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Vorbeugung

Die drei Phasen des Haarwachstums

Eine Vorbeugung gegen übermäßigen Haarausfall ist nur in recht engen Grenzen möglich. Wichtig ist hier eine konstante, angemessene Pflege der Haare über den gesamten Zeitraum der unterschiedlichen Wachstumsphasen:

  1. Anagenphase
    80 bis 90% der Haare befinden sich in der Wachstumsphase (Anagenphase). Sie dauert an, solange die Pigmentbildung des Haares funktioniert und ein pigmentierter Haarschaft gebildet werden kann.
  2. Katagenphase
    Während der zwei bis drei Wochen dauernden Übergangsphase (Katagenphase) stellt das Haar sein Wachstum ein und löst sich von der Wurzel ab. In der Katagenphase befinden sich jeweils etwa drei Prozent des Kopfhaars.
  3. Telogenphasen
    In der Ruhephase (End- und Ausfallphase, Telogenphase) wird das nicht mehr "aktive" Haar durch seinen Nachfolger allmählich nach außen geschoben, bis es schließlich ausfällt. Dieser Vorgang nimmt etwa drei Monate in Anspruch, er betrifft etwa 15%der Haare.

Kann Haarausfall vorgebeugt werden?

Die meisten Auslöser für den Haarverlust liegen in unterschiedlichen Ursachen von Alopezie, wie z.B. in körperlichen Vorgängen, auf die im Alltag kaum ein Einfluss möglich ist. Trotzdem gibt es einige Faktoren und Verhaltensweisen, die ein gesundes Haarwachstum unterstützen. Die wichtigste Rolle kommt hier einer gesunden, vollwertigen Ernährung zu. Häufig leiden besonders Männer mit Adipositas (Fettleibigkeit) ebenfalls an stärkerem Haarausfall. Auch eine angemessene Pflege trägt dazu bei, einige Risiken für übermäßigen Haarausfall zu minimieren.

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Vollwertige Ernährung

Selbst gesundes Haar leidet unter Radikaldiäten und Ernährungsfehlern. Auf eine Fastenkur kann es mit einem diffusen Haarausfall reagieren und danach lange brauchen, um sich zu erholen. Wichtig ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen, Energie, Eiweißen und Vitaminen. Auch verschiedenen Spurenelementen kommt im Hinblick auf Vorbeugung von Haarausfall eine wichtige Rolle zu:

  • Eisenmangel führt zu Haarausfall, da er zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff in den Körperzellen führt. Eisen kommt vor allem in Fleisch, aber auch in grünen Blattgemüsen reichlich vor.
  • Kupfer beeinflusst die Bildung und das Wirken von Enzymen, damit spielt es für viele Stoffwechselprozesse eine Rolle. Ein Kupfermangel kann brüchiges Haar und sichtbare Haarverluste nach sich ziehen. Gute Kupferlieferanten sind Hülsenfrüchte, Hefe, Vollkornerzeugnisse und Trockenobst.
  • Ebenso wichtig für den Enzymhaushalt ist Zink. Das Spurenelement fördert das Haarwachstum, indem es die Bildung neuer Haarzellen beschleunigt und entzündlichen Prozessen in den Haarfollikeln vorbeugt. Zink findet sich in vielen Lebensmitteln, beispielsweise Meeresfrüchten, Fleisch, Milchprodukten oder Eiern.

Haarschonende Pflege

Ein "Überpflegen" des Haares kann Haarausfall befördern. pH-neutrale Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen schonen Haar und Kopfhaut - wichtig ist, dass nach dem Ausspülen keine Rückstände im Haar verbleiben.

Weitere Pflegeprodukte sollten nicht zu oft und intensiv verwendet werden. Vorsichtiges Trockenrubbeln und das Trocknen an der Luft sind haarschonender als heißes Föhnen.

gesundes haar

Stressabbau

In Belastungssituationen schüttet der Körper verschiedene Stresshormone aus, die bei Dauerstress schädlich auf den Körper wirken. Sie belasten Herz und Kreislauf, können Bluthochdruck zur Folge haben und greifen auch die Haare an.

Wissenschaftler der Berliner Charité und der Uniklinik Hamburg haben nachgewiesen, dass Stress den Lebenszyklus des Haars verändert. Er führt zu einer verkürzten Wachstumsphase, fördert Entzündungen der Haarwurzeln und das vorzeitige Absterben der Haare. Alle drei Faktoren können zum Auslöser für Haarverluste werden. Stressabbau und Entspannungsphasen sind somit auch eine Komponente der Vorbeugung gegen Haarausfall. Trotz aktiver Vorbeugung sollten sich Männer, deren genetische, bzw. familiäre eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Erkrankung an Alopezie voraussetzt über mögliche Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall informieren.

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