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Xenical und Reductil gegen Adipositas unter der Lupe

Wer überflüssige Pfunde verlieren will, kann auf Hilfsmittel wie Xenical und Reductil zurückgreifen. Damit die Entscheidung welches Medikament besser zum eigenen Lebensstil passt, leichter fällt, wird die Wirkung und Verträglichkeit der Diätpillen hier gegenübergestellt.

Welches Medikament gegen Adipositas ist besser geeignet - Xenical oder Reductil?

Reductil und Xenical sind zwei Arzneimittel zur Behandlung von Fettleibigkeit (Adipositas) mit unterschiedlicher Wirkung. Während Reductil direkt im Gehirn wirkt und dem Körper suggeriert, dass er satt ist, setzt Xenical im Verdauungstrakt an.

Xenical Orlistat

Xenicals Wirkstoff Orlistat sorgt dafür, dass ein Großteil des aufgenommenen Nahrungsfettes nicht aufgespalten und verdaut, sondern ausgeschieden wird. Reductil ist hingegen ein Appetitzügler und ist auf dem deutschen Markt nicht mehr erhältlich. Xenical kann durch eine ärztliche Online Konsultation und Rezeptausstellung bei meds4all gekauft werden.

Die Wirkungsweise vom Antiadipositum Reductil

Das Medikament wurde in den 1980er Jahren kurzzeitig zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Später stellte sich heraus, das Reductil bei der Gewichtsabnahme unterstützen kann, da es dem Körper signalisiert, dass er keinen Hunger hat.

Strukturformel von Sibutramin

Ermöglicht wird dies durch den Wirkstoff Sibutramin, der die Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin so beeinflusst, dass sie nicht von den Nerven aufgenommen werden. Durch diese Reaktion wird das Hungergefühl vermindert oder ganz ausgeschaltet.

Der Wirkstoff Sibutramin kann jedoch schwere Nebenwirkungen auslösen, weshalb die zuständigen Behörden das Gesundheitsrisiko des Medikaments höher einstufen als den gesundheitlichen Nutzen. Seit 2010 ist Reductil in keinem europäischen Land mehr erhältlich.

Reductil und seine Nebenwirkungen

Das Medikament hat eine lange Liste von Nebenwirkungen, weshalb es letztendlich vom europäischen Markt genommen wurde. Zu den gravierendsten Nebenwirkungen von Reductil gehört ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlafanfall. Zu den weiteren negativen Auswirkungen des Medikaments gehören zudem:

Häufig Selten
Depressionen Angstgefühle
Bluthochdruck (Hypertonie) Kopfschmerzen
Erbrechen und Verdauungsprobleme Herzbeschwerden
Haarausfall (Alopezie) Schlafstörungen
Störungen des Kurzzeitgedächtnisses Schweißausbrüche

Des Weiteren kann es bei der Einnahme von Reductil zu gefährlichen Wechselwirkungen mit den verschiedensten Medikamenten kommen.

Die Wirkungsweise von Xenical

Xenical mit dem Wirkstoff Orlistat wirkt direkt im Verdauungstrakt und verhindert die Aufspaltung und die Verdauung des aufgenommenen Nahrungsfettes, dadurch wird ein Teil des Fettes wieder ausgeschieden.

Strukturformel von Orlistat

Möglich ist dies, weil Orlistat die Lipase hemmt, die im Darm für die Fettverdauung verantwortlich ist. Dadurch werden nur 60 Prozent des Nahrungsfettes verdaut und diese geringere Fettverdauung führt zu einer verringerten Fetteinlagerung und in der Folge zu weniger Gewicht.

Nebenwirkungen von Xenical

Das Medikament hat eine lange Liste von Nebenwirkungen, weshalb es letztendlich vom europäischen Markt genommen wurde. Zu den gravierendsten Nebenwirkungen von Reductil gehört ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlafanfall. Zu den weiteren negativen Auswirkungen des Medikaments gehören zudem:

Häufig (1 von 10) Selten (1 von 1000)
Stuhlinkontinez Übelkeit und Erbrechen
Blähungen Juckreiz
Zahn- oder Zahnfleischbeschwerden Ausschlag
Niedrige Blutzuckerwerte Schwere Atemnot

Des Weiteren kann es bei der Einnahme von Reductil zu gefährlichen Wechselwirkungen mit den verschiedensten Medikamenten kommen.

Natürlich kann es auch bei der Einnahme des Wirkstoffs Orlistat zu negativen Begleiterscheinungen kommen. Besonders unangenehme Nebenwirkungen vom Antiadipositum Xenical sind fettige, flüssige Stühle, Blähungen und andere Magen-Darm-Beschwerden. Allerdings kann diesen negativen Auswirkungen entgegengewirkt werden, indem eine fettarme Ernährung eingehalten wird.

Begleiterscheinungen bei der Einnahme von Xenical in tabellarischer Form:

Was können Reductil und Xenical tatsächlich?

Verschiedene Studien belegen, dass Xenical in Kombination mit einer gesunden, fettarmen Ernährung zu einer zusätzlichen Gewichtsreduktion von drei bis vier Kilogramm pro Jahr beitragen kann. In Vierteljahresstudien wurde zudem festgestellt, dass 20 Prozent der Patienten, die Orlistat 120mg eingenommen haben, mindestens zehn Prozent ihres Ausgangsgewichtes abnahmen. Als Langzeitmedikament ist Orlistat allerdings nicht geeignet, vielmehr sollte Xenical nicht länger als sechs bis neun Monate eingenommen werden.

Das Medikament Reductil kann innerhalb eines Jahres zu einem Gewichtsverlust von sechs Kilogramm führen. Aufgrund der teils sehr schwerwiegenden Nebenwirkungen sollte von einer Anwendung abgesehen werden.

Was bei der Adipositas-Behandlung zu beachten?

Sowohl Xenical als auch Reductil sind nur für stark übergewichtige Patienten mit einem Body-Mass-Index von über 30 zugelassen. Außerdem sollten die Präparate zur Behandlung von Adipositas (Fettsucht) nur unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden.

Bedeutend ist zudem, dass es sich bei keinem der Medikamente um Wundermittel zum Abnehmen handelt. Nur in Kombination mit einer reduzierten Kalorienzufuhr und Bewegung können die Diätpillen bei der Gewichtsabnahme helfen. Nach dem Absetzen der Medikamente kann es ohne zusätzliche Ernährungsumstellung zu einem erneuten Gewichtsanstieg kommen.

Quellen:

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