Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Vorbeugung

Eine Diabetes mellitus Erkrankung bringt meist schwerwiegende Folgen mit sich. Doch mit dem richtigen Verhalten ist es möglich, der Erkrankung vorzubeugen.Allerdings trifft dies nicht auf Typ 1-Diabetes zu, da hier eine genetisch veranlagte Autoimmunerkrankung als Ursache von Diabetes zu Grunde liegt. Dann ist es lediglich möglich, den "Ausbruch" der Krankheit, bzw. die Schwere symptomatischer Anzeichen zu verzögern.

Diabetes Typ-1: Verzögerung anstatt Vorbeugung

Typ 1-Diabetiker erkranken häufig schon im Kindes- und Jugendalter. Um den akuten Verlauf der Krankheit zu verzögern, ist es notwendig, die entsprechenden Faktoren frühzeitig zu erkennen. Ärzte können beispielsweise die Konzentration der Antikörper - welche die Insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstören - durch einen Bluttest bestimmen.

Darüberhinaus besteht die Möglichkeit, mit einem intravenösen Glukosetoleranztest zu arbeiten; dieser zeigt, wie viel Insulin die Bauchspeicheldrüse noch produzieren kann. Dazu wird eine bestimmte Menge einer Zuckerlösung intravenös eingeführt und anschließend der Blutzucker gemessen. Zeigt sich dieser erhöht, befindet sich der Diabetes kurz davor, sich zu manifestieren, bzw. akute Diabetes Symptome zu entwickeln.

blutzucker testen

Tertiärprävention - Beeinflussung des Krankheitsverlaufs

Liegt bereits ein Typ-1 Diabetes beim Patienten vor, wird versucht die Schwere des Verlaufs positiv zu beeinflussen. So können nicht nur Stoffwechselkontrollen verbessert, sondern auch Spätkomplikationen verhindert werden. Dem Patienten werden dazu in der Regel Insulintabletten verschrieben, welche die fehlende Insulinproduktion ausgleichen sollen.

Sekundärprävention

Ist der Patient noch nicht erkrankt, während sich die Antikörper jedoch schon ausgebildet haben, wird versucht, das Neuauftreten des Diabetes zu verhindern. Hierzu verabreicht man dem Patienten, bzw. der Patientin Nikotinamid, das die Zellen der Bauchspeicheldrüse schützen soll. Diese Methode ist jedoch nicht immer erfolgreich.

Primärprävention

Maßnahmen zur Primärprävention wirken bereits vor dem Auftreten der Antikörper und verhindern so eine Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen durch das Immunsystem. Weiterführende Studien hierzu befinden sich noch in der Entwicklung; man geht allerdings davon aus, dass die frühkindliche Ernährung von großer Bedeutung ist. So scheinen beispielsweise Kuhmilcheiweiß und einige Getreidebestandteile das Risiko zur Entwicklung der Antikörper zu erhöhen.

Diabetes Typ-2: Aktive Vorbeugung

Die Vorbeugung gegen Diabetes Typ-2 gestaltet sich ähnlich wie die Basistherapie zur Behandlung von bestehendem Diabetes Typ-2. Da größtenteils Übergewichtige, Stressanfällige und allgemein ungesund lebende (Alkoholkonsum, Nikotingenuss etc.) Menschen gefährdet sind gilt es, diese Risikofaktoren auszuschalten. Als klassische Prävention steht bei Menschen mit Adipositas (Fettleibigkeit) deshalb zunächst eine gezielte Gewichtsreduktion auf dem Programm.

umstellung diabetes

Dabei sollte man weitestgehend auf Rind-, Schweine-, Kalb- und Lammfleisch verzichten und die Verwendung von fetter, kohlenhydrathaltiger und süßer Nahrung auf ein Minimum reduzieren. Ballaststoffreiche Kost und Vollkornprodukte sind hingegen sehr zu empfehlen. Betroffene sollten sich bewusst machen, das kurzfristige Diäten nicht helfen; nur eine langfristige Ernährungsumstellung bringt den gewünschten Erfolg und kann unter Umständen mit einer medikamentösen Behandlung wie beispielsweise durch Metformin für Diabetes Typ-2 begleitet werden.

  • Zusätzlich ist es wichtig, sich insgesamt mehr zu bewegen. Regelmäßiges Fahrradfahren oder Spaziergänge an der frischen Luft verbrennen nicht nur Fett, sondern helfen auch beim gezielten Muskelaufbau; steht mehr Muskelmasse zur Verfügung, erhöht sich automatisch der Grundumsatz, sodass auch im Ruhezustand mehr Energie verbraucht wird. Auf diese Weise wird der Blutzucker gesenkt und das Abnehmen zusätzlich erleichtert.
  • Nicht zuletzt sollte auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet werden. Heutzutage haben insbesondere Raucher die Möglichkeit sich vom Nikotingenuss durch verschiedene Formen der Raucherentwöhnung von dem Suchtmittel zu lösen.
  • Wer zu Stress neigt, kann sich diverser Entspannungsmethoden bedienen, wie z.B. Yoga.

Insgesamt lässt sich mit den richtigen Maßnahmen das Risiko eines akuten Krankheitsausbruchs deutlich senken, sodass der Patient längere Zeit auf eine gezielte, medikamentöse Behandlung des Diabetes verzichten kann.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament