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Abnehmen mit grünem Tee: Wundermittel oder Diät-Hype?

Gemütlich Grünen Tee trinken und dabei das Gewicht reduzieren - dies liest sich wie ein Wunschtraum. Ganz so einfach ist der Gewichtsverlust mit Grüntee zwar nicht, mittlerweile konnte der positive Effekt des grünen Tees auf die Gesundheit in verschiedenen Studien jedoch auch in Studien nachgewiesen werden. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften wirken sich auch auf den Appetit aus und erleichtern das Abnehmen - natürlich nur bei regelmäßiger Aufnahme.

Eignet sich Grüntee zum Abnehmen?

Die heilsame Wirkung des grünen Tees ist bereits seit Jahrtausenden bekannt. Er enthält wertvolle Nährstoffe, wirkt sich positiv auf den gesamten Körper aus und kann dank vielfältiger Inhaltsstoffe den Stoffwechsel anregen. Darüber hinaus wirken die sekundären Pflanzenstoffe dem Appetit auf Süßes entgegen und beeinflussen die Leber und den Hormonhaushalt positiv.

Studien zum grünen Tee

Mittlerweile ist die vielseitige Wirkung des grünen Tees durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Insbesondere die Kombinationsform des Koffeins und der Catechine im Grüntee konnten in in vitro Studien zum Abnehmen zeigen, dass der Tee die Fettverdauung und die Fettresorption in Magen und Darm reduziert. Gleichzeitig regen die Inhaltsstoffe den Stoffwechsel an, erhöhen den Energieumsatz und hemmen bestimmte Enzyme. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass Grüntee die Gewichtsabnahme fördert.

Alleine zwischen den Jahren 2000 und 2013 war die Wirkung des grünen Tees auf den Gewichtsverlust Thema in über 40 Untersuchungen. Die Ergebnisse dieser Studien sind deutlich: mehr als dreiviertel der Studien belegen einen positiven Einfluss von Koffein und Catechine auf den Gewichtsverlust.

Das Deutsche Institut für Ernährungsforschung führte erst 2014 ein Experiment zum Heißgetränk durch. Dabei wurde Mäusen ein Extrakt aus grünem Tee verabreicht, das die Wirkung des Polyphenols EGCG untersuchen sollte. Zusätzlich erhielten die Mäuse eine sehr fettreiche Nahrung. Es zeigte sich, dass die Versuchstiere, die zusätzlich mit dem Tee-Stoff gefüttert wurden, weniger Gewicht zulegten und einen geringeren Körperfettanteil aufzeigten. Grüner Tee hemmt demnach die Gewichtszunahme.

Auch eine amerikanische Studie der Pennsylvania State University untersuchte die Wirkung des Tees an Mäusen. Hierbei ging es jedoch nicht um die Reduktion der Gewichtsaufnahme sondern um die gezielte Gewichtsreduktion. Dabei wurde gemessen wie viel Bauchfett die Mäuse verlieren, wenn Sie lediglich kalorienarme Nahrung zu sich nehmen, Sport treiben, grünen Tee konsumieren oder eine Kombination aus den letzten beiden Gruppen.

Obwohl Sport und grüner Tee auch in der einzelnen Ausprägung für eine Reduktion des Gewichts und Bauchfettanteils sorgten, war die Auswirkung bei einer Kombination von beidem am größten. Die Mäuse verloren bis zu 27% Prozent Körpergewicht und 37% Bauchfett. Zudem sank der Blutzuckerspiegel um etwa 17%, womit sich der Tee wohl auch auf die Insulinproduktion auswirkt.

Ein Experiment beschäftigte sich wiederum gezielt mit der Wirkung von grünem Tee bei einer fettreichen Diät. Hierbei wurde den Probanden Oolong Tee verabreicht. Auch hier bestätigte sich, dass grüner Tee, die Reduktion von Körperfett begünstigt bzw. beschleunigt.

Welche positiven Effekte kann grüner Tee beim Abnehmen bieten?

Der Zauberwirkstoff des grünen Tees ist das sogenannte Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG), kurz Katechin. Katechin ist ein Bitterstoff, der auf zweifache Weise die Gewichtsreduktion unterstützt. Zum Einen steigert es die Wärmeabgabe im Körper, sodass mehr Nahrungsenergie in Körperwärme umgewandelt wird. Der Tee wirkt also thermogen.

Gleichzeitig wird die Fettoxidation, also Fettverbrennung angeregt. Dies geschieht durch die Anregung des Stoffwechsels, wodurch sogar im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht werden. Zudem senkt der Tee den Blutzuckerspiegel, indem er dafür sorgt, dass bei der Nahrungsaufnahme Kohlenhydrate langsamer freigesetzt werden. Das begünstigt den Fettabbau zusätzlich. Auch der hohe Koffeingehalt des Getränks beeinflusst die Fettverdauung positiv. Das Koffein aktiviert das sympathische Nervensystem und mobilisiert ebenfalls das Speicherfett.

Neben der Unterstützung der Fettverbrennung sorgt grüner Tee gleichzeitig dafür, dass bei der Nahrungsaufnahme weniger Fett in der Leber gespeichert wird. Das Heißgetränk wirkt daher zusätzlich wie ein Fettbinder. Wie beim Fettbinder Xenical, sorgt grüner Tee dafür, dass mehr Fette über den Stuhl ausgeschieden werden anstatt sich im Körper abzusetzen. Daher wird oft empfohlen den Tee kurz vor bzw. während einer Mahlzeit zu trinken.

Effekte vom Grüntee beim Abnehmen:

  • Fettaufnahme in Magen und Darm wird reduziert.
  • Bestimmte Lipase-Aktivitäten werden gehemmt. Das Enzym Lipase ist normalerweise für die Fettaufnahme zuständig.
  • Stoffwechsel wird angeregt und der Energiegrundumsatz kann erhöht werden.
  • Bitterstoffe können die Lust auf Zucker reduzieren.
  • Bitterstoffe fördern die Lebergesundheit.
  • Grüntee fördert die Regulierung der Darmflora.
  • Grüner Tee wirkt antimykotisch.
  • Polyphenole (EGCG) wirken regulierend auf den Hormonhaushalt.

Mit Grüntee gegen den Hunger nach Süßem ankämpfen?

Wer gerne Süßes isst, hat oft Probleme beim Abnehmen. Mit einer regelmäßigen Einnahme von bitterstoffreichen Grünteesorten wie Sencha, Bancha und Benifuuki kann sich das Geschmacksempfinden so verändern, dass extrem süße Speisen als weniger gut empfunden werden. Der Heißhunger auf Süßes kann durch Grünen Tee somit deutlich gesenkt werden.

Wie hilft grüner Tee gegen Heißhunger?

Das Verlangen auf Süßes wird häufig durch Darmpilze ausgelöst, da diese viel Zucker benötigen um zu überleben. Die im grünen Tee enthaltenen Alkaloide, Catechine und Flavonole können bei der Stabilisierung der Darmflora helfen und Darmpilze bekämpfen. Der Grüntee wirkt somit gleich zweifach gegen Heißhunger.

Welche Grünteesorten eigenen sich zum Abnehmen?

Grüntee gibt es in zahlreichen Sorten und Qualitäten. Sie besitzen unterschiedliche Inhaltsstoffe und somit auch individuelle Wirkungsschwerpunkte. Eine spezielle Kombination aus verschiedenen Grüntees ist beim Abnehmen aus diesem Grund besonders hilfreich. Besonders zu empfehlen sind die Sorten:

  • Sencha (Fettstoffwechsel)
  • Gyokuro (Zuckerstoffwechsel)
  • Bancha (gegen Pilze und Übersäuerung)
  • Matcha (Nährstoffe, Catechine und besonders starkes Antioxidans)
  • Benifuuki-Pulver (gegen Zuckerhunger mit vielen Bitterstoffen und Catechinen)

Wie viel Gewicht kann mit Grüntee abgenommen werden?

Die meisten Studien belegen eine signifikante Wirkung des Grüntees auf die Fettverbrennung, den Stoffwechsel und den Grundumsatz. Normalerweise kommt es dadurch auch zu einem entsprechend hohen Gewichtsverlust. Für den Erfolg ist es wichtig, das täglich mindestens zwei Portionen grünen Tee zu sich genommen werden. Allerdings gelingt das Abnehmen nicht allein durch die positive Wirkung des Grüntees, auch eine ausreichende körperliche Bewegung sollte vorhanden sein.

Eine nachhaltige Wirkung setzt erst nach einer täglichen Einnahme von zwei bis drei Monaten ein. Wie viel Gewicht mit Grüntee abgenommen werden kann, ist von der Ursache des Übergewichts abhängig.

Ersetzt grüner Tee Sport und eine gesunde Ernährung?

Grüner Tee kann bei der Gewichtsreduktion hilfreich sein. Gerade durch seine doppelte Wirkung als Unterstützer der Fettverbrennung und als Fettbinder eignet sich das Heißgetränk gut um schneller ein paar Pfunde zu verlieren. Doch wie auch bei klassischen Fettbindern, sollte sich nicht nur auf das eine Präparat verlassen werden. Die besten und vor allem langfristigen Ergebnisse ergeben sich, wenn der Tee als Zusatz wirkt und eine gesunde Ernährung sowie Sport im Mittelpunkt stehen.

Die durchgeführten Studien belegen ebenfalls, dass gerade eine Kombination zu den besten Resultaten führt. Zudem sollte bei der Wahl des grünen Tees immer auf höchste Qualität geachtet werden. Viele Tees aus China enthalten Pestizidrückstände, achten Sie daher immer auf biologischen Anbau.

Quellen:
  1. Polyphenol aus grünem Tee reduziert die Körperfettzunahme bei Mäusen.. Pressemitteilung vom 01.03.2005. URL: dife.de

Zuletzt aktualisiert am 09.12.2015

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