Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Die Potenzmittel Viagra, Cialis, Levitra im Vergleich

Bei anhaltenden Erektionsstörungen standen lange kaum wirksame medikamentöse Behandlungsmethoden zur Verfügung. Dieser Status änderte sich 1998, als mit dem Wirkstoff Sildenafil (Viagra) der erste PDE-5-Hemmer auf den Markt kam. Inzwischen stehen zur Therapie der erektilen Dysfunktion des Mannes weitere Medikamente zur Verfügung, die das Zustandekommen und das Aufrechterhalten einer Erektion auf zellulärer Ebene unterstützen.

Potenzmittel gegen Impotenz

Dabei handelt es sich um die Wirkstoffe Tadalafil (Cialis), Vardenafil (unter anderem Levitra) und Avanafil (Spedra). Zwar verfügt jeder der vier PDE-5-Hemmer über einige spezifische Eigenschaften, im Kern ist ihr Wirkprinzip jedoch identisch. Alle derzeit erhältlichen PDE-5-Hemmer werden oral und in Tablettenform verwendet.

Wie entsteht eine erektile Dysfunktion?

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie definiert eine erektile Dysfunktion (Impotenz) als einen Zustand, bei dem mindestens 70 Prozent aller geplanten Sexualkontakte nicht zustande kommen, da sich der Penis nicht/nicht ausreichend versteift oder die Erektion nicht lange genug anhält.

In Deutschland ist etwa jeder fünfte Mann davon betroffen, wobei die Wahrscheinlichkeit von Potenzstörungen mit dem Lebensalter zunimmt. Während in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren nur 1,4 Prozent der Männer unter anhaltenden Erektionsproblemen leidet, sind es unter den 50- bis 59-jährigen bereits knapp sieben Prozent.

Die Ursachen für Erektionsstörungen sind in etwa 70 Prozent der Fälle körperlicher Natur - beispielsweise haben Durchblutungsstörungen, Stoffwechselleiden sowie eine insgesamt ungesunde Lebensweise oft auch Störungen der Potenz zur Folge.

Psychische Auslöser von Potenzproblemen sind unter anderem Stress oder Partnerschaftskonflikte. Für die betroffenen Männer und ihre Partnerschaft können Potenzstörungen sehr belastend werden.

Wie wirken PDE-5-Hemmer?

Für Männer, die sich eine Behandlung von Potenzproblemen wünschen, sind PDE-5-Hemmer eine sehr wirkungsvolle Therapieoption. Sie wirken gefäßerweiternd und greifen in den zellulären Mechanismus ein, der dem Entstehen einer Erektion zugrunde liegt.

Voraussetzungen für ihre Wirksamkeit sind das Vorhandensein sexueller Reize und eine individuelle Reaktion darauf - sexuelle Stimulation und das persönliche Begehren können die Medikamente also nicht ersetzen.

PDE-5-Hemmer Wirkung

Das Entstehen einer Erektion

Beim Entstehen einer Erektion wirken komplexe physiologische und biochemische Vorgänge zusammen, an denen das Nervensystem, der Blutkreislauf sowie die Penismuskulatur beteiligt sind. In sexuell nicht erregtem Zustand werden die drei Penis-Schwellkörper nur stark reduziert durchblutet, da dauerhafte Kontraktionen der Penismuskulatur zu einer Drosselung des Blutstroms führen.

Entstehung Erektion Impotenz

Bei sexueller Erregung wird diese "Blockade" unterbrochen - die Schwellkörper füllen sich mit Blut, was eine Erektion hervorruft. Eine Schlüsselrolle bei der Steuerung dieser Vorgänge übernehmen bestimmte Enzyme und neuronale Botenstoffe.

Auf biochemischer Ebene bildet sich in den Schwellkörpern hierfür Stickstoffmonoxid (NO), das wiederum das Enzym Guanylatzyklase aktiviert, wodurch die Produktion des neuronalen Botenstoffes cGMP (Cyclisches Guanosinmonophosphat) in Gang kommt. cGMP senkt den Kaliumspiegel in den Muskelzellen, so dass die glatte Muskulatur der Penisarterien erschlafft und der Blutstrom ungehindert fließen kann.

Die Erektion hält an, so lange der cGMP-Spiegel hoch genug ist, um die Kontraktion der Penisarterien zu verhindern. Sie klingt ab, sobald das körpereigene Enzym Phospodiesterase-5 (PDE-5) beginnt, das cGMP im Körper abzubauen. Bei einer erektilen Dysfunktion ist das Zusammenwirken dieser beiden Stoffe aus der Balance geraten - PDE-5 hat die Oberhand gewonnen.

