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Asthma und Sport – geht das?

Weltweit sind nach Schätzungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) etwa 300 Millionen Menschen von Asthma betroffen. Wie sehr die Erkrankung den Alltag und Lebensstil einschränkt, ist natürlich sehr individuell. Körperliche Belastung führt bei Asthmatikern oftmals zu Atemnot, viele Patienten meiden Sport daher ganz. Das ist nicht unbedingt notwendig – wer ein paar Dinge beachtet und eine geeignete Sportart findet, kann trotzdem körperlich aktiv bleiben und so gegen andere Erkrankungen vorbeugen.

Wie kommt es überhaupt zu Asthma?

Experten gehen heute davon aus, dass Asthma zu etwa 50% erblich bedingt ist. In sehr vielen Fällen sind Allergene wie Hausstaub, Milben oder Pollen schon im Kindesalter der Auslöser für die Erkrankung, aber auch der Kontakt mit Tieren kann ein Faktor sein. Ärzte vermuten außerdem, dass übermäßige Hygiene in westlichen Ländern zu einem vermehrten Auftreten von Asthma beiträgt. Es wird nämlich vermutet, dass es unser Immunsystem stärker und damit widerstandsfähiger gegen Asthma macht, wenn wir schon früh unterschiedlichen Keimen ausgesetzt sind. Natürlich ist das Krankheitsbild genauso wie die genauen Ursachen der Erkrankung von Patient zu Patient sehr unterschiedlich.

Was versteht man unter Belastungsasthma?

Tag für Tag atmen wir etwa 10.000 Liter Luft ein und aus – meistens ganz automatisch. Strengen wir uns körperlich an, dann fangen wir in der Regel an zu keuchen, da der Körper mehr Sauerstoff benötigt. Belastungsasthma tritt auf, wenn die Lungen der größeren Belastung nicht mehr gewachsen sind. Typische Symptome von Belastungsasthma sind Spannungsgefühle in der Brust, Kurzatmigkeit und Husten. Im Schnitt halten derartige Beschwerden etwa fünf bis zehn Minuten nach der Belastung noch an.

Welcher Sport ist mit Asthma gut möglich?

Asthma bei Sport wird meist dann hinderlich, wenn länger als fünf Minuten mit einer hohen Intensität trainiert wird. Dies ist zum Beispiel beim Laufen, Fußballspielen oder schnellem Fahrradfahren in der Regel der Fall. Natürlich gibt es aber auch jede Menge Sportarten, die dennoch als Sport für Asthmatiker geeignet sind. Wichtig ist es dabei einen Weg zu finden das Herz-Kreislauf-System nicht zu sehr zu belasten. Das heißt natürlich, dass der Sport nicht fordernd sein kann – es ist trotzdem möglich, Muskelgruppen gezielt zu trainieren und dabei Kraft und Ausdauer zu verbessern.

Viele Patienten, die gern Sport mit Asthma machen möchten, machen zum Beispiel mit Yoga sehr positive Erfahrungen. Hier werden alle Muskelgruppen gedehnt und gestärkt, ohne dass die Lungen durch große Anstrengungen zu sehr belastet werden. Idealerweise sollte eine Yoga-Form mit langsameren, fließenden Bewegungen gewählt werden. In manchen Großstädten gibt es sogar spezielle Yoga-Angebote für Patienten mit Asthma, bei denen den Bedürfnissen der Patienten besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden kann. Es lohnt sich in jedem Fall bei der Krankenkasse nach besonderen Angeboten im Bereich Sport gegen Asthma nachzufragen, in manchen Fällen sind sogar Zuschüsse möglich.

Auch größere Fitnessstudios können dank erfahrener Experten manchmal spezielle "Sport bei Asthma" Angebote zur Verfügung stellen. Solange die Herzfrequenz und damit der Sauerstoffbedarf nicht zu sehr gesteigert wird, ist auch das Training an Geräten durchaus möglich. Viele Patienten machen tatsächlich die Erfahrung, dass regelmäßige Bewegung ihr Immunsystem und die Widerstandsfähigkeit stärken und Asthma-Attacken somit mindert.

Asthma Patienten sollten immer darauf achten, beim Sport einen Inhalator griffbereit zu haben. Zur akuten wie auch langfristigen Behandlungen von Asthma-Erkrankungen, wie Belastungsasthma, können Sie auf meds4all.com verschiedene Inhalatoren (Salbumatol Ventolin, Pulmicort und Symbicort) bestellen. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen der Präparate zusammengetragen. Gern können Sie sich bei weiteren Fragen auch an unseren Patientenservice wenden. Genaue Auskünfte über geeignete Medikamente sollten immer von einem Arzt eingeholt werden.

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