Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Was sind PDE-5-Hemmer?

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass rund 20 Prozent aller deutschen Männer an Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion, Impotenz) leiden. Die erektile Dysfunktion wird heute medizinisch vor allem mit PDE-5-Hemmer (Phosphodiesterase-5-Hemmer) therapiert. Dabei kommen insbesondere die Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil und Avanafil zum Einsatz.

Überblick

Den Anfang machte der Wirkstoff Sidenafil, der 1998 unter dem Handelsnamen Viagra auf den deutschen Markt kam. Kurz darauf folgten die Phosphodiesterase-5-Hemmer Tadalfil (Cialis) und Vardenafil (Levitra). Avanafil (Spedra) wurde 2013 auf dem deutschen Markt zugelassen und ist somit der jüngste unter den PDE-5-Hemmern.

PDE-5-Hemmer wurden ursprünglich für die pharmakologische Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris entwickelt. Jedoch kristallisierte sich schon bald die positive Wirkung der sogenannten Phosphodiesterase-5-Inhibitoren auf die bis dato nur begrenzt therapierbare erektile Dysfunktion heraus.

Eine Erektionsstörung entsteht, wenn nicht genug Blut in den Schwellkörper des Penis gelangt und so keine ausreichende Rigidität (Steifigkeit) erreicht wird beziehungsweise die Erektion nur von kurzer Dauer ist.

Die Wirkung von PDE-5-Hemmern

Aufgrund ihrer vasodilatatorischen (blutgefäßerweiternden ) Wirkung ist hier die Verwendung von einem PDE-5-Hemmer indiziert. Hierbei profitieren die PDE-5-Hemmer von ihrer hemmenden Eigenschaft auf das Enzym Phosphodiesterase Typ 5.

Dieses Enzym ist für den Abbau des für eine Erektion entscheidenden cyclischen Guanosinmonophosphats (cGMP) verantwortlich ist. Ohne cGMP ist eine Erektion nicht möglich. Dabei handelt es sich um einen zellulären Botenstoff, der auch "Second Messenger" genannt wird und maßgeblich an der Entspannung von Blutgefäßen mitwirkt.

Entstehung Erektion Impotenz

Durch die Hemmung des Enzyms mittels der Phosphodiesterase-5-Inhibitoren wird die Entspannung von Blutgefäßen unterbunden. Bei dem Vorgang wird der Stickstoffmonoxid-Anteil im den glatten Muskelgeweben des Penis erhöht, wodurch der Abbau von cGMP verhindert wird. So kann mehr Blut in den Schwellkörper einfließen und eine Erektion entstehen.

Allerdings wirken PDE-5-Hemmer nur, sofern ein sexueller Reiz im Gehirn ausgelöst wird, der entsprechende Nervenimpulse verursacht, die dann an das männliche Geschlechtsorgan tranferiert werden.

Phosphodiesterase-5-Inhibitoren allein erhöhen nicht das sexuelle Verlangen, sondern sind am ehesten als Bindeglied von Erektion und sexueller Erregung zu verstehen.

Obwohl sich die Medikamente Viagra, Cialis und Levitra bezüglich Wirkstoffzusammensetzung ähnlich sind, unterscheiden sie sich erheblich bei der Wirkungsdauer und der Zeitspanne bis zum eintretenden Erfolg.

Der Wirkstoff Vardenafil bei Impotenz

Der Wirkstoff Vardenafil wurde im Jahr 2003 von der Firma Bayer Healthcare unter den Medikamenten bezeichnungen Levitra, Vivanza und Vilitra auf den Markt gebracht.

Wie alle Phosphodiesterase-5-Inhibitoren wird auch Vardenafil oral eingenommen. Mahlzeiten haben in der Regel keinen Einfluss auf die Wirksamkeit des Potenzmittels, sofern es sich nicht um besonders fetthaltige Gerichte handelt.

Vardenafil

Das Medikament ist rezeptpflichtig und wird in den Dosierungen 5, 10 und 20 mg angeboten. Die mittlere Tagesdosis liegt bei rund 10 mg am Tag. Die maximale Dosis beträgt 20 mg. Der Wirkungseffekt tritt meist nach etwa 30 Minuten ein und dauert bis zu fünf Stunden.

Die Wirksamkeit von Vardenfil wurde 2005 in einer großangelegten REALIZE-Studie genauer untersucht. Damals nahmen 30.000 Männer an der Studie teil,wovon ca. 98,3 Prozent der Probanden mit der Wirkung des Medikaments zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden waren.

Nur 1,3 Prozent der Teilnehmer klagten über leichte Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen (NULL,64 Prozent) und Gesichtsrötung ( 0,16 Prozent).

Eine andere Studie 2004 in Italien kam hingegen zu einem anderen Ergebnis. Hier waren 75 bis 77 Prozent erfolgreich, wobei sich der Effekt hier bereits nach zehn bis 25 Minuten einstellte. Auch hier traten vor allem Nebenwirkungen in Form von Kopfschmerzen und Gesichtsrötung auf.

Wobei Stärke und Intensität der Nebenwirkungen stark von der eingenommenen Dosis abhängig war. Allerdings waren die Nebenwirkungen in keinen Fall so eklatant, dass ein Abbruch notwendig war.

Tadalafil zur Behandlung von erektiler Dysfunktion

Der Wirkstoffeffekt von Tadalafil tritt in der Regel nach 0,5 beziehungsweise 6 Stunden ein. Der ermittelte Durchschnitt liegt bei zwei Stunden.Die Wirkung hält rund 17,5 Stunden an. In klinischen Stunden konnte sogar eine Wirkzeit von rund 36 Stunden festgestellt werden. Somit ist Tadalafil sowohl für den Einsatz als Bedarfs-oder Dauermedikation geeignet.