PDE-5-Hemmer - Verstärkung und Verlängerung der Erektion

Alle vier PDE-5-Hemmer versuchen, das Gleichgewicht zwischen gCMP und PDE-5 wieder herzustellen. Hierdurch verlängern sie die Stärke und die Dauer einer Erektion. Während ihrer Wirkungsdauer sind ohne erneute Tabletteneinnahme auch mehrere Erektionen möglich. Die unterschiedlichen Wirkstoffe bieten mehrere Therapieoptionen, die den individuellen Voraussetzungen der Verwender optimal entgegenkommen.

Der Abbau von PDE-5-Hemmern erfolgt durch Leberenzyme, ihre Rückstände werden über den Leberstoffwechsel und die Nieren ausgeschieden.

Sildenafil (Viagra)

Sildenafil (Viagra) wurde 1998 durch das US-amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer auf den Markt gebracht. Als neuartiges Medikament wurde es seinerzeit als eine Revolution gefeiert. 2013 ist das Patent für Viagra in Deutschland ausgelaufen. Mittlerweile gibt es die Nachahmerprodukte wie Sildenafil Sandoz. Diese unterscheiden sich in der Wirkungsform von Viagra nicht, allerdings sind sie deutlich billiger, haben eine andere Tablettenform sowie eine andere Farbe.

Viagra gegen Impotenz

Seit 2006 ist der Wirkstoff unter dem Handelsnamen Revatio auch zur Therapie der idiopathischen pulmonal-arteriellen Hypertonie (Blutdruckanstieg im Lungenkreislauf ohne erkennbare Ursachen) zugelassen. Mit Ausnahme der USA ist der Patentschutz für Viagra in den meisten Ländern abgelaufen, was zu einer Flut von - größtenteils eher minderwertigen - Generika geführt hat.

Sildenafil (Viagra) ist mit Wirkstoffkonzentrationen von 25, 50 und 100 Milligramm erhältlich. Die Einstiegsdosis beträgt in der Regel 50 Milligramm. Mit dieser Dosis gelingt es über 60 Prozent der Verwender, ihre Erektionsprobleme zu überwinden.

Die Tabletten werden 30 bis 60 Minuten vor einem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen. Bei der Einnahme nach einer Mahlzeit kann ihre Wirkung etwas schwächer und zeitverzögert sein. Die höchste Konzentration im Blutplasma erreicht Sildenafil nach etwa einer Stunde, seine Wirkung hält vier bis fünf Stunden an. Während dieser Zeit darf keine weitere Tablette eingenommen werden.

Tadalafil (Cialis)

Tadalafil (Cialis) ist eine Entwicklung des ebenfalls US-amerikanischen Herstellers Lilly Pharma. Als Potenzmittel wurde es in Deutschland Ende 2002 zugelassen, inzwischen hat Tadalafil auch eine Zulassung zur Therapie von pulmonalen Herzkrankheiten (2010) sowie gutartigen Prostatavergrößerungen (2012) erhalten.

Cialis

Tadalafil (Cialis) wird mit Dosierungen von fünf, zehn oder 20 Milligramm des Wirkstoffs eingenommen. Die Therapie kann in Form einer Bedarfsmedikation oder einer niedrig dosierten Dauermedikation (meist zehn Milligramm Tadalafil pro Tag) erfolgen.

Die Tabletten werden mindestens 30 Minuten vor dem Sexualverkehr genommen. Die höchste Konzentration im Blutplasma erreicht der Wirkstoff nach etwa zwei Stunden. Eine Besonderheit von Tadalafil (Cialis) ist seine lange Wirkungsdauer, aus der sich die Möglichkeit einer permanenten Therapie ergibt: Die Halbwertzeit des Präparats beträgt 17,5 Stunden, seine Wirkung ist erst nach 36 Stunden endgültig abgeklungen. Pro Tag darf unabhängig von der Höhe der Einzeldosis maximal eine Tablette Tadalafil (Cialis) eingenommen werden.

Vardenafil (Levitra)

Vardenavil (Levitra) wurde durch das deutsche Pharmaunternehmen Bayer Health Care entwickelt und im Jahr 2003 auf den Markt gebracht. Weitere Handelsnamen sind Vilitra und Vivanza. Eine Zulassung hat dieses Medikament bisher nur als Potenzmittel erhalten.

Levitra gegen Impotenz

Vardenafil (Levitra) ist mit Wirkstoffkonzentrationen von fünf, zehn und 15 Milligramm verfügbar. Nach dem Verzehr sehr fettreicher Speisen kann seine Wirkung etwas vermindert sein.

