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Behandlung

Influenza (Virusgrippe, "echte" Grippe) ist eine akute Infektionskrankheit und wird durch Viren ausgelöst. Eine Grippeinfektion führt zu einer mehr oder weniger schweren Allgemeinerkrankung, die vor allem Kindern, älteren Menschen und Patienten mit Vorerkrankungen gefährlich werden kann. Grippeviren sind hochansteckend, so dass sich regelmäßig saisonale Epidemien entwickeln. In größeren Zeitabständen kommt es zu weltweiten Influenza-Pandemien.

Influenzaepidemie oder Pandemie?

Von einer Influenzaepidemie ist immer dann die Rede, wenn zwischen zehn und 20 % der Bevölkerung erkranken und die Grippewelle lokal begrenzt bleibt.

Eine Pandemie verbreitet sich dagegen über den gesamten Globus. Die letzte Pandemie war die sogenannte "Schweinegrippe" oder "Neue Influenza A/H1N1" der Jahre 2009 und 2010, die mit etwas mehr als 18.000 registrierten Todesfällen vergleichsweise mild verlaufen ist.

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Welche Behandlung ist bei einer Influenza möglich?

Die Behandlung einer leichten bis mittelschweren Grippe besteht vor allem in Bettruhe und körperlicher Schonung. Zur Linderung der Symptome wird der Arzt schmerzlindernde, fiebersenkende Medikamente sowie Hustenlöser verordnen. Wichtig ist, bakterielle Folgeinfektionen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls mit Antibiotika zu therapieren, um Komplikationen zu vermeiden.

Bei der Erwartung eines schweren Krankheitsverlaufes sowie Risikopatienten - beispielsweise Menschen mit Diabetes, Patienten mit Herz- und Lungenerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem - ist eine ursächliche Therapie durch Virostatika (Antivirenmedikamente) möglich. Während Schwangerschaft und Stillzeit darf die Gabe von Virostatika nur nach sehr strenger Indikationsstellung erfolgen. Zur ihrer Wirkung auf das ungeborene Kind liegen bisher wenig bis keine gesicherten Erkenntnisse vor.

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Oseltamivir in Tamiflu

Zur antiviralen Therapie der Influenza können sogenannten Neuraminidasehemmer zum Einsatz kommen. Sie wirken gegen Influenzaviren der Typen A und B, die Einnahme muss innerhalb von 48 Stunden nach dem Auftreten der ersten Grippesymptome beginnen. Derzeit stehen für diese Behandlung die Präparate Zanamivir und Oseltamivir - das unter anderem aus den Medien bekannte Tamiflu - zur Verfügung. Letzteres wird oral eingenommen, Zanamivir wird inhaliert. Als Nebenwirkungen der Einnahme von Oseltamivir treten bei jedem zehnten Patienten Übelkeit, Erbrechen und andere Magen-Darm-Beschwerden auf.

Virostatika gelten als besonders effektive Maßnahme bei bereits eingetretenen Symptomen. Sie können jedoch auch präventiv eingenommen werden, um eine Ausbreitung des Grippevirus zu vermeiden. Präparate wie Tamiflu verkürzen den akuten Krankheitsverlauf; Es ist bisher jedoch nicht sicher nachgewiesen, in welchem Maße sie das Risiko von Komplikationen und der weiteren Übertragung der Krankheitserreger senken. Verordnet werden Virostatika vor allem Risikopatienten ohne Impfschutz gegen Influenza.

Quellen:

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