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Behandlungsmethoden

Grundsätzlich existieren vier Postkoitalmethoden (Methoden nach dem Geschlechtsverkehr), die heutzutage von Frauen angewendet werden können. Es besteht die Möglichkeit einer reinen Gestagenbehandlung mit Pillen, welche den Wirkstoff Levonorgestrel in höheren Dosen als reguläre "Minipillen" enthalten. Weiterhin kann eine Kombinationspille mit den Wirkstoffen Ehinylestradiol und Levonorgestrel, sowie die Pille danach ellaOne (mit Ulipristal) eingenommen werden. EllaOne bietet Frauen ein besonders langes Einnahmefenster von bis zu fünf Tagen.

Die Behandlung mit der Kombinationspille wird auch als Yuzpe-Methode bezeichnet. Als weitere Postkoitalmethode wird das Einsetzen einer Kupferspirale in die Gebärmutter verwendet.

Behandlung mit Hilfe der Yuzpe-Methode

Um mit der Yuzpe-Methode erfolgreich zu verhüten, müssen in den ersten 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr zwei Dragees zu je 0,05 Milligramm Ethinylestradiol und 0,25 Milligramm Levonorgestrel oral mit Wasser eingenommen werden. Nach maximal 12 weiteren Stunden erfolgt dann eine Einnahme von zwei dementsprechend dosierten Dragees. Die auf dem deutschen Markt erhältlichen Präparate weisen eben diese Dosierungen auf und können daher ohne Bedenken angewendet werden.

Obwohl diese Methode ein 72 Stunden-Fenster für den Behandlungsbeginn besitzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass diese Verhütungsart nach einem Zeitraum von 48 Stunden zur nachträglichen Verhütung häufiger versagt.

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Notfallverhütung durch die Pille danach

Die auf dem deutschen Markt erhältlichen Medikamente bestehen aus dem Wirkstoff Ulipristal (ellaOne) oder enthalten jeweils zwei Pillen mit einer Dosierung zu je 0,75 Milligramm Levonorgestrel, oder eine Pille mit einer Gesamtdosis von 1,5mg. Levonelle 1,5mg sollte spätestens 72 Stunden (drei Tage) nach dem ungeschützten Verkehr eingenommen werden. Heutzutage haben Frauen die Möglichkeit eine Behandlung durch die Pille danach problemlos Online zu beantragen.

Wirkungsweise der hormonellen Notfallverhütungsmittel

Die hormonellen Notfallverhütungsmittel stören die Synchronisierung der Vorgänge im weiblichen Zyklus. Es kommt zu Veränderungen der biochemischen Vorgänge und zu leichten Bewegungen der Eileiter. Durch diese Vorgänge wird das Einnisten einer möglicherweise befruchteten Eizelle in der Gebärmutter verhindert. Die modifizierten biochemischen Prozesse führen zu einem veränderten Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.

Diesem sogenannten Endometriumeffekt wird die Hauptwirkung dieser Art der Notfallverhütung zugeschrieben. Die in den Pillen enthaltenen Östrogene beschleunigen die Eileiterbewegung, wohingegen die Gestagene diese Bewegung verlangsamen. So führen die Hormone zu einer abwechselnden Kontraktion der Eileiter, dem sogenannten Tubeneffekt.

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Hinzu kommt eine Veränderung der Eileiter- und Gebärmutterflüssigkeit, ein weiterer Vorteil der Pille danach, um das Vorankommen der Spermien zu verlangsamen. Kam es vor Einnahme der Medikamente noch zu keiner Ovulation, verzögert sich diese und einer Befruchtung wird so zusätzlich vorgebeugt. Die Postkoitalmethoden sind für eine einmalige Gabe in den Zyklus bestimmt und sollten daher innerhalb eines Monatszyklus im Gegensatz zur Antibabypille nur äußerst selten angewendet werden.

Behandlung mit Hilfe einer Kupferspirale

Eine Kupferspirale kann, wenn sie bis zu fünf Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingesetzt wird, effektiv verhüten. Die Spirale wird von einem Gynäkologen eingesetzt, sofern eine Schwangerschaft der Patientin ausgeschlossen ist. Da die Spirale zur postkoitalen Behandlung eingesetzt wird, ist der Muttermund anders als zum eigentlichen Zeitpunkt einer Einführung - nämlich während der Menstruation - geschlossen.

Der Eingriff kann daher leichte Schmerzen verursachen. Eine Spirale darf frühestens nach der nächsten Monatsblutung entfernt werden. Wird sie von der Patientin gut vertragen, kann sie bis zu fünf weitere Jahre in der Gebärmutter verbleiben und als Verhütungsmittel fungieren, was als großer Vorteil der Spirale zu sehen ist.

Wirkungsweise der Kupferspirale

Die Kupferspirale hat eine direkte Wirkung auf das Uterus-Milieu, welches das Einnisten einer befruchteten Eizelle verhindert. Hervorgerufen wird dies durch das verwendete Material Kupfer. Nebenbei verringert es zusätzlich die Fruchtbarkeit der Spermien und senkt ihr Bewegungsvermögen, wodurch weniger Spermien in den Eileiter gelangen.

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