Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Behandlung

Wie wird Hirsutismus behandelt?

Die Behandlung des Hirsutismus richtet sich nach den individuellen Ursachen der Patienten. Dabei wird zwischen einer nicht-medikamentösen und einer medikamentösen Therapie unterschieden. Bei einer medikamentösen Behandlung tritt eine sichtbare Reduktion der Symptome mitunter nach einer Therapiedauer von ca. 4 Monaten ein, kann jedoch bei dauerhafter Anwendung für einen anhaltenden Erfolg sorgen und Betroffene für immer von der belastenden Behaarung befreien.

Vaniqa erwies sich bei unzähligen Frauen als effektive, gut verträgliche Methode der medikamentösen Haarentfernung und wirkt direkt am Ursprung des Hirsutismus. Vaniqa's aktiver Wirkstoff Eflornithin hemmt das körpereigene Enzym Ornithin-Decarboxylase (ODC), welches an dem natürlichen Zellwachstum der Haarfollikel beteiligt ist.

Da viele Frauen auch psychisch unter einem vermehrten Haarwuchs leiden, kommen zusätzlich oft auch psychologische Therapien zum Einsatz.

damenbart raisieren

Nicht-medikamentöse Therapieansätze

Wenn Patienten auf eine medikamentöse Behandlung der Anzeichen für Hirsutismus verzichten, können alternativ kosmetische Methoden zum Einsatz kommen, um die Behaarung zu reduzieren. Hierbei greift man auf spezielle Rasuren, Bleichmethoden, kosmetische Haarentfernungen und Haarentfernungsmittel zurück. Da diese Verfahren nicht auf die Ursachen des Hirsutismus eingehen, ändert sich das Krankheitsbild nur geringfügig; die störenden Haare werden nur auf bestimmte Zeit entfernt.

Eine Alternative zur temporären Haarentfernung bietet hingegen die elektrische Epilation, bei der die Haarwurzel verödet werden. Weil diese daraufhin nicht mehr Funktionstüchtig sind, können die Haare an den behandelten Stellen meist nicht mehr nachwachsen. Erfahrungen zufolge kann jedoch auch diese Methode nicht immer eine dauerhafte, anhaltende Haarlosigkeit versprechen, weshalb die Mehrheit der Patientinnen auf medikamentöse Varianten zurückgreift.

Medikamentöse Behandlung bei Androgenempfindlichkeit

  • Bei einem idiopathischen Hirsutismus ist die Ursache bei den Haarfollikeln zu suchen, die besonders sensibel auf Androgene reagieren.
  • Deshalb wird versucht die androgene Wirkung auf die Haarfollikel zu verringern und so die Terminalhaarbildung zu verhindern. Am sinnvollsten ist bei prämenopausalen Patientinnen die Einnahme von hormonellen Kontrazeptiva (die "Pille") in Verbindung mit Antiandrogenen, wie z.B. Ethinylestradiol und Cyproteron.
  • Ethinylestradiol gehört zu den Östrogenen - den weiblichen Sexualhormonen - und wird zur hormonellen Empfängnisverhütung verabreicht.

Antibabypillen wie Dianette 35 beugen nicht nur einer ungewollten Schwangerschaft vor, sondern haben ebenfalls eine antiandrogene Wirkung, wodurch der Spiegel an männlichen Geschlechtshormonen gezielt gesenkt und übermäßigem Haarwuchs vorgebeugt wird.

Haarlos bleiben

Cyproterongehört hingegen zur Gruppe der Antiandrogene und fördert den Abbau von Testosteron, weshalb es zur Behandlung von Vermännlichungserscheinungen eingesetzt wird. Antiandrogene dürfen jedoch keinesfalls während der Schwangerschaft eingesetzt werden, weswegen Vaniqa allgemein als sicherstes Mittel zur dauerhaften Haarentfernung gilt. Bei postmenopausalen Patientinnen kann Cyproteron isoliert eingesetzt werden und unter Umständen mit einer medikamentösen Hormonersatztherapie kombiniert werden.

Behandlung bei Erkrankungen der Eierstöcke oder Nebennieren

Um den Hirsutismus als Symptom von Funktionsstörungen der Eierstöcke oder der Nebennieren zu behandeln, muss zunächst die Grundursache beseitigt werden. Sind Tumore für die Überproduktion der Androgene verantwortlich, müssen diese operativ entfernt und eventuell eine Chemotherapie in Betracht gezogen werden.

Liegt dem Hirsutismus ein polyzystisches Ovarialsyndrom - eine Funktionsstörung der Eierstöcke - zu Grunde, wird zu einer Behandlung mit oralen Kontrazeptiva und Antiandrogenen geraten. Zur Behandlung eines Hirsutismus, der durch eine Funktionsstörung der Nebennierenrinde bedingt ist, werden Kortisonpräparate eingesetzt, welche die Produktion von männlichen Geschlechtshormonen hemmen.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament