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Livial Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Livial ist ein Präparat zur Hormonersatztherapie und enthält den Wirkstoff Tibolon. Das synthetisch hergestellte Hormon ist ein Abkömmling des Testosterons. Es wird kurzzeitig zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden, zur Osteoporoseprophylaxe, sowie als Hormonersatztherapie nach operativer Entfernung der Eierstöcke verabreicht.

Nebenwirkungen von Livial

Im Vergleich zu Frauen, die Livial nicht einnahmen, traten bei den Anwenderinnen Krebserkrankungen der Brust, Gebärmutterschleimhaut und Eierstöcke auf. Außerdem wurden Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Gedächtnisstörungen beobachtet.

Klinischen Studien zufolge sind Frauen, denen Livial verordnet wurde, häufiger von Schmier- und Scheidenblutungen, Unterbauchschmerzen, Pilzinfektionen, Gewichtszunahme, Spannungsgefühl in den Brüsten, unnatürlicher Behaarung, Entzündungen von Scheide und Schamlippen, sowie vaginalem Ausfluss und Juckreiz betroffen. Die Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) können sich in einem auffälligen Abstrich vom Gebärmutterhals (Pap-Test) zeigen. Außerdem wird eine Zunahme der Dicke des Endometriums beschrieben.

Nebenwirkungen von Livial in tabellarischer Übersicht:

Häufig Gelegentlich Selten
vaginale Blutungen Kopfschmerzen Zunahme der Zahl roter Blutkörperchen
vermehrter Ausfluss Migräne Gerinnungsstörungen
Unterleibsschmerzen Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) Thrombose
Gewichtszunahme Benommenheit Leberfunktionsstörungen
Spannungsgefühl in der Brust Übelkeit Bluthochdruck
Juckreiz im Genitalbereich Erbrechen Veränderung der Schilddrüsenfunktion
Scheidenentzündungen Hautausschlag Veränderung des Zuckerstoffwechsels
Hirsutismus depressive Verstimmungen Veränderung des Fettstoffwechsels

Gelegentlich können Schwindel, Migräne, Depressionen, Sehstörungen, Akne und Hautausschläge, Magen- und Darmbeschwerden, Gelenk- und Muskelschmerzen, Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, Veränderungen der Parameter von Leber und Gallenblase auftreten. Die Einnahme von Livial kann zu Pigmentstörungen der Haut (Chloasma), zu schmerzhaften Hautveränderungen (Erythema nodosa, Erythema multiforme) und zu Einblutungen in die Haut (vaskuläre Purpura) führen.

Selten sind Nebenwirkungen wie Bluthochdruck und Schilddrüsenveränderungen, Gerinnungsstörungen und Thrombose, Störungen im Zucker- und Fettstoffwechsel, die Zunahme von roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und Blutplättchen (Thrombozyten).

Wechselwirkungen von Livial

Je nach Arzneiform (Tabletten, Salben, Spritzen) können Wechselwirkungen mit Livial in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Die Wirkung des Hormonersatzpräparates kann bei gleichzeitiger Einnahme von Schlafmitteln oder Antiepileptika (Phenytoin, Carbamazepin) vermindert sein. Der Grund dafür liegt in einem schnelleren Abbau des Wirkstoffs Tibolon.

Werden gleichzeitig Antibiotika (Ampicillin, Tetrazyklin) eingenommen, kommt es zu einer Beeinträchtigung der Darmflora und der Aufnahme des Wirkstoffs aus dem Darm. Unter einer Verabreichung von Tibolon kann die Wirkung des Gerinnungshemmers Warfarin verstärkt werden. Diese Substanz wird bei Verschlusskrankheiten von Gefäßen, wie beispielsweise bei einer Bein- oder Beckenvenenthrombose, eingesetzt. Bei einer oralen Einnahme von Insulin oder Antidiabetika ist unter Umständen eine Anpassung der Dosierung erforderlich.

Gegenanzeigen von Livial

Nicht erlaubt ist die Einnahme bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Gestagen oder Östrogen, bei Lebererkrankungen und Leberfunktionsstörungen, sowie Tumorerkrankungen der Gebärmutterschleimhaut und Brust.

Kontraindiziert sind ebenfalls Durchblutungs- und Blutgerinnungsstörungen, Gefäß- und Herzerkrankungen, vorausgegangener Herzinfarkt und Schlaganfall, ungeklärte Vaginalblutungen und Stoffwechselerkrankungen wie Porphyrie.

Bei regelmäßiger Kontrolle und unter gründlicher Abwägung durch einen Arzt kann Livial bei Erkrankungen von Herz und Nieren, Krampfadern, Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht, Migräne, Depressionen, Krampfleiden, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Sichelzellanämie, Multipler Sklerose, Myomen, Endometriose, Durchblutungsstörungen und erhöhtem Kalziumspiegel verabreicht werden.

Gefäßerkrankungen, Blutgerinnsel, Lebervergrößerungen, Hepatitis, starker Blutdruckanstieg, ungewöhnlich heftige Kopfschmerzen, akute Hör- und Sehstörungen, Blutungen im Bauchraum, schwere epileptische Anfälle, sowie Entgleisungen des Blutzuckerspiegels erfordern ein sofortiges Absetzen des Wirkstoffs.

Es gilt zu beachten, dass Livial keinen Effekt zur Schwangerschaftsverhütung aufweist. Während einer Einnahme sind regelmäßige Untersuchungen durch einen Frauenarzt erforderlich.

Vor Behandlungsbeginn muss eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Tritt eine Schwangerschaft ein, ist die Behandlung sofort zu unterbrechen. Tierversuche zeigten eine schädigende Wirkung von Tibolon auf den Fötus. Jedoch ist bis heute nicht bekannt, ob die Erkenntnisse auf das Ungeborene von Menschen übertragbar sind. Da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, muss von einer Einnahme in der Stillzeit abgesehen werden. Eine Anwendung von Livial bei Kindern ist nicht erlaubt.

Quellen:

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