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Behandlung

Die Behandlung der Zuckerkrankheit gestaltet sich je nach Diabetes-Typ unterschiedlich. Immer stellt jedoch die Regulierung des Blutzuckerspiegels das grundlegende Ziel dar; befindet sich zu viel Zucker im Blutkreislauf, während der Körper diesen nicht abbauen kann, können im Laufe der Zeit schwerwiegende Folgeerkrankungen (zum Beispiel Herzinfarkte) auftreten.

Therapie des Typ 1-Diabetes

Behandlung mit Insulin

Ausschlaggebend für den Diabetes des ersten Typs ist der Mangel an Insulin, bedingt durch die fehlende Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse. Diesem Mangel kann mit einer intensivierten Insulintherapie begegnet werden. Dabei müssen Diabetes Typ 1-Patienten dieses Hormon mehrmals am Tag spritzen, wobei die Insulindosis an die eigene Lebensweise individuell angepasst werden muss. In einigen Fällen kommt auch eine Insulinpumpentherapie in Frage. Bei dieser Behandlungsmethode wird ein Gerät in der Größe eines Mobiltelefons an die Blutbahn des Patienten, bzw. der Patientin angeschlossen, das in kontrollierten Abständen Insulin abgibt.

insulin spritzen

Da der Körper nicht in der Lage ist die bei Diabetes Typ 1 zerstörten Insulinproduzierenden Zellen zu erneuern, ist der Betroffene ein Leben lang auf eine Insulintherapie angewiesen. Diabetes Typ 1 lässt sich ausschließlich durch eine Insulintherapie behandeln; allerdings sollte auch auf ausgeglichene Ernährung geachtet werden, um symptomatische Anzeichen von Diabetes zu minimieren.

Behandlung von Diabetes Typ 2

Bewegung und Ernährungsumstellung

Bis zu 80% der Patienten mit Diabetes Typ 2 leiden an Übergewicht (Adipositas), ein Phänomen, das die Erkrankung begünstigt. Daher wird diesen Patienten eine sogenannte Basistherapie verschrieben, bei der sie lernen, sich optimal zu ernähren und die Bewegung im Alltag kontinuierlich zu steigern. Durch die Ernährungsumstellung kann der Blutzucker reguliert werden; zusätzlich führt ausreichende Bewegung dazu, das Gewicht zu vermindern, damit sich der Körper besser erholen kann und keine Insulinhemmenden Stoffe mehr bildet.

Hilfreich sind ebenfalls eine Raucherentwöhnung und eine Einschränkung des Alkoholkonsums. In vielen Fällen reicht schon eine Veränderung des Lebensstils aus, um die Krankheit zu kontrollieren.

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Behandlung von Diabetes Typ-2 mit Medikamenten

Falls eine Basistherapie über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten keinen Erfolg gezeigt hat, wird Diabetes mellitus Typ-2 mit oralen Antidiabetika behandelt. Wirkstoffe wie Metformin senken die Insulinresistenz der Zellen; dadurch kann der Körper den im Blut befindlichen Zucker wieder besser aufnehmen und der Blutzuckerspiegel reguliert sich. Darüberhinaus basiert diese Art der medikamentösen Behandlung auf einer besonders leichten Anwendung< und wird daher von vielen Patienten und Patientinnen bevorzugt.

Falls der Patient oder die Patientin die in Metformin enthaltenen Substanzen nicht verträgt, stellen Sulfonylharnstoffe, Glinide und Glitazone eine Alternative dar. Hierbei ist ist wichtig sich von einem Arzt bei der Wahl der Antidiabetika beraten zu lassen, da nicht jeder Patient alle Medikamente gleichermaßen verträgt. Diese Art der Behandlung setzt allerdings voraus, dass die Bauchspeicheldrüse noch ausreichend Insulin produziert.

Behandlung von Diabetes Typ-2 mit Insulin

Ist die Bauchspeicheldrüse nicht mehr in der Lage ausreichend Insulin zu produzieren, muss Diabetes-Typ 2 zusätzlich mit Insulin behandelt werden, das in Form von Spritzen verabreicht wird. Auf diese Weise wird die Insulinresistenz gesenkt und gleichzeitig das zum Blutzuckerabbau benötigte Insulin zugeführt; folglich sinkt der Blutzuckerspiegel. Der Aufwand ist hier bedeutend größer als bei der Einnahme oraler Antidiabetika.

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Doch auch hier gilt es individuell abzustimmen, welche Menge und wie häufig das Insulin gespritzt werden muss. Im Gegensatz zur Insulintherapie bei Typ 1-Diabetes, ist es hier jedoch nicht notwendig, ein Leben lang Insulin zu spritzen. Beim Diabetes Typ 2 sind die insulinproduzierenden Zellen nicht zerstört, sondern nur durch eine Überproduktion erschöpft. Sie haben also das Potential, sich wieder zu erholen.

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