hormonspiegels gehen Patientinnen schnell das Risiko ein, den normalerweise eingespielten Rhythmus ihres Körpers durcheinanderzubringen; dies kann auf Dauer zu Problemen der Menstruation führen. Für einen Langzeitzyklus eignet sich deshalb die Einnahme der regulären Antibabypille am besten.

Wirkungsweise der Norethisteronpräparate

Anwenderinnen sollten wissen: Norethisteron ist kein Verhütungsmittel. Die Einnahme eines solchen Präparates kann also nicht zur effektiven Schwangerschaftsverhütung genutzt werden.

Wird der Gestagenspiegel auf einem konstanten Level gehalten, bleibt die Periode für die entsprechende Dauer aus. So wird die Periode sicher um eine gewünschte Zeit verschoben. Diesen Effekt bewirkt das synthetische Gestagen durch ein Wachstum des Endometriums - auch Gebärmutterschleimhaut genannt. Der einmalige Eingriff in den Hormonzyklus bleibt gering, da die Dosis des verabreichten Hormons nicht sonderlich hoch ist. Somit werden bestimmten Nebenerscheinungen eines Hormonüberschusses vorgebeugt. Die Verschiebung der Periode kann hier bereits durch eine geringe, einmalige Anwendung von Hormonen geschehen.

menstruation verschieben

Periode durch Hormonspritze verschieben

Ähnlich wie ein Norethisteronpräparat wirkt auch die Hormonspritze. Diese darf jedoch nur von einem Frauenarzt verabreicht werden. Es ist dabei notwendig, vier bis fünf Tage vor dem Erwarten einer Periode zu spritzen, um die Regelblutung nach hinten zu verschieben.

Periode verschieben mit Pille

Durch eine veränderte Einnahme der Anti-Baby-Pille lässt sich die Regelblutung sehr einfach beeinflussen. In der Antibabypille befindet sich eine Kombination aus Östrogenen und Gestagenen. Diese Hormone verzögern den Abbau der Gebärmutterschleimhaut, indem sie die Bildung bestimmter Hormone durch den Hypothalamus im Gehirn beeinflussen.

Die Verschiebung mit Hilfe der Antibabypille eröffnet den Patientinnen die Möglichkeit, die Blutung vorzuverlegen; hierzu wird die Einnahmezeit der Blisterstreifen auf maximal 14 Tage verkürzt. Nach der gewohnten Einnahmepause von sieben Tagen setzt etwa 2 Tage nach der Absetzen der Pille die Blutung ein. Allerdings wird diese Methode zur Vorverlegung der Periode von Ärzten nicht empfohlen; Anwenderinnen sollten sich stets bewusst machen, dass es sich bei den auf solcher Art verlegten Blutungen nicht um eine natürliche Regelblutung, sondern um eine Entzugsblutung handelt.

periode verschieben pille

Das Aufschieben der Periode stellt deshalb die geeignetere Alternative dar. Indem die Patientin die Pille ohne Einnahmepause zu sich nimmt, verschiebt sie ihre Regelblutung so lange, bis sie die Behandlung abbricht. Durch diesen sogenannten Langzeitzyklus können Patientinnen sogar dauerhaft auf ihre Periode verzichten; diese Möglichkeit bietet also ein hohes Maß an Flexibilität bei der Wahl des Menstruationszeitpunktes.

Nicht jede Pille ist geeignet

  • Für die Verschiebung der Periode ist nicht jede Antibabypille geeignet
  • Schwierigkeiten können beispielsweise bei einem Sequenzpräparat auftreten. Dieses schüttet während der gesamten Einnahme der Pillen Östrogen aus - allerdings werden erst im zweiten Teil der Behandlung Gestagenhaltige Pillen eingenommen.
  • Daher hat der behandelnde Arzt jeden Einzelfall zu prüfen und individuell zu entscheiden, welche Möglichkeiten zur Verschiebung der Periode genutzt werden können.

Die Entscheidung ist ebenfalls abhängig von der jeweiligen Dosierung des Präparates, weshalb die meisten Patientinnen auf Noresthisteron zurückgreifen um den Eingriff auf den körpereigenen Hormonhaushalt zu minimieren.

Exaktes Verlegen der Periode auf einen gewünschten Tag

Verwendet die Patientin Hormonverhütungsmittel, kann sie den Wochentag der Periode einfach verändern, indem sie die sieben regulären Tage der Einnahmepause so weit reduziert, dass sie am gewünschten Wochentag mit der Einnahme der neuen Blisterpackung beginnt. Die Einnahmepause darf hierbei lediglich verkürzt werden; wird sie verlängert, ist nicht mehr mit einer effektiven Verhütung zu rechnen.

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