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Behandlung

Wie wird Asthma bronchiale behandelt?

Vollständig heilen lässt sich die Krankheit nicht, durch Asthma Medikamente ist es jedoch fast immer sehr gut kontrollierbar. Bei einer gut angepassten Behandlung bleiben Lebensqualität und körperliche Leistungsfähigkeit in vollem Maß erhalten. Mit einem optimal kontrollierten Asthma ist selbst Hochleistungssport nicht ausgeschlossen.

Die Therapie von Asthma erfolgt durch Medikamente sowie durch das Meiden von auslösenden Faktoren (bekannte Allergene, Schad- und Reizstoffe, bestimmte Medikamente). Hinzu kommen ergänzende Maßnahmen und Änderungen im Hinblick auf die individuelle Lebensweise, wie z.B. eine Raucherentwöhnung, sowie eine ausführliche Patientenschulung. Bei allergischem Asthma wird eine Hyposensibilisierung vorgenommen, falls diese Behandlungsform im konkreten Fall erfolgversprechend ist. Der Krankheitsverlauf wird durch den Arzt und die Betroffenen selbst kontinuierlich überwacht und auf die individuellen Ursachen der Asthma Erkrankung abgestimmt. Asthma erfordert eine lebenslange Kontrolle und Behandlung.

bronchienentzündung

Medikamentöse Therapie

Bei einem akuten Asthmaanfall lässt sich das Atmen durch bestimmte Techniken und Körperhaltungen unterstützen, die durch den behandelnden Arzt oder in Schulungen vermittelt werden. Bei schweren Asthmaanfällen sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden. Dringende Hilfe ist angesagt, wenn der Betroffene blau anläuft, kaum noch sprechen kann oder die Pulsfrequenz von Erwachsenen über 110 Schläge pro Minute steigt. Falls ein Notfallmedikament, wie Ventolin verwendet wurde, kann die Zahl die inhalierten Hübe für den Notarzt zur Beurteilung der Situation von Bedeutung sein. Die wichtigsten Asthmamedikamente sind:

  1. Kurz- und langwirksame Betamimetika (Beta-2-Sympathomimetika, Bronchodilatoren) zur Erweiterung der Atemwege. Die Präparate werden inhaliert, die langwirksamen Varianten sind für Dauertherapien vorgesehen. Kurzwirksame Betamimetika werden bei akuten Beschwerden je nach Bedarf verwendet, zu diesen Notfallpräparaten gehört u.a. das Asthmaspray Ventolin.
  2. Kortikosteroide zum Inhalieren als Entzündungshemmer in den Bronchien, wie u.a. Symbicort und Pulmicort. Sie sind die wichtigsten Mittel in der medikamentösen Asthmatherapie. Ihre Zusammensetzung ähnelt dem in der Nebenniere produzierten Hormon Kortison. Bei dauerhafter Anwendung sorgen sie für das Abschwellen der Bronchialschleimhaut, vermindern die Produktion von Schleim, stoppen entzündliche Prozesse und hemmen allergische Reaktionen.
  3. Bei sehr schweren Asthmafällen werden Kortikosteroide auch als Tabletten eingenommen.
  4. In bestimmten Fällen können Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten eine Alternative zu langwirksamen Betamimetika sein. Leukotriene sind Botenstoffe, die an der Entwicklung von entzündlichen Reaktionen mitbeteiligt sind. Die Medikamente unterbinden ihre Wirkung, versagen jedoch bei einigen Patienten.
  5. Methylxanthine (Theophyllin) wirken bronchienerweiternd und stimulieren das Atemzentrum im Gehirn. Im Vergleich zu den Betamimetika sind sie jedoch weniger wirksam. Auch aufgrund potentiell schwerwiegender Nebenwirkungen finden sie nur dann Verwendung, wenn andere Therapieoptionen nicht ausreichen, um das Asthma ganz oder weitgehend zu kontrollieren.
  6. Anticholinergika wirken auf das vegetative Nervensystem und hemmen die bronchienverengende Wirkung des Parasympathikus. Sie sind ein Off-Label-Medikament, das für die Asthmatherapie offiziell nicht zugelassen ist, bei schwer zu behandelnden Asthmafällen kommen sie als Zusatzmedikation zum Einsatz.

Individuelle Anpassung

Eine Therapie wird stets dem aktuellen Befinden und den relevanten asthmatischen Symptomen - also dem Grad der Asthmakontrolle - angepasst. Konzipiert ist sie als Stufentherapie: Die Basistherapie besteht in der Gabe von inhalativen Kortikosteroiden als ursächliche Therapie. Allen Asthmapatienten werden zusätzlich kurzwirkende Betamimetika gegen Asthma als Bedarfsmedikation verordnet. In leichten Fällen mit nur sporadischen Beschwerden kann auf eine Dauermedikation mit Kortikosteroiden gegebenenfalls verzichtet werden.

asthmaspray

Wenn die Basismedikation nicht ausreicht, folgen Dosissteigerungen und/oder eine ergänzende Therapie mit langwirksamen Betamimetika, mit Vertretern der anderen Medikamentengruppen sowie - als letzte Stufe - eine Behandlung mit Kortikosteroid-Tabletten.

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