Tadalafil Cialis

Verschiedene Studien haben sich mit der Wirksamkeit von Tadalafil beschäftigt. So nahmen 348 Männer (Durchschnittsalter 57 Jahre) die an Potenzstörungen leiden, an den Versuchen in Europa und den USA teil. Die Probanden wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei die eine Versuchsgruppe über einen gewissen Zeitraum Tadalafil 20 mg oder ein Placebo erhielten.

Im Ergebnis konnte festgestellt werden, dass bei der Tadalafil-Versuchsgruppe noch nach 24 bis 36 Stunden ein Geschlechtsverkehr möglich war, während bei der Placebogruppe nur noch 30 Prozent sexuell aktiv sein konnte.

Sidenafil hilft bei Potenzstörungen

Die Wirkung von Sildenafil tritt meist nach einer halben Stunde oder einer Stunde ein und hält ungefähr 4 bis 5 Stunden an. Sildenafil war der erste Wirkstoff, der zur Behandlung von erektiler Dysfunktion zugelassen wurde.

Sildenafil Viagra

Nach dem Ablauf des Patents 2013, sind nun neben Viagra auch Generika von anderen Pharmaherstellern erhältlich. Die Generika enthalten den gleichen aktiven Wirkstoff, sind jedoch kostengünstiger als das Original. Sildenafil Generika von namhaften Herstellern sind beispielsweise Sildenafil Sandoz, Sildenafil Teva und SildeHexal.

Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte die Tagesdosis nicht mehr als 100 mg betragen. Sildenafil wird in den Mengeneinheiten von 25, 50 und 100 mg im Handel angeboten. Viagra ist rezeptpflichtig und wird von der Firma Pfizer hergestellt und vertrieben.

Der Wirkstoff Avanafil bei Erektionsstörung

Avanafil wird von der Pharmafirma Meranini Berlin Pharma unter dem Handelsnamen Spedra vertrieben. Die Wirkung von Spedra tritt bereits nach ca. 15 Minuten ein und ermöglicht somit relativ spontanen Sex. Nach Einnahme beträgt die Wirkungsdauer in etwa 6 Stunden. Während dieser Zeit können mehrere Erektionen aufgebaut werden.

Spedra ist mit jeweils 50mg, 100mg oder 200mg Avanafil pro Tablette erhältlich. Die Anfangsdosis beträgt in den meisten Fällen 100mg. Erweist sich diese als zu stark oder zu schwach, kann nach ärztlicher Absprache eine Dosierungsanpassung vorgenommen werden.

Nebenwirkungen von PDE-5-Hemmer

PDE-5-Hemmer sind verschreibungspflichtige Medikamente, bei denen es unter Umständen zu unangenehmen Nebenwirkungen kommen kann. Vor Einnahme eines Potenzmittels sollte sich der Betroffene unbedingt bei einem Arzt oder Apotheker informieren.

Nebenwirkungen von Viagra:
  • Kopfschmerzen,
  • Magenbeschwerden,
  • Muskelschmerzen,
  • Flush (Gesichtsrötungen),
  • verstopfte Nase,
  • Dypepsie.
Nebenwirkungen von Cialis:
  • Kopfschmerzen,
  • Verdauungsstörungen,
  • verstopfte Nase,
  • Schwindel,
  • Hautrötungen,
  • Rückenbeschwerden.
Nebenwirkungen von Levitra:
  • Kopfschmerzen,
  • Verdauungsstörungen,
  • Schwindel,
  • Flush,
  • Schlafstörungen,
  • Nasenschleimhautentzündung.
Nebenwirkungen von Spedra:
  • Kopfschmerzen,
  • Müdigkeit,
  • verstopfte Nase,
  • Hitzegefühl,
  • Schwindel,
  • glasige Augen.

Alle PDE-5-Hemmer sind zur Behandlung von erektiler Dysfunktion geeignet, wobei die Nebenwirkungen recht verschieden sind. Welches der Medikamente im Einzelfall das richtige ist, sollte mit dem Arzt besprochen werden.

Wechselwirkungen von PDE-5-Hemmer

PDE-5-Hemmer wirken gefäßerweiternd und können den Effekt von Blutdrucksenkern z.B. aus der Reihe der Calciumkanalblocker verstärken.

Virenhemmer, Antidepressiva und Antibiotika können die Enzym-Struktur von PDE-5-Hemmern und somit deren Wirksamkeit beeinflussen. Die Antiepileptika Carbamazepin und Phenobarbital beschleunigen den Abbau von Potenzmittel.

Um Wechselwirkungen und mögliche gesundheitliche Schäden aufgrund dessen zu vermeiden, sollte vor der Einnahem von PDE-5-Hemmern auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Dieser entscheidet, ob PDE-5-Hemmer die passende Behandlung für den Patienten sind.

Gegenanzeigen von PDE-5-Hemmer

Pde-5-Hemmer sollten bei folgenden Erkrankungen nicht eingenommen werden:

  • schwere Herzinsuffizienz,
  • Leberinsuffizienz,
  • instablier Angina pectoris,
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie),
  • nach einem kürzlich erlittenem Schlaganfall oder Herzinfarkt.
Quellen:
  1. Therapie der erektilen Dysfunktion mit PDE-5-Inhibitoren. Krause & Pachernegg GmbH. URL: kup.at
  2. Wie Potenzmittel wirken. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  3. PDE-5-Hemmer im Vergleich. Govi Verlag. URL: pharmazeutische-zeitung.de

Veröffentlicht am 22.04.2016

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament