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Ursachen

Haarausfall (Effuvium) hat unterschiedliche Gründe, im ungünstigsten Fall kann daraus teilweise oder komplette Haarlosigkeit (Alopecia, Alopezie) entstehen. Bei vielen Männern ist der Haarverlust Teil des individuellen genetischen Programms, oft zeigen sich die lichten Stellen bereits in jungen Jahren.

Auch Krankheiten, hormonelle Einflüsse oder Stress können Haarausfall zur Folge haben. Die Therapie von übermäßigem Haarausfall sollte unter medizinischer Leitung eines Arztes geschehen. Dieser wird versuchen, die Ursachen und eine darauf abgestimmte Behandlungsoption gegen Haarausfall zu finden.

Wissenswertes über Haare

  1. Auf einem menschlichen Kopf befinden sich im Schnitt etwa 100.000 Haare
  2. Bei blonden Menschen ist die Anzahl oft deutlich höher, bei rot- und dunkelhaarigen Menschen meist niedriger. Die einzelnen Haarfarben entstehen durch verschiedene Mischungsverhältnisse des Pigments Melanin, dessen Produktion im Alter abnimmt.
  3. Das Wachstum der Kopfhaare beträgt etwa einen Zentimeter monatlich, bedingt durch genetische Faktoren beträgt ihre maximale Wachstumslänge etwa einen Meter.
  4. Jedes Haar hat seinen eigenen Lebenszyklus, der zwischen zwei und sechs Jahren betragen kann. Danach fällt es aus und wird durch ein neues Haar ersetzt.

Vielfältige Ursachen für Haarausfall

Haarausfall kann sich in jedem Lebensalter zeigen. Angeborene Haarlosigkeit oder ein Haarverlust bei Kindern sind jedoch äußerst selten. Die Ursachen bestehen in der Regel in Stoffwechselstörungen oder angeborenen genetischen Faktoren. Mit fortschreitendem Alter wird das Kopfhaar bei Männern etwas lichter. Ein krankhafter Haarverlust kann sich aus medizinischer Sicht in genau abgrenzbaren Erscheinungsbildern (Androgenetische Alopezie, Alopecia areata) oder als diffuser Haarausfall manifestieren. Zu den Auslösern für Haarausfall gehören verschiedene Faktoren.

anatomie haare

Hormonelle Faktoren

Beispielsweise spielt bei der Entstehung der Androgenetischen Alopezie (AGA) - dem anlagebedingten Haarausfall - das männliche Geschlechtshormon Dihydrotestosteron (DHT) die entscheidende Rolle. Viele Frauen leiden nach einer Schwangerschaft unter temporärem Haarausfall – bei Männern tritt diese Form des Haarausfalls eher seltener auf.

Bei Menschen, die an einer Androgenetischen Alopezie leiden, reagieren die Haarwurzeln auf die Wirkung des Hormons DHT überempfindlich, gleichzeitig sorgen sie durch die Ausschüttung des Enzyms 5-alpha-Reduktase dafür, dass weiteres DHT produziert wird. Die Veranlagung dazu ist genetisch programmiert und ausschließlich auf medikamentöses Basis, wie z.B. durch Präparate wie Propecia behandelt werden.

ursachen haarausfall

Autoimmunreaktionen bei diffusem Haarausfall

Autoimmunreaktionen bewirken, dass die Abwehrzellen nicht nur von außen eindringende Schadstoffe und Krankheitserreger bekämpfen, sondern sich gegen körpereigene Zellen richten. Betroffen können auch die Zellen der Haare sein. Der Angriff des Immunsystems löst an den Haarwurzeln Entzündungsreaktionen aus, so dass das Wachstum der Haare unterbrochen wird. Der kreisrunde , diffuse Haarausfall (Alopecia areata) ist das klassische Beispiel für einen durch eine Immunstörung ausgelösten Haarausfall.

Oft tritt er zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen, wie z.B. der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) auf. Familiäre Häufungen deuten auf eine genetische Disposition für Alopecia areata hin. Auslöser eines diffusen Haarausfalls sind beispielsweise:

  • Über- oder Unterfunktionen der Schilddrüse.
  • Eisenmangel, vor allem ein Mangel an sogenanntem Speichereisen. Unklar ist bisher, ob der Eisenmangel die direkte Ursache des Haarverlustes ist oder beide zu den Sekundärsymptomen anderer Erkrankungen zählen. Eine unzureichende Eisenversorgung resultiert unter anderem aus Ernährungsfehlern oder Blutverlusten durch Magen-Darm-Geschwüre oder eine überstarke/überlange Monatsblutung.
  • Nährstoffmangel durch Extremdiäten, Essstörungen, Infektionen, chronische Darmleiden oder schwere Allgemeinerkrankungen.
  • Medikamente - etwa Mittel zur Blutverdünnung, Betablocker, Cholesterinsenker oder bestimmte Anti-Akne-Präparate.
  • Chemo- und Strahlentherapien. Hier sind oft nicht nur das Kopfhaar, sondern sämtliche Körperhaare betroffen. In der Regel wachsen die Haare später wieder nach. Eine Ausnahme bilden Haarwurzelschädigungen durch sehr hohe Strahlendosen, die zu einem sehr ausgedünnten Haarwuchs führen können.
  • Entzündliche Schädigungen der Kopfhaut, die zur Schädigung oder Zerstörung der Kopfhaut, zur Bildung von Narben und an den betroffenen Stellen zu dauerhafter Haarlosigkeit führen können. Auslöser sind beispielsweise Verätzungen, Verbrennungen, tiefe Pilzinfektionen sowie bestimmte Hauterkrankungen, die zum Teil den Autoimmunkrankheiten zuzurechnen sind.
  • Mechanische Haarschädigungen durch bestimmte Frisuren, Kopfbedeckungen oder anhaltenden Druck durch längere Bettlägerigkeit.
  • Hauterkrankungen sowie Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen.
  • Stress und andere psychische Belastungen - die Forschungsarbeiten zum Zusammenhang von Haarausfall und Psyche befinden sich allerdings noch in einem recht frühen Stadium.
haarstruktur_alopezie

Ein Sonderfall ist hier das bewusste Ausreißen von Haaren unter Anspannung oder Stress. Von Medizinern und Psychologen wird die sogenannte Trichotillomanie als Verhaltensstörung eingestuft, die sich meist bereits in jungen Jahren zeigt.

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