Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Beginn der Menopause: Anzeichen, Fakten & Tipps

Ab Anfang 40 müssen viele Frauen mit den ersten Symptomen und Anzeichen der Wechseljahre, medizinisch Klimakterium genannt, zurechtkommen. Häufig werden die ersten Anzeichen der Menopause, wie z.B. Schlafstörungen und unregelmäßige Blutungen, nicht erkannt und fälschlicherweise übermäßigem Stress zugeordnet.

Wann beginnt das Klimakterium?

Genau kann diese Frage nicht beantwortet werden. Das durchschnittliche Alter für die letzte Periodenblutung liegt zwischen 51 und 52 Jahren. Bis zum 55. Lebensjahr sind nahezu alle Frauen in den Wechseljahren. Bei rund einem Prozent der Frauen kann die Menopause sogar vor ihrem 40. Lebensjahr einsetzen.

Durch die stark erbliche Komponente liegt das eigene Alter der Menopause oft nahe an dem Alter, an dem Mutter oder Schwester in die Wechseljahre kamen. Zu einem abrupten Klimakterium kann es außerdem nach einem chirurgischen Eingriff an den Eierstöcken sowie nach einer Antihormontherapie oder einer Chemotherapie kommen.

Menopause Wechseljahre

Aufgrund der unregelmäßigen Zyklen kann der genaue Zeitpunkt der Menopause erst nach einem Jahr ausbleibender Blutungen eruiert werden. Sollte es nach einem längeren Zeitraum wieder zu Blutungen kommen, besprechen Sie dies mit Ihrem Frauenarzt, um Krankheiten ausschließen zu können.

Nach der Menopause kommt es noch für längere Zeit zu einer hormonellen Stimulation der Eireifung, es kommt jedoch zu keinem Eisprung. Diese hormonellen Veränderungen lösen bei vielen Frauen Beschwerden aus, die zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen.

Die ersten Anzeichen des Klimakteriums (Menopause)

Als erste Anzeigen des Klimakteriums gelten Zyklusschwankungen. Manchmal versiegt die Blutung bereits nach wenigen Tagen, nach großen Pausen ist die Menstruation stärker als gewöhnlich oder es kommt zu Zwischenblutungen. Diese Schwankungen treten bei einem Großteil der Frauen im Alter zwischen 40 und 45 auf und werden oft von Beschwerden wie Reizbarkeit, Wassereinlagerungen, Bauchschmerzen und Spannungsgefühlen in der Brust begleitet.

Menopause Symptome

Nicht allen Frauen bereiten die Wechseljahre Probleme, etwa ein Drittel der Frauen bemerkt nur das Ausbleiben der Menstruationsblutung. Bei den meisten Frauen kommt es in den Wechseljahren jedoch zu mitunter sehr starken Beschwerden.

Was sind die wichtigsten Symptome der Wechseljahre?

Zu den Anzeichen und Signalen für den Eintritt der Menopause zählen unter anderem:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind die häufigsten Beschwerden in den Wechseljahren. Bei den minutenlangen Wärmeschüben rötet sich die Haut und starkes Schwitzen setzt ein. Allerdings lassen diese Begleiterscheinungen nach ein bis zwei Jahren meist von selbst nach.
  • Schlafstörungen beeinträchtigen die Lebensqualität der Frauen und sorgen für schlechte Laune und Unkonzentriertheit.
  • Sexualität und Libidoverlust treten nur bei einem Teil der Frauen auf, andere erleben eine Luststeigerung. Insgesamt wird die Scheide empfindlicher und trockener, was zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen kann.
  • Viele Frauen neigen in den Wechseljahren zu Übergewicht. Die Pfunde sammeln sich aufgrund von Hormonmangel und verminderten Grundumsatz noch leichter an.
  • Der sinkende Östrogenspiegel beeinträchtigt die Verdauung.
  • Haut und Haare werden dünner und sind weniger elastisch.
  • Mit dem sinkenden Östrogenspiegel steigt das Risiko einer Osteoporose.
  • Herz und Gefäße sind aufgrund der mangelnden Produktion von Östrogenen anfälliger.

Einer neuen Studie zufolge können diese Beschwerden jedoch nicht zweifelsfrei dem Klimakterium zugeordnet werden, da sie auch jüngere Frauen und Seniorinnen betreffen können. Eventuell zutreffende Symptome sollten mit dem Arzt besprochen werden. Dieser kann feststellen, ob es sich bereits um den Eintritt der Menopause handelt und gegebenenfalls eine Hormonersatztherapie verschreiben.

Was können Frauen gegen die Beschwerden tun?

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
    Wer mehrere dünne Kleidungsstücke aus Naturfasern übereinander trägt, kann sich bei Hitzewallungen entsprechend ausziehen. Zudem sollten stark gewürztes Essen, Schwarztee und Kaffee sowie Alkohol gemieden werden.
  • Schlafstörungen bekämpfen
    Wer sich tagsüber viel bewegt, kann in der Regel besser einschlafen. Außerdem sollte ab Mittag auf koffeinhaltige Getränke verzichtet werden. Hilfreich sind zudem Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung und autogenes Training.
  • Sexualität und Libido
    Wer im Klimakterium mehr Lust verspürt und trotz trockener Scheide erfüllenden Geschlechtsverkehr erleben möchte, kann die mangelnde Sekretbildung mit Gleitcremes ausgleichen. Außerdem können hormonhaltige Scheidenzäpfchen die Beschwerden lindern.
  • Übergewicht vorbeugen oder bekämpfen
    In den Wechseljahren können mehrere Gründe zu überflüssigen Pfunden führen. Viel Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist empfehlenswert.
  • Haut und Haare schützen
    Damit Haut und Haare auch im Klimakterium schön und gesund aussehen, sollten Alkohol, Rauchen und Sonne gemieden werden. Zudem können reichhaltige Cremes für intensive Feuchtigkeit und zusätzlichen Schutz sorgen.
  • Knochenschwund vorbeugen
    Damit die Gefahr einer Osteoporose gemindert werden kann, sollten Ausdauersportarten wie Nordic Walking, Joggen, Radfahren, Wandern und Schwimmen betrieben werden.
  • Verdauung aktivieren
    Durch eine moderate körperliche Aktivität von 30 Minuten pro Tag kann die Verdauung aktiviert werden. Eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr beugt Verdauungsprobleme vor.
  • Herz und Gefäße schützen
    Herz und Gefäße werden durch eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung geschützt. Eine aktive Lebensweise und gesunde Ernährungsgewohnheiten wirken sich somit auch im Klimakterium positiv aus.
  • medikamentöse Behandlung
    Für Frauen, die unter besonders starken Wechseljahrbeschwerden leiden, bietet meds4all Präparate zur Hormonersatztherapie, wie Elleste, Evorel und Premarin, an.
Quellen:

Letzte Aktualisierung: 09.12.2015

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament