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Insulinproduktion bei Diabetes Typ 1 und Typ 2

Insulin wird bei gesunden Menschen vom Körper selbst produziert. Findet dieser Vorgang nicht mehr statt, können verschiedene Krankheiten entstehen. Zu den bekanntesten Erkrankungen aufgrund einer fehlenden beziehungsweise eingeschränkten Insulinproduktion gehört von Diabetes mellitus. Aktuell leidet circa jede 13. Person in Deutschland an dieser chronischen Stoffwechselerkrankung. Insgesamt sind circa sechs Millionen Patienten betroffen.

Je nach Ausprägung handelt es sich dabei um Diabetes mellitus Typ-1 oder Typ-2. Bei beiden Formen gerät die natürliche Insulinproduktion aus dem Gleichgewicht. Im Folgenden steht dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) im Blickpunkt.

Wie wird Insulin produziert?

Die Herstellung von Insulin erfolgt in den Betazellen des Körpers. Im Gegensatz zu den Verdauungssäften wird Insulin im endokrinen Pankreas gebildet. Es handelt sich hierbei um ein Peptidhormon, welches aus 51 Aminosäuren besteht. Letztere sind in zwei Ketten in Form einer Perlenschnur aufgereiht.

insulin

Das schlussendlich wirksame Insulin wird aus einer sogenannten inaktiven Vorstufe (Proinsulin) freigesetzt. Letzteres zeichnet sich durch die Anreihung einer weiteren Kette (C) mit 33 Aminosäuren aus.

Welche Wirkung hat Insulin?

Sobald die Konzentration an Glukose im Blut ansteigt, gibt die Bauchspeicheldrüse Insulin in den Blutkreislauf ab. Daraufhin erfolgt eine Öffnung der Kanäle im Inneren der Zellmembranen. Auf diese Weise gelangt Insulin ins Innere der Fett-, Muskel- und Leberzellen.

Grundsätzlich zeichnen sich natürliche, aber auch synthetisch hergestellte Insuline durch einen raschen Wirkungseintritt aus. Die medizinisch eingesetzten Insuline haben heute eine Wirkungsdauer zwischen 2,5 und 24 Stunden. Gleichzeitig eignen sich Langzeitinsuline zur kontinuierlichen Deckung des Basalbedarfs bei Diabetikern. Konventionelle Therapieansätze nutzen eine Kombination aus Kurzzeit- und Langzeitinsulinen.

Was passiert, wenn Insulin fehlt?

Produziert der Körper zu wenig Insulin, können Zellen lediglich einen geringen Glukoseanteil aufnehmen. Dasselbe geschieht, wenn die Insulinproduktion komplett ausbleibt. Infolge dessen steigt der Blutzuckerspiegel an.

Hält diese erhöhte Konzentration des Glukosewertes im Blut über einen längeren Zeitraum an, kann es zur Entstehung von Diabetes mellitus kommen. Bei Diabetikern Typ-2 sind in den meisten Fällen keine Symptome sichtbar.

Produziert der Körper zu wenig Insulin, können Zellen lediglich einen geringen Glukoseanteil aufnehmen. Dasselbe geschieht, wenn die Insulinproduktion komplett ausbleibt. Infolge dessen steigt der Blutzuckerspiegel an.

Hält diese erhöhte Konzentration des Glukosewertes im Blut über einen längeren Zeitraum an, kann es zur Entstehung von Diabetes mellitus kommen. Bei Diabetikern Typ-2 sind in den meisten Fällen keine Symptome sichtbar.

Insulin zur Behandlung von Diabetes mellitus

Um die chronische Stoffwechselstörung bei Diabetikern von Typ-1 oder Typ-2 zu therapieren, hat sich Insulin bis dato als effektivste Methode bewährt. So spritzen sich Diabetiker das körpereigene Hormon nach ärztlicher Verordnung selbst und die Aufnahme von Zucker in den entsprechenden Körperzellen wird auf diese Weise reguliert.

Je nach individuellen Voraussetzungen können Ärzte beispielsweise für Patienten mit Typ-2 Diabetes aus einem Fundus verschiedener Insulintherapien wählen. Es gibt die intensivierte konventionelle Therapie, die basal unterstützte orale Therapie beziehungsweise die Bedtime-Insulinbehandlung.

Dabei eignen sich neue, innovative Insulintherapien vor allem für Betroffene mit unregelmäßigen Tagesabläufen. Hierzu zählen beispielsweise Schichtarbeiter, Kinder oder Jugendliche.

Ursachen von Typ-1 Diabetes

Diabetiker von Typ-1 können Insulin nicht selbst produzieren. Entsprechend fehlt dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse komplett. Im Rahmen einer ärztlich verordneten Therapie gleichen Betroffenen diesen Bedarf durch eine mehrmals tägliche Insulingabe aus.

