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Behandlung

Wie wird Fettleibigkeit behandelt?

Die häufigsten Ursachen für Adipositas sind falsche Essensgewohnheiten, Bewegungsmangel, genetische Veranlagung oder eine Kombination aus diesen Umständen. Bei Fettleibigkeit liegt immer eine positive Energiebilanz vor, es wird also weniger Energie verbraucht als dem Körper zugeführt wird. Daher besteht eine Behandlung der Adipositas Symptome immer in der Drosselung der Energiezufuhr (geringere Kalorienaufnahme) oder der Steigerung des Energieverbrauchs (zum Beispiel durch Sport). Eine besonders effektive Methode stellt die Kombination dieser Maßnahmen dar.

Kurzfristige Therapien zeigen keine Wirkung

Viele Patienten sind bemüht, ihr Gewicht in möglichst kurzer Zeit durch sogenannte Blitzdiäten zu verringern - doch eine Besserung des Gewichts ist dann meist nur von kurzer Dauer, da die individuellen Ursachen von Fettleibigkeit meist außer Acht gelassen werden. Nach einer rapiden Gewichtszunahme hat sich der Körper auf eine geringere Kalorienzufuhr eingestellt.

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Gleicht man die Essgewohnheiten nach Beenden der Blitzdiät wieder an, verwendet der Körper die ihm zugeführten überschüssigen Energieressourcen zur Bildung von Fettgewebe. Das ist eine natürliche Reaktion des Körpers, um für eine weitere "Hungerperiode" gewappnet zu sein. Es kommt also zu einem Jo-Jo-Effekt, bei dem sich sogar mehr Fett einlagern kann, als bei der Diät abgebaut wurde. Deshalb gilt: Für die langfristige Gewichtsabnahme eignen sich Blitzdiäten nicht.

Lebensumstellung für langfristigen Erfolg

Um die Symptome der Fettleibigkeit zu reduzieren, sollte man das Körpergewicht über längere Zeit hin allmählich senken - nicht zuletzt um die Belastung für den Körper gering zu halten und ihm Zeit zu geben sich zu erholen. In der Praxis erweist sich eine langfristig angelegte Umstellung jedoch häufig als besonders schwierig; häufig mangelt es an Konsequenz. Es hat sich deshalb besonders bewährt, in der Gruppe mit Gleichgesinnten abzunehmen. Darüber hinaus ist es wichtig, sich von Anfang an realistische Ziele zu stecken, damit es zwischendurch nicht zu Frustrationen kommt.

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Ernährungsumstellung als Basis für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion

Eine gesunde Ernährung in möglicher Begleitung einer medikamentösen Adipositas Therapie setzt voraus, dass man zu festgesetzten Zeiten isst und Naschereien zwischendurch vermeidet. Dabei ist es wichtig, auf das Sättigungsgefühl zu achten und mit Genuss zu essen.

Vollkornprodukte, Gemüse und Obst sowie fettarme Milchprodukte eignen sich besonders gut für eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auf versteckte Fette (zum Beispiel in Wurst, Gebäck und Fastfood enthalten) ist größtenteils zu verzichten. Zucker und Süßspeisen sollten nur in Maßen genossen werden. Zu beachten ist auch, dass zur Nahrungszubereitung wenig Gewürzmischungen und Fertigpackungen verwendet werden; in diesen befinden sich Zusatzstoffe, die den Appetit anregen können.

Mehr Bewegung - negative Energiebilanz

Eine negative Energiebilanz lässt sich nicht nur mit Hilfe einer Ernährungsumstellung erzielen; die Gewichtsreduktion ist besonders erfolgreich, wenn zusätzlich auf mehr Bewegung geachtet wird. Die körperliche Ertüchtigung beginnt bereits im Alltag; wer öfter einmal das Auto stehen lässt und zu Fuß geht, hat schon viel für seinen Körper getan.

Auch Patienten, die unter Asthma oder Diabetes leiden, können von einem aktiveren Alltag profitieren. Ansonsten eignen sich Ausdauersportarten wie Joggen, Walking, Radfahren oder Schwimmen. Wird die Leistung nach und nach gesteigert, zeigen sich schnell Erfolge. Letztendlich steigt mit jedem verlorenen Kilogramm auch die Motivation.

Insbesondere wenn man zusätzlich Übungen zum Muskelaufbau durchführt, kann anschließend das Gewicht vorübergehend etwas nach oben gehen, da Muskelmasse mehr wiegt als Fettmasse. Dieses Phänomen taucht jedoch nur vorübergehend auf; langfristig hilft der Muskelzuwachs, mehr Fett zu verbrennen als vorher - sogar im Ruhezustand.

Medikamentöse Adipositas Behandlung

Der Einsatz von Medikamenten hat sich über die Jahre bei adipösen Patienten und Patientinnen als äußerst effektiv erwiesen. So können beispielsweise Substanzen wie Orlistat eingesetzt werden - ein Stoff, der die Aufnahme von Nahrungsfetten in den Darm verringert. Das Arzneimittel Xencial kann Betroffenen den Start des Abnehmens deutlich erleichtern und in Begleitung einer ausgewogenen Ernährung bereits nach einigen Wochen deutliche Gewichtsunterschiede herbeiführen.

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Erfahrungen zufolge konnten adipöse Patienten und Patientinnen mithilfe von Orlistat einen Gewichtsverlust von bis zu 10% des gesamten Körpergewichts vorweisen. Xenical ist nicht für Patienten mit Gallensteinen oder einer verminderten Bauchspeicheldrüsenfunktion geeignet, im Allgemeinen gilt es jedoch als gut verträgliche Methode zum Abnehmen.

Chirurgische Eingriffe

Chirurgische Maßnahmen kommen bei extrem Übergewichtigen Patienten, die nicht auf andere Therapieformen ansprechen, zum Einsatz. Mit Hilfe eines Magenbandes oder durch eine gezielte Operation kann man beispielsweise das Volumen des Magens verringern, damit der Patient weniger Nahrung zu sich nimmt und schneller satt ist. Allerdings gilt: Auch nach einer Operation ist es wichtig, dass der Patient den Lebensstil nachhaltig ändert. Eine Fettabsaugung wird nicht zur Behandlung von Fettleibigkeit eingesetzt, da sie lediglich für kosmetische Änderungen einzelner Körperpartien geeignet ist.

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