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Symptome

Das Krankheitsbild des Hirsutismus zeichnet sich durch die starke und visuell männliche Behaarung bei Frauen aus. Allerdings tritt das Krankheitsbild erst während der Pubertät in Erscheinung; zu dieser Zeit wandeln sich die Haarfollikel der Vellushaare zu Terminalhaaren.

Erste Anzeichen und Verlauf der Erkrankung

Als erstes Anzeichen für die Erkrankung präsentiert sich eine schon etwa 3 Jahre nach der Pubertät auftretende stärkere Behaarung der Beine oder ein Damenbart. Nach einiger Zeit macht sich die Behaarung dann auch auf der Brust, am Bauch und gelegentlich auch am Gesäß und Rücken bemerkbar.

Liegt der Erkrankung ein erhöhter Androgenspiegel als Ursache zugrunde, kann zudem die Muskelmasse zunehmen, wobei gleichzeitig der Umfang der Brust abnimmt. Des Weiteren können je nach Ausmaß zusätzliche Symptome der Vermännlichung (Virilisierung) auftreten; hierzu zählen beispielsweise eine tiefe Stimme und Akne. Das Auftreten der Vermännlichung betrifft allerdings nur Patientinen, bei denen ein erhöhtes Maß an Androgenen (männliche Sexualhormone) vorliegt.

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Ist der Hirsutismus lediglich auf eine gesteigerte Sensibilität der Haarfollikel gegenüber androgener Hormone zurückzuführen, tritt die Virilisierung nicht ein. Im späteren Verlauf kann Hirsutismus zum Ausdünnen der Kopfhaare führen, bis schließlich die Kopfhaut sichtbar wird. Hierbei handelt es sich meist um einen schleichenden Prozess, der sich während der Wechseljahre weiter verstärkt und gegebenenfalls durch eine Hormonersatztherapie ausgeglichen werden kann.

Bestimmung des Krankheitsgrades

Um die Ausprägung des Hirsutismus zu bestimmen, vergleicht man neun Körperregionen miteinander, die typischerweise eine starke Behaarung aufweisen, und teilt diese anschließend anhand einer vier-Punkte-Skala (Ferriman-Gallwey-Index) ein.

  • Dabei entspricht ein Wert von Null dem völligen Fehlen von zusätzlichen Haaren, während ein Wert von vier einen großflächigen Haarwuchs anzeigt.
  • Bei den neun Körperregionen handelt es sich um Oberlippe, Kinn, Brust, Rücken, Lenden, Oberbauch, Unterbauch, Oberarme und Oberschenkel.
  • Werden nach dem Ferriman-Gallwey-Index insgesamt mehr als fünf Punkte erreicht, wird von einem manifestierten Hirsutismus gesprochen.

Alternativ kann die Ausprägung der Erkrankung auch mit der Einstufung nach Baron bestimmt werden. Dieser Index richtet sich nach drei Graden in insgesamt acht Körperbereichen; so entspricht dem ersten Grad eine Behaarung der Oberlippe und eine Haarstraße vom Nabel zum Genitalbereich. Dem zweiten Grad wird zusätzlich zur Behaarung des ersten Grades eine Kinnbehaarung und Haare an den Innenseiten der Oberschenkel zugerechnet, während der dritte Grad zusammen mit den vorhergehenden Graden eine Behaarung des Rückens, Gesäßes, der Schultern und dem Bereich vor dem Brustbein darstellt.

Besonders in äußerst ausgeprägten Fällen wird häufig eine Kombination verschiedener medikamentöser Therapien, wie u.a. durch Dianette 35 und Vaniqa empfohlen, deren Eigenschaften oft zu einer fast gänzlichen Rückbildung des unerwünschten Haarwuchses führen.

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Hirsutismus bei organischer Erkrankung

Häufig stellt der Hirsutismus weniger eine eigenständige Krankheit dar, sondern präsentiert sich viel mehr als Symptom diverser Grunderkrankungen. Patientinnen, die unter männlichem Haarwuchs leiden, weisen beispielsweise oftmals eine Funktionsstörung der Eierstöcke, der Nebennieren oder einer Kombination von beiden auf. In seltenen Fällen sind auch Tumore an Eierstöcken und Nieren für diese Funktionsstörungen verantwortlich. Deswegen ist es äußerst wichtig, beim Auftreten der Erkrankung umgehend einen Arzt zu konsultieren und sich in medizinische Hirsutismus Behandlung zu begeben.

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