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Ursachen von Impotenz: Typische Auslöser für Erektionsstörungen

Etwa jeder fünfte Mann zwischen 30 und 80 Jahren leidet an Erektionsstörungen, doch die Ursachen für erektile Dysfunktion sind vielfältig. Der Großteil der Erkrankungen ist physiologisch bedingt, rein psychologische Ursachen sind in der Minderheit. Dabei ist Impotenz oft auch ein Vorbote weiterer, potentiell schwerwiegender gesundheitlicher Probleme und sollte daher grundsätzlich von einem Arzt untersucht und ganzheitlich abgeklärt werden.

Was sind mögliche Ursachen einer Erektionsstörung?

Je nach Schwere der Symptome von Impotenz und abhängig von Alter und individueller Krankheits- und Lebensgeschichte des Betroffenen können die medizinischen Ursachen stark variieren. Die Mehrheit der Potenzprobleme ist jedoch auf körperliche Ursachen zurück zu führen, insbesondere auf Durchblutungsstörungen. Diese werden meist durch chronische Leiden wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus oder die Langzeitfolgen von Nikotinmissbrauch oder Übergewicht hervorgerufen.

Psychologische Probleme, im Verbund mit bestehenden organischen Beschwerden, können erektile Funktionsstörungen erheblich exazerbieren, sind allerdings selten der alleinige Auslöser. Hauptfaktor ist hier die sogenannte Versagensangst, welche meist mit Beziehungsproblemen, Stress im Alltag und Beruf, Leistungsdruck und rigiden gesellschaftlichen Rollenverteilungen einhergeht.

Organische Ursachen Psychische Ursachen
Durchblutungsstörungen Sexueller Leistungsdruck
Diabetes Versagensangst
Chronische Leberbeschwerden Depressionen
Chirurgische Eingriffe (insb. Prostata, Hoden, Darm, Blase) Traumatische Erlebnisse
Neurologische Erkrankungen Stress
Übergewicht (Adipositas) Partnerkonflikte

Aufgrund der zahlreichen möglichen Einflüsse auf die Gesamtdiagnose erektiler Dysfunktion muss einer erfolgreichen Behandlung immer eine umfassende ärztliche Untersuchung vorausgehen, welche die individuellen Begleitumstände und Krankengeschichte des Betroffenen ganzheitlich analysiert. Dabei empfiehlt sich eine psychologische Beratung auch bei physiologisch bedingter Impotenz, da diese je nach Lebensumständen wiederum starken Einfluss auf die mentale Gesundheit haben kann.

Psychische Ursachen von erektiler Dysfunktion

Allgemein ist Impotenz besonders in der älteren Bevölkerung verbreitet, da sich mit dem Alter organische Ursachen wie Arteriosklerose verstärkt ausprägen. Bei Patienten jüngeren und mittleren Alters mit erektiler Dysfunktion hingegen sind die Ursachen öfter psychischer Natur, wobei Stress und Leistungsdruck die Hauptursachen für Impotenz darstellen.

Ein verzerrtes Selbstbild in Kombination mit medial oder sozial vermittelten utopischen Vorstellungen von Sexualität und Männlichkeit kann übermäßigen Leistungdruck erzeugen. Dieser geht oftmals in Versagensangst über, was wiederum die Entstehung von Erektionsproblemen begünstigt. Auch dauerhafter Stress im privaten und beruflichen Bereich kann eine starke psychologische Belastung erzeugen, welche zur Entwicklung von Impotenz beiträgt.

Darüber hinaus können einen Vielzahl an weiteren psychologischen Einflüssen erektile Dysfunktionen verursachen. Probleme in der Partnerschaft, Depressionen, Angststörungen, Missbrauch oder traumatische Erlebnisse können die Entwicklung von Potenzproblemen bedingen.

In jedem Fall ist es wichtig, die individuellen psychologischen Ursachen genau zu analysieren, da rein medikamentöse Behandlungen ohne komplementäre psychologische Therapie nur geringe Chancen auf dauerhafte Heilung haben.

Physische Ursachen von erektiler Dysfunktion

Vor allem bei Männern ab 50 sind es vornehmlich physische Gründe, die Erektionsstörung auslösen. Etwa 70 Prozent der Fälle erektiler Dysfunktion in dieser Altersgruppe können auf körperliche Auslöser zurückgeführt werden.

Die häufigsten Ursachen sind Arteriosklerose mit 33 Prozent und Diabetes mit 25 Prozent. Verletzungen und Nervenerkrankungen, Operationen im Beckenbereich, hormonelle Störungen, Folgen des Nikotinmissbrauchs und Nebenwirkungen von Medikamenten sind jeweils für rund 10 Prozent der Fälle verantwortlich.

Physische Ursachen Impotenz

Durchblutungsstörungen im Allgemeinen sind die hauptsächliche physische Ursache für erektile Dysfunktion. Diese können durch diverse Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen ausgelöst werden. Aber auch gesundheitsschädliche Einflüsse wie Nikotinmissbrauch, Übergewicht (Adipositas), Bewegungsmangel sowie unausgewogene Ernährung können das Risiko für Durchblutungsstörungen und damit der Entwicklung von Potenzproblemen stark erhöhen.

Vermeidbare Auslöser?

Ein möglicher negativer Einfluss des individuellen Lebensstils auf die Entwicklung von Erektionsstörungen ist vielen Männern durch mangelnde Aufklärung nicht ausreichend bewusst. Typische für die Potenz schädliche Langzeiteinflüsse sind Nikotin und Alkohol. Selbst kurzzeitiger übermäßiger Alkoholkonsum kann die Fähigkeit, eine stabile Erektion zu erreichen, stark beeinträchtigen. Aber auch allgemeiner Bewegungsmangel, eine dauerhaft ungesunde Ernährung sowie das oft daraus resultierende Übergewicht strapazieren die Blutgefäße, fördern Fettablagerungen und können dadurch Erektionsstörungen verursachen. In diesen Fällen ist es daher durchaus möglich, der Entwicklung von Impotenz vorbeugend entgegen zu wirken.

Vorsicht bei Wechselwirkungen

Erektile Dysfunktionen treten nachweislich auch als Neben- oder Wechselwirkung diverser Medikamente auf. Vor allem Blutdrucksenker wie Betablocker und Diuretika können Potenzprobleme verursachen, doch auch Lipidsenker oder Psychopharmaka wie Antidepressiva können Impotenz bewirken. Bei Verdacht auf eine medikamentöse Ursache kann nach ärztlicher Absprache eine Umstellung auf einen anderen Wirkstoff überlegt werden.

Auswirkungen von Nervenschäden

Neben allgemeinen Blutdruck- und Gefäßproblemen sind nervliche Ursachen für Impotenz keine Seltenheit. Liegt eine Schädigung oder Einschränkung der Nervenstränge vor, kann keine vollständige oder ausreichend anhaltende Erektion aufgebaut werden. Verletzungen im Becken- und Wirbelsäulenbereich, Bestrahlung oder Operationen sowie Bandscheibenvorfälle sind Beispiele für Akutzustände, die erektile Dysfunktion auslösen können. Aber auch chronische Krankheiten wie Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Alzheimer, Demenz und Schlaganfälle können das zentrale Nervensystem schädigen und zu Erektionsstörungen beitragen.

Hilfe bei organischen Ursachen von Impotenz

Altersstruktur Impotenz Erektionsstörungen

Körperliche Ursachen für Impotenz häufen sich im fortgeschrittenen Alter, da der Körper anfälliger für Erkrankungen wird, der Testosteronspiegel im Blut meist absinkt und sich ein langfristiger ungesunder Lebensstil verstärkt bemerkbar macht. Bei physiologisch bedingten Erektionsstörungen können effektive Behandlungsmöglichkeiten wie Viagra oder Levitra Abhilfe schaffen und erektile Dysfunktion oft komplett heilen. Betroffene sollten jedoch bedenken, dass medikamentöse Behandlung nur bedingt helfen kann, falls das persönliche Wohlbefinden und die Wahrnehmung von Sexualität durch psychische Leiden zusätzlich belastet sind.

Quellen:
  1. Erektile Dysfunktion: Ursachen bei Männern ab 50 Jahren. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Impotenz als Alarmzeichen. FOCUS Online. URL: focus.de
  3. Psychische Ursachen. forumhome GmbH & Co. KG. URL: med.de
  4. Erectile dysfunction. Mayo Foundation for Medical Education and Research. URL: mayoclinic.org
  5. Erectile dysfunction (impotence). NHS Digital. URL: nhs.uk

Aktualisiert am: 14.11.2017

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