Die sehr groß angelegte REALIZE-Studie weist aus, dass 72,1 Prozent der Verwender das gewünschte Ergebnis mit einer Zehn-Milligramm-Dosis erzielten, bei rund 74 Prozent der Patienten stellte sich der Behandlungserfolg bereits nach der ersten Verwendung von Levitra ein.

Die Einnahme der Tabletten erfolgt 15 bis 30 Minuten vor einem geplanten Sexualverkehr. Die höchste Konzentration im Blutplasma erreicht Vardenafil (Levitra) nach etwa einer Stunde, seine Wirkung hält vier bis fünf Stunden an. Während dieser Zeit darf keine weitere Tablette eingenommen werden.

Avanafil (Spedra)

Avanafil (Spedra) wurde durch die Vivus Inc. entwickelt und wird durch die Berlin Chemie/Menarini AG vertrieben. In den USA ist es seit 2012 unter dem Handelsnamen Stendra zugelassen, die EU-Zulassung von Spedra erfolgte 2013.

Spedra gegen Impotenz

Afanavil (Spedra) ist mit Dosierungen von 50, 100 oder 200 Milligramm erhältlich. Bei der Einnahme nach einer sehr fettreichen Mahlzeit kann seine Wirksamkeit vermindert sein.

Die Einnahme der Tabletten erfolgt etwa 30 Minuten vor einem geplanten Sexualakt. Die höchste Blutkonzentration erreicht Afanavil (Spedra) nach 30 bis 45 Minuten, seine Wirkung hält sechs bis 17 Stunden an. Während dieses Zeitraums darf keine weitere Tablette eingenommen werden.

Nebenwirkungen, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Alle vier PDE-5-Hemmer sind in der Regel gut verträglich. Mögliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Kopfschmerzen, Sodbrennen, Magen-Darm-Beschwerden, eine verstopfte Nase oder Rötungen der Gesichtshaut. Bei der Verwendung von Tadalafil können sich auch Muskel- und Gliederschmerzen sowie Bindehautentzündungen bemerkbar machen, Sildenafil und Vardenafil können zu temporären Veränderungen der Farbwahrnehmung führen, Vardenafil kann außerdem eine Erhöhung des Augeninnendrucks bewirken.

Ernstere Nebenwirkungen - beispielsweise Herz-Kreislauf-Symptome - kommen gelegentlich bis selten vor. Sehr selten entsteht durch die Einnahme von PDE-5-Hemmern eine schmerzhafte Dauererektion (Priapismus) - sie stellt einen medizinischen Notfall dar, da bei einer Verschleppung der Behandlung das Penisgewebe geschädigt werden kann.

Kontraindikationen sind schwere Herz-Kreislauf-Krankheiten, sehr niedriger Blutdruck (mit einem systolischen Wert < 90 mmHG) sowie schwere Funktionsstörungen von Leber oder Nieren. Bei leichteren Ausprägungen solcher Vorerkrankungen, Magen-Darm-Geschwüren sowie bestimmten Blutkrankheiten wird der Arzt bei der Verordnung von PDE-5-Hemmern besondere Vorsicht walten lassen.

Strikte Gegenanzeigen gegen die Einnahme von PDE-5-Hemmern sind nitrathaltige Medikamente sowie Stickstoffmonoxid-Donatoren (Amylnitrit, "Poppers"), da diese Kombinationen einen lebensbedrohlichen Blutdruckabfall bewirken können.

Wechselwirkungen sind außerdem im Hinblick auf einige Antibiotika, Virustatika, Antipilzmittel, Alpha-Blocker zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) und Prostataveränderungen sowie einige Anti-Epileptika bekannt. Der Konsum größerer Mengen Alkohol sollte während der Einnahme von PDE-5-Hemmern vermieden werden. Grapefruitsaft kann den Abbau der Wirkstoffe im Körper verzögern und zeitweise blockieren.

PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtig

PDE-5-Hemmer sind in Deutschland, den anderen EU-Ländern sowie in Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein verschreibungspflichtig. In anderen Ländern sind sie auf dem freien Markt erhältlich, vor allem bei Viagra spielen hier allerdings auch Produktfälschungen eine relevante Rolle.

Von einer Verwendung der Medikamente ohne ärztliche Beratung, Dosisentscheidung und Verordnung ist dringend abzuraten, da durch Fehldosierungen sowie übersehene Kontraindikationen ernste gesundheitliche Risiken entstehen können. Nach der Prüfung durch einen zugelassenen Facharzt kann die Verordnung von Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra auch im Rahmen einer Meds4all-Online-Konsultation erfolgen.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament