Live Chat Telefon
Patientenservice jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:30
  • Privater & vertraulicher ServiceDiskrete Verpackung und Zahlung
  • Deutsche Original MedikamenteWie aus Ihrer lokalen Apotheke
  • Transparenter Preisinkl. Rezept, Medikament & Lieferung
  • Schnelle LieferungFür Ihre Bestellung

Übergewicht als Ursache für erektile Dysfunktion

Insgesamt macht etwa jeder fünfte Mann im Laufe seines Lebens einmal Erfahrungen mit Potenzproblemen. Obwohl das Problem weit verbreitet ist, trauen sich nur wenige Betroffene das Problem offen anzusprechen, um mögliche Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten zu ergründen. Neuere Studien konnten zum Beispiel nachweisen, dass starkes Übergewicht die Potenz sehr negativ beeinträchtigen kann – es lohnt sich daher in jedem Fall, das individuelle Krankheitsbild genau zu betrachten.

Was ist eine erektile Dysfunktion?

Im allgemein üblichen Sprachgebrauch wird hier von einer Impotenz gesprochen. Dieser Begriff ist jedoch nicht ganz zutreffend, da es zwei Formen von Impotenz gibt, der Impotentia generandi, (also der Unfruchtbarkeit oder Sterilität), bei der der betroffene Mann unfähig zur Fortpflanzung ist und der Impotentia coeundi, bei der man dagegen das Unvermögen zur Ausübung des sexuellen Geschlechtsverkehrs versteht.

Daher wurde in der Fachwelt eine präzisere Definition für die erektile Dysfunktion herausgegeben, die da lautet: Eine erektile Dysfunktion beschreibt das anhaltende Unvermögen des Mannes, eine Erektion zu erreichen und/oder solange aufrechtzuerhalten, dass es befriedigend für eine sexuelle Handlung ist.

Dieses Krankheitsbild muss jedoch chronisch sein, das heißt: In einem Zeitraum von einem halben Jahr müssen bei den Versuchen eines Geschlechtsverkehrs mindestens 70% dieser Versuche fehlschlagen.

In Deutschland leiden etwa 52% der 40- bis 70-jährigen Männer manchmal an Erektionsstörungen, meist bedingt durch Stress oder andere negative Lebensumstände. Unter einer erektilen Dysfunktion, also eine dauerhafte Störung hingegen leiden rund 9.6 Prozent der Männer dieser Altersgruppe.

Bei den 18- und 55-jährigen Männern sind es hingegen nur 2%. Je älter also der Mann ist, desto höher ist auch das Risiko einer erektilen Dysfunktion. Doch nicht nur das Alter ist ein großer Risikofaktor.

Der Zusammenhang zwischen Erektionsstörungen und Übergewicht (Adipositas)

Eine weitere häufig auftretende und sehr gewichtige Ursache für eine erektile Dysfunktion ist das Übergewicht (Adipositas) bei Männern. Auch wenn diese ihren breiten Hüftgürtel oftmals nur belächeln und die Gefahr, die von dem sogenannten Bierbauch ausgeht, gerne einmal übersehen, so ist doch Fakt, dass laut Statistik etwa 70% der deutschen männlichen Bevölkerung übergewichtig sind.

Als adipös, also stark übergewichtig mit einem Body Mass Index von 30 und darüber wird sogar jeder 5. Mann bezeichnet. Tendenz weiterhin steigend. Nicht erst seit heute weiß man, dass starkes Übergewicht sich sehr gesundheitsgefährdend auf den menschlichen Körper auswirkt, besonders im Alter, wenn der Organismus nicht mehr so schnell reagieren kann und die Regeneration der einzelnen Zellen länger dauert.

BMI berechnen

Berechnen Sie Ihren Körpermasseindex (Body-Mass-Index) mit unserem Rechner:

(c) www.BMI-Rechner.net | Kalorientabelle

Die wuchernden Pfunde, besonders, wenn sie sich in der Bauchgegend befinden, bewirken wiederum ein Sinken des Testosteronspiegels. Und da das Sexualhormon Testosteron für das reibungslose Funktionieren des Schwellkörpers zuständig ist, kommt es bei übergewichtigen Männern ab einem bestimmten Alter sehr oft zu der gefürchteten erektilen Dysfunktion.

In einer 14-jährigen Studie fanden amerikanische Wissenschaftler der Harvard Universität in Boston heraus, dass fettleibige Männer mit einer um gute 90% höheren Wahrscheinlichkeit mit den Jahren eine erektile Dysfunktion entwickeln als ihre normalgewichtigen Altersgenossen.

Unabhängig von dieser Studie bewiesen italienische Forscher an einer Universitätsklinik in Neapel, dass bei Gewichtsverlust durch eine gesunde Ernährung und mehr Bewegung die vollständige Potenz bei einer bestehenden erektilen Dysfunktion wiederhergestellt werden kann.

Eine erfolgreiche Erektion kann nur durch das Zusammenspiel unterschiedlichster einzelner Vorgänge im Körper entstehen. So werden bei bestimmten sinnlichen Reizen vom Gehirn bestimmte Nervenimpulse an den Penis weitergeleitet. Dort werden Neurotransmitter freigesetzt, die durch biochemische Reaktionen die Muskulatur der Schwellkörper erschlaffen lassen.

Entstehung Erektion Impotenz

Da das Schwellkörpergewebe selbst eine schwammartige Struktur aufweist, kann nun ungehindert Blut in die Zwischenräume einströmen, was wiederum die Tumeszenz, also die Vergrößerung des Penis bewirkt. Dieser Ablauf kann zum Beispiel durch starkes Übergewicht und das geringe bzw. das fast vollständige Fehlen des Sexualhormons Testosteron unterbrochen werden.

Weitere mögliche Gründe, die zu Erektionsproblemen führen können

Eine erektile Dysfunktion kann jedoch vielseitige Gründe haben, die sich in 3 Hauptkategorien zusammenfassen lassen:

  1. die körperlichen Faktoren
  2. die seelischen Faktoren
  3. der ungünstige Lebensstil

Bei den körperlichen Faktoren können die folgenden Umstände eine Rolle spielen:

  • das Alter, denn mit zunehmenden Alter steigt die Gefahr einer erektilen Dysfunktion
  • die Veränderung der Blutgefäße, also den sogenannten arteriosklerotischen Veränderungen, die zu Verkalkung und einer mangelhafter Durchblutung führen kann
  • einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • nach Operationen, sofern die Blutversorgung und/oder die Nervenbahnen des Penis in Mitleidenschaft gezogen worden sind
  • bei nervenbedingten Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems
  • bei einer Vielzahl von Medikamenten
  • bei Hormonstörungen

Die seelischen Faktoren spielen bei diesem Krankheitsbild eine nur untergeordnete Rolle, da nur bei etwa 20 Prozent der Fälle psychische Umstände wie Probleme in der Partnerschaft, depressive Erkrankungen, Stress oder zu hoher Leistungsdruck, eine zu hohe Erwartungshaltung oder Versagensängste als Auslöser einer erektilen Dysfunktion fungieren.

Eine ungesunde Lebensweise mit regelmäßigem Alkoholgenuss, Drogenkonsum oder Rauchen begünstigt ebenfalls die Entstehung einer erektilen Dysfunktion.

Die Behandlungsmöglichkeiten von Impotenz bei Übergewicht

Da die Auslöser einer erektilen Dysfunktion so vielschichtig sind, ist es enorm wichtig, dass der Arzt zuerst herausfindet, wie es zu dieser Krankheit gekommen ist. Das erreicht er in der Regel durch Fragebögen, Untersuchungen und Laborbefunde. Denn eine erektile Dysfunktion lässt sich nur dann erfolgreich und dauerhaft behandeln, wenn man die Ursachen, also die Grunderkrankung behebt.

Das bedeutet im Falle einer dauerhaften Impotenz durch Übergewicht: Senkung der Blutfettwerte und des Gesamtgewichtes durch eine Gewichtsreduktion mittels gesünderer Ernährung und mehr Bewegung. Aber auch eine deutliche Einschränkung des Rauchens und des Alkoholkonsums sowie die Normalisierung von Blutdruck und Cholesterin spielen bei der erfolgreichen Bekämpfung einer erektilen Dysfunktion eine große Rolle.

Begleitende Maßnahmen können die Einnahme von unterstützenden Medikamenten wie z.B. Viagra, Cialis und Levitra sein oder auch die Stimulierung zum Beispiel durch eine Schwellkörper-Injektionstherapie oder durch eine Vakuumpumpe, damit der Mann beim Liebesspiel erfolgreich ist und der sexuelle Geschlechtsverkehr in Zukunft nicht mehr Frust, sondern Lust bedeutet.

Potenzmittel gegen Impotenz

Zuletzt aktualisiert: 07.03.2016

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament