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Nebenwirkungen von Salbutamol

Salbutamol wird zur Behandlung von Asthma, Bronchitis und anderen Erkrankungen der Atemwege verwendet. Der verschreibungspflichtige Wirkstoff ist vor allem in Spray-Form erhältlich, wird aber auch in Form von Tabletten oder via Inhalator verabreicht. In der Regel treten bei korrekter Behandlung mit Salbutamol keine größeren Beschwerden auf, Nebenwirkungen sind jedoch nicht auszuschließen. Die Anweisungen auf der Packungsbeilage sollten dabei genau befolgt und in Zweifelsfällen ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Welche Nebenwirkungen von Salbutamol können auftreten?

Salbutamol ist im Allgemeinen gut verträglich. Trotzdem kann es wie bei jedem anderen Medikament auch bei diesem Wirkstoff zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Generell gilt, dass Salbutamol-Inhalationen nebenwirkungsärmer sind als die Einnahme von Tabletten.

Strukturformel von Salbutamol

Gelegentliche Nebenwirkungen bei inhalativer Verwendung sind Kopfschmerzen, Unruhegefühle sowie Zittern der Hände und Finger (Tremor). Als seltene Nebenwirkung treten Muskelkrämpfe auf.

Bei der Verwendung von Salbutamol in Tablettenform kann es gelegentlich bis selten zu Änderungen des Geschmacksempfindens, Beschwerden im Mund- und Rachenbereich, Stoffwechselstörungen (erhöhter Blutzucker, reduzierter Kaliumwert im Blut) sowie zu Herz-Kreislaufsymptomen kommen.

Als Aerosol, in Form von Salbutamol Evohaler und Accuhaler ist das Arzneimittel bei sachgerechter und in der empfohlenen Dosierung erfolgenden Anwendung gut verträglich. In bestimmten Fällen wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet:

Häufig Gelegentlich Selten Sehr selten
Zittern Reizung der Mund und Rachenschleimhaut Absinken des Kaliumspiegels allergische Reaktionen
Kopfschmerzen Muskelkrämpfe Periphere Erweiterung der Blutgefäße Übersäuerung des Blutes (Laktatazidose)
Herzklopfen unregelmäßiger Herzrhythmus niedrige Kaliumblutwerte Hyperaktivität
Übelkeit Schwindel Schwitzen Bronchialkrampf
Herzrasen (Tachykardie) Geschmacksstörungen Blutdrucksteigerungen oder -senkungen Sodbrennen
Erhöhung des Blutzuckerspiegels Unruhe Herzklopfen (Palpitationen) Herzrhythmusstörungen

Werden andere Nebenwirkungen oder eine Verschlechterung des Zustandes unter Einnahme von Salbutamol beobachtet, ist die Behandlung abzubrechen und ein Arzt zu befragen.

Gegenanzeigen - Für wen ist Salbutamol nicht geeignet?

Folgende Erkrankungen und Zustände können eine Anwendung von Salbutamol Dosier-Aerosolen ausschließen, beziehungsweise den Einsatz nur unter ständiger ärztlicher Beobachtung und nach vorheriger Rücksprache mit einem Arzt erlauben:

  • Unverträglichkeit anderer Beta-2-Sympathomimetika
  • Schwere Arteriosklerose
  • Schwerer und nicht medikamentös eingestellter Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Gefäß Aussackungen (Aneurysmen)
  • Tumore im Bereich der Nebennieren
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit instabiler Blutzuckereinstellung
  • Kaliummangel
  • Herzerkrankungen wie Herzrhythmusstörungen, Situation nach akutem Herzinfarkt und anderen Störungen
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist der Arzt vor einer Anwendung zu befragen

Wechselwirkungen von Salbutamol mit anderen Arzneimitteln

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Verwendung von Salbutamol und Beta-Blockern (gegen Bluthochdruck (Hypertonie) und verschiedene Herzkrankheiten) schwächt die Wirkung beider Medikamente ab. Bei Asthma-Patienten kann sie schwere Bronchialkrämpfe nach sich ziehen. Zudem verstärken Beta-Blocker die asthmatischen Beschwerden und können zum Auslöser neuer Krankheitsschübe werden.

Eine parallele Anwendung von Salbutamol, Theophyllin (einem weiteren bronchienerweiternden Wirkstoff) oder anderen (kurz oder lang wirkenden) Betamimetika kann zu gegenseitigen Wirkungsverstärkungen und ausgeprägteren Nebenwirkungen führen.

Die gleichzeitige Verwendung von Medikamenten gegen Herzrhythmusstörungen, bestimmten Antidepressiva und hormonellen Wirkstoffen (L-Thyroxin, Ocytocin), Migränemitteln mit Mutterkorn-Alkaloiden sowie der Konsum von Alkohol können unerwünschte Herz-Kreislauf-Symptome zur Folge haben.

Verwendung in Schwangerschaft und Stillzeit

Salbutamol ist in der Lage, die Plazenta-Schranke zu überwinden, vor allem während des ersten Schwangerschaftsdrittels sollte diese Therapie daher nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Das Gleiche gilt für die Anwendung in der Stillzeit. Inhalationen sind einer oralen Einnahme während der Schwangerschaft grundsätzlich vorzuziehen. Unmittelbar vor der Geburt sollte die Verwendung unterbleiben, da Salbutamol wehenhemmende Eigenschaften besitzt.

Quellen:
  1. Beipackzettel: Salbutamol Ratiopharm. Wort und Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Beipackzettel: Salbutamol Dosier-Aerosol 200 HUB. Wort und Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  3. Salbutamol inhaler. NHS. URL: nhs.uk

Zuletzt aktualisiert: 20.09.2017

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