Bereits Kleinkinder und Jugendliche können von Diabetes Typ-1 betroffen sein. In jedem Fall ist die Behandlung dieser chronischen Stoffwechselerkrankung notwendig, da sie andererseits lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen kann.

Diese entstehen vor allem durch einen durchweg erhöhten Blutzuckergehalt (Hyperglykämie), welcher lebensbedrohliche Folgen wie Spätkomplikationen beziehungsweise Koma auslösen kann.

Aufgrund dessen erfolgt der Therapiebeginn sofort im Anschluss an die Diagnose von Diabetes Typ-1. Eine Behandlung ist lebenslang notwendig. Bis dato nehmen Experten an, dass Virusinfektionen, aber auch erbliche Faktoren bei der Entstehung von Diabetes Typ-1 eine bedeutende Rolle spielen.

Neue Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich zudem auf spezifische Bakterien der Darmflora, welche als Auslöser von Diabetes Typ-1 vermutet werden. Aber auch ein Mangel an Vitamin D oder Kaiserschnittgeburten werden von Wissenschaftlern als mögliche Einflussfaktoren auf eine ausbleibende, körpereigene Insulinbildung in den Blick genommen.

Circa 10 Prozent (200.000) aller Diabetiker sind heute von diesem Krankheitsbild betroffen. Im Gegensatz dazu leiden 90 Prozent an Diabetes Typ-2.

Ursachen von Diabetes mellitus

Ursachen von Typ-2 Diabetes

Diabetes Typ-2 entsteht vor allem durch eine langsam nachlassende Insulinproduktion. Infolge von Bewegungsmangel, falscher Ernährung oder eines ungünstigen Lebensstils entwickelt sich dieser Krankheit schrittweise. In den meisten Fällen bleibt sie bis zur vermeintlichen Entstehung von Folgeerkrankungen unentdeckt. Letztere betreffen vor allem das Herz-Kreislaufsystem beziehungsweise den Bewegungsapparat.

Da die verminderte Insulinproduktion zwar erblich veranlagt ist, jedoch aber vorrangig durch externe Faktoren verursacht wird, sind Patienten in erster Linie dazu angehalten, ihren aktuellen Lebensstil zu verändern. Mithilfe fachkundiger Unterstützung kann es gelingen, durch spezielle Bewegungsprogramme in Kombination mit einer Ernährungsumstellung die körpereigene Insulinproduktion wieder anzukurbeln.

Sollten diese ersten Maßnahmen keine gesundheitlichen Vorteile bringen, kombinieren Therapeuten diese Konzepte mit einer medikamentösen Behandlung. Gemäß der nationalen Versorgungsleitlinie zur Therapie von Diabetes Typ-2 kommt in den meisten Fällen Metformin zum Einsatz.

Grundsätzlich gingen Experten bis dato davon aus, dass trotz einer ganzheitlichen Therapie die Insulinproduktion bei Diabetikern von Typ-2 nicht lebenslang normalisiert werden kann. Dennoch gibt es erste Forschungsansätze, welche erfolgreich demonstrieren, wie mithilfe einer Reduktions-Diät eine langfristige Heilung ohne den Einsatz von Medikamenten ermöglicht.

Vorrangig beruht diese Maßnahme auf einer strikten Reduktion der täglich konsumierten Kalorienmenge von Betroffenen. Gleichzeitig gilt zu betonen, dass weitere Untersuchungen diesbezüglich ausstehen.

Innovative Entwicklungen erleichtern Insulintherapien

Im Gegensatz zu früher ist es heute möglich, Insulin auf verschiedenen Wegen zuzuführen. Nicht immer sind Injektionen mit Spritzen möglich. Beispielsweise Weise gibt es die Möglichkeit, mithilfe von komfortablen Insulinpens die Insulintherapie einfach selbst durchzuführen. Dabei könne Diabetiker wählen zwischen Fertigpens beziehungsweise wieder verwendbaren Exemplaren.

Dadurch wird die natürliche Insulinproduktion auch auf Reisen oder im turbulenten Alltag einfach medikamentös unterstützt. Schlussendlich profitieren Diabetiker hierbei durch eine flexiblere Freizeit- als auch Arbeitszeitgestaltung.

Quellen:
  1. Zahlen. DZD Deutsches Zentrum für Diabetesforschung. URL: dzd-ev.de
  2. Therapie des Typ-2-Diabetes. DDG Deutsche Diabetes Gesellschaft. URL: deutsche-diabetes-gesellschaft.de
  3. Reduktionsdiät heilt Typ-2-Diabetes mellitus. Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) und Kassenärztliche Bundesvereinigung. URL: aerzteblatt.de

Veröffentlicht am 22.06.2016

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