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Richtig Abnehmen: Vorsicht vor Essstörungen

Das Thema Abnehmen liegt im Trend. Ein schlanker Körper gilt in unserer Gesellschaft als attraktiv und erstrebenswert. Zudem werden Zusammenhänge zwischen Übergewicht (Adipositas) und Krankheiten wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bluthockdruck (Hypertonie) und Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Koronare Herzkrankheit, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche) von diversen Studien und Medienberichte auch medizinischen Laien deutlich vor Augen geführt.

Schlank um jeden Preis

In der subjektiven Körperwahrnehmung und bei den ästhetischen Ansprüchen des Einzelnen spielt ein schlanker Körper eine zunehmende Rolle. Schlanksein gilt als schön, gesund und schick. So wächst der gesellschaftliche Druck zum Abnehmen.

Auf der anderen Seite nimmt die Zahl derjenigen dramatisch zu, die an einer behandlungsbedürftigen und teilweise lebensgefährlichen Essstörung leiden. Häufig ist die Essstörung eine Folge von radikalen und nicht zielführenden Diäten auf dem Weg zum Abnehmen.

Eine Gewichtsreduktion kann die Gesundheit vieler Menschen positiv beeinflussen, jedoch nur, wenn diese auf gesunde Art und Weise erfolgt. Bei starkem Übergewicht oder Unsicherheiten, wie gesundes Abnehmen funktioniert, ist es ratsam, davor einen Arzt oder Ernährungsberater zu konsultieren.

Essen - nicht nur Nahrungsaufnahme

Das Thema Essen lässt sich grundsätzlich nicht nur auf die Aufnahme von essentiellen Nährstoffen reduzieren. Essen ist Genuss, es verbindet in sozialer Hinsicht und füllt manchmal die Leere im Leben der Menschen.

Für manch einen sind die vielen Kilos eine Isolation gegen eine von den Betroffenen als zu hart und kantig empfundene Außenwelt, eine Art Schutzwall. Wer dicker ist, gilt als gemütlich und gutmütig. Da Essen mit mehr als nur Nahrungszufuhr assoziiert wird, fällt Vielen der Verzicht bzw. eine Ernährungsumstellung schwer und wird häufig nicht durchgehalten.

Wer erfolgreich abnehmen möchte, sollte sich zunächst über das Thema Essen und dessen individuelle Bedeutung für das eigene Leben bewusst werden. Dazu kann man sich fachmännischer Hilfe durch Ernährungsberater und Ärzte bedienen.

Zunächst ist die Ausgangssituation ehrlich zu bestimmen, um dann die Möglichkeiten einer Veränderung zu erkennen. Gesunde Veränderungen erfordern Geduld und können nur schrittweise zum Erfolg führen. Radikale Diäten sind bei dem Versuch Gewicht zu reduzieren nicht zielführend. Eine langfristige Ernährungsumstellung und regelmäßiger Sport sind für einen dauerhaften Gewichtsverlust und gesteigertes Wohlbefinden unabdinglich.

Wie eine falsche Kontrolle des Essens zu Essstörungen führen kann

Viele Menschen begreifen Abnehmen vor allem als Willensfrage. Sie versuchen, ihre Nahrungsaufnahme mit radikalen Diäten sowie Hungerkuren willensmäßig zu kontrollieren und zu reglementieren. Die Diäten, denen sie sich unterwerfen, können dabei oft kaum weiter entfernt von ihren normalen Ess- und Lebensgewohnheiten sein.

Das bedingt einerseits häufig den schon legendären Jojo-Effekt, der die Erfolge vieler Diäten nach kurzer Zeit zunichte macht, wenn sich normale Ernährungsmuster wieder durchsetzen. Andererseits lauern hinter Radikaldiäten und einem erhöhten Kontrollbedürfnis der Nahrungsaufnahme auch Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) und Bulimie. Abnehmen wird dann zum Maß aller Dinge und zum Sinn des Lebens.

Betroffene verlieren oft recht schnell den Blick für tatsächliche Gegebenheiten. Selbst wenn sie objektiv nicht (mehr) übergewichtig sind, wird das Hunger- und Kontrollregime fortgesetzt. Gerade die Magersucht kann dabei lebensgefährliche Formen annehmen, da sich Betroffene buchstäblich zu Tode hungern können.

Was sind die Auswirkungen von Essstörungen?

An Anorexia Erkrankte, riskieren unter anderem eine extreme Mangelversorgung an essentiellen Nährstoffen, die die Gesundheit nachhaltig beeinträchtigt. Betroffene weisen Mangelerkrankungen auf, wie sie von Überlebenden extremer Hungersnöte bekannt sind.

Auch bei Bulimie kommt es vielfach zu ernsten Gesundheitsstörungen. Bei ihr wird unter anderem kontrolliert und teilweise normal gegessen, um dann alles in einem vorsätzlichen Willensakt wieder zu erbrechen.

Schäden an den Zähnen durch ständige Berührung mit Magensäure und Kreislaufprobleme gehören noch zu den harmloseren gesundheitlichen Folgen. Vor allem kennzeichnet Essstörungen eine einheitliche psychische Symptomatik: Die Gedanken der Betroffenen kreisen nur um das Essen und seine Kontrolle.

Sie isolieren sich häufig sozial und können an einem normalen Leben nicht mehr teilnehmen. Ohne eine qualifizierte Psychotherapie finden Erkrankte meist nicht aus der Essstörung heraus. Das zeigt unter anderem die sogenannte Antop-Studie aus dem Jahr 2013 besonders für die Magersucht.

Neben Magersucht und Bulimie, stellt auch das sogenannte Binge-Eating eine Essstörung mit erhöhtem Krankheitswert dar. Jegliche Konzentration auf das Essen und die Kontrolle darüber ist regelmäßig zumindest eine psychische Beeinträchtigung des Betroffenen mit Folgen für das Sozialleben.

Abnehmen - wie wird es richtig gemacht?

Erfolgreich Abnehmen kann gelingen, wenn nach einer oben beschriebenen Bestandsaufnahme der persönlichen Situation mittel- und langfristig die gesamte Ernährung und vor allem auch der meist bewegungsarme moderne Lebensstil umgestellt wird.

Gesunde Ernährung

Anstelle von Crash-Diäten erfolgt eine schrittweise Anpassung der Ernährung. Dies sollte in einer Art und Weise geschehen, die es ermöglicht, den eigenen Lebensstil mit kleineren Veränderungen weiter zu pflegen. Dabei ist nicht jede Ernährungsform für jedermann richtig.

Bestandteile einer gesunden Ernährung

Healthy Diet

Während der eine mit einer fettarmen Ernährung abnimmt, steht bei einem anderen die Einschränkung der Kohlehydrat-Aufnahme im Mittelpunkt. Menschen haben unterschiedliche Stoffwechselformen und Veranlagungen, wenn es um Übergewicht geht. Bewährt hat sich eine Darmsanierung, da bestimmte schädliche Darmbakterien in Verdacht stehen, Übergewicht (Adipositas) zu begünstigen.

Medikamentöse Behandlung der Adipositas

Auch Arzneimittel wie Xenical können bei starkem Übergewicht - ab einem Body Mass Index (BMI) von über 30 - den Einstieg in ein schlankeres Leben erleichtern. Xenical bindet überschüssige Fette im menschlichen Organismus. Mit einem Arzt sollte man besprechen, ob der Einsatz von Xenical im Einzelfall Sinn macht. Wer nachhaltig abnehmen will, sollte vor allem Geduld haben.

Xenical Adipositas
Quellen:

Letzte Aktualisierung: 11.12.2015

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