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Symptome

Typische Anzeichen einer Asthmaerkrankung

  • Durch das Einwirken bestimmter Reize verengen sich bei Asthmatikern die Bronchien, parallel dazu bildet sich zäher Schleim.
  • Diese Vorgänge haben möglicherweise einen akuten Anfall von Atemnot zur Folge, der durch Herzrasen (Tachykardie) begleitet werden kann.
  • Bei sehr starker Luftnot tritt eine bläuliche Verfärbung der Haut, sowie der Lippen auf - in einem solchen Fall ist eine notfallmedizinische Behandlung nötig.
  • Charakteristisch ist oft ein pfeifendes oder brummendes Geräusch, das vorwiegend das Ausatmen begleitet - oft reichen solche Symptome dem Arzt bereits für eine relativ sichere Diagnose, die durch weiterführende Untersuchungen allerdings noch bestätigt werden muss.
  • Auch ein hartnäckiger Husten ohne erkennbare andere Ursachen für Asthma kann ein Hinweis auf eine chronische Erkrankung sein. Die Atemwege sind in der Regel dauerhaft entzündet.

Die Symptome schwanken oft in ihrem Schweregrad, können jedoch durch gezielte Asthmamedikation zeitweise oder sogar gänzlich verschwinden.

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Zu welchen Komplikationen kann es kommen?

Die gefährlichste Komplikation bei Asthma ist der sogenannte Status asthmaticus, der sich auch durch Medikamente nicht ohne weiteres stoppen lässt und potenziell lebensbedrohlich ist. Ein solcher Anfall kann 24 Stunden oder länger dauern und den Gasaustausch in der Lunge so stark behindern, dass der Patient nicht mehr genügend Sauerstoff erhält.

Als dauerhafte Folge kann sich daraus eine Überblähung der Lungenbläschen (Lungenemphysem) entwickeln. Ein Asthmaanfall mit ausgeprägter Luftnot, der durch die ärztlich verordneten Notfallmedikamente, wie z.B. Ventolin nicht rasch aufhört oder schwächer wird, ist immer als medizinischer Notfall zu betrachten.

Bei nicht optimal behandelten Asthmatikern können körperliche Belastungen unmittelbar oder etwas zeitversetzt einen sogenannten Bronchospasmus (Bronchienkrampf) nach sich ziehen. Nach großen körperlichen Anstrengungen - beispielsweise bei Leistungssportlern - tritt dieses Phänomen jedoch auch unabhängig vom Vorliegen einer asthmatischen Erkrankung auf. Betroffene sollten daher einer Kombination aus Dauermedikationen wie Pulmicort oder Symbicort in Begleitung eines asthmatischen Notfallmedikaments in Erwägung ziehen.

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Wie erfolgt die Diagnose?

Zu Beginn der Diagnosestellung erhebt der Arzt eine sehr ausführliche Anamnese (Krankengeschichte) des Patienten. Unter anderem fragt er nach familiären Vorbelastungen und bekannten Allergien, Vorerkrankungen, der Häufigkeit von Atemwegsinfekten sowie Reizen und Situationen, die beschwerdeauslösend wirken. Auch separate bereits bestehende Krankheiten wie z.B. Diabetes mellitus oder Adipositas (Fettleibigkeit) können hinsichtlich dessen eine Rolle spielen. Danach werden eine körperliche Untersuchung und eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) vorgenommen. Durch verschiedene Atemszenarien und spezielle Untersuchungsverfahren lassen sich durch letztere das Atemvolumen, der Atemwegswiderstand sowie das Residualvolumen - die nach dem Ausatmen in der Lunge verbleibende Luftmenge - bestimmen.

Auswertung der Sekundenluft

Der für die Diagnose wichtigste Wert ist die sogenannte Sekundenluft (FEV1), da sie Hinweise auf den Verengungsgrad der Bronchien gibt. Durch eine Peak-Flow (Spitzenfluss)-Messung wird die maximale Strömungsgeschwindigkeit der Ausatmungsluft ermittelt. Nach der Erstdiagnose dienen regelmäßige Lungenfunktionstests zur Verlaufskontrolle und zur Beurteilung ob sich durch bestimmte Therapiemaßnahmen für Asthma eine Verbesserung ergeben hat.

Wenn sich durch diese Untersuchungen der Verdacht auf Asthma nicht eindeutig bestätigt, kann der Arzt die Diagnose durch einen sogenannten Provokationstest sichern. Dafür kommen je nach den individuellen Voraussetzungen des Patienten körperliche Belastung, das Einatmen kalter Luft oder einer die Atemwege reizenden Substanz in Frage. Wenn sich der FEV1-Wert danach um mindestens 20% reduziert, spricht dies für das Vorhandensein einer asthmatischen Erkrankung. Bestätigt wird diese Beurteilung anschließend durch eine erneute Lungenfunktionsprüfung, vor der ein Medikament zur Erweiterung der Bronchien verabreicht wird. Wenn sich der FEV1-Wert daraufhin um mindestens 15%verbessert, liegt ein behandlungsbedürftiges Asthma bronchiale vor.

Allergieuntersuchungen

Allergietests werden mittels Blutuntersuchungen und/oder Hauttests (Prick-Tests) vorgenommen. In einigen Fällen können auch hier Provokationstests der Atemwege nötig sein, die unter strenger ärztlicher Überwachung vorgenommen werden, da es während oder nach den Tests zu schweren Asthmaanfällen kommen kann. Durch die Blutuntersuchung wird das Niveau der (allergieauslösenden) IgE-Antikörper gegen verschiedene Allergene bestimmt. Besonders stärkere Symptome des allergischen Asthmas können durch bestimmte Vorbeugungsmaßnahmen gegen Asthma bronchiale aktiv vermindert werden.

Dabei ist zwischen einer allgemeinen Sensibilisierung durch ein bestimmtes Allergen und seiner asthmaauslösenden Wirkung zu unterscheiden - ob diese beiden Seiten zusammenfallen oder nicht, ergibt sich oft erst aus der diagnostischen Zusammenschau der gesamten Krankengeschichte und den Gesamtergebnissen der Tests. Üblicherweise werden Allergietests in einer weitgehend symptomfreien Phase durchgeführt, eventuell verwendete Antihistaminika (antiallergen wirkende Medikamente) werden zuvor nach ärztlicher Absprache abgesetzt.

Eistufung der asthmatischen Erkrankung

Weitere mögliche Untersuchungen sind Röntgenaufnahmen der Lunge, eine Blutgasanalyse, um die Sauerstoffversorgung, den Gasaustausch und eventuell die Säure-Basen-Balance im Organismus zu ermitteln, sowie eine Sputum-Untersuchung auf Bakterien und bestimmte weiße Blutzellen (eosinophile Granulozyten), die ein mögliches Anzeichen für Asthma sind.

Je nach Häufigkeit und Intensität der Beschwerden werden Erkrankungen auf Basis der individuellen asthmatischen Ursachen in drei Schweregrade - mildes, mittelschweres oder schweres Asthma - unterteilt. Bei Patienten, die bereits eine Asthma-Therapie erhalten, unterscheiden die Ärzte alternativ zwischen kontrolliertem, teilweise kontrolliertem oder unkontrolliertem Asthma. Die Krankheit gilt dann als kontrolliert, wenn sich tagsüber maximal zwei Mal pro Woche und nachts grundsätzlich keine Asthmasymptome melden, die Lungenfunktion normal ist und das Leiden keinen Einfluss auf die persönlichen Aktivitäten hat.

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