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Pille absetzen: Was muss beachtet werden?

Aufgrund verschiedener Faktoren entscheiden sich manche Frauen dazu, die Antibabypille abzusetzen und auf ein nicht-hormonelles Verhütungsmittel umzusteigen. Vor dem Einnahmestop sollten Faktoren wie der Zeitpunkt der Absetzung sowie dadurch ausgelöste Begleiterscheinungen bedacht werden.

Welche Gründe gibt es, um die Pille abzusetzen?

Es gibt viele Gründe die Pille abzusetzen. Vor allem fallen natürlich gesundheitliche Risiken, aber auch die eigene Familienplanung ins Gewicht. Unter den gesundheitlichen Aspekt fällt die Tatsache, dass man mit der Pille über einen längeren Zeitraum hinweg den Hormonhaushalt steuert. Experten empfehlen deswegen regelmäßige Pausen innerhalb der Einnahmezyklen und raten zu einem regelmäßigen Check-Up beim Frauenarzt um das Risiko von Folgeerkrankungen und Nebenwirkungen zu minimieren.

Gründe, um die Pille abzusetzen

Da die Pille massiv in den sensiblen Biorhythmus der Frau eingreift muss man beim Absetzen mit einigen Komplikationen rechnen die auftreten können. Diese sollen in den folgenden Abschnitten einmal in Kürze näher erläutert werden. Grundsätzlich muss man beim Lesen aber beachten, dass hinter vielen Nebenwirkungen ein Fragezeichen steht.

Welche davon eintreten und wie stark sie ausfallen hängt vom jeweiligen Präparat ab, aber auch von der Konstitution und der Verfassung der einnehmenden Person. Im Falle einer geplanten Absetzung sollte man deswegen den Hausarzt rechtzeitig informieren und sich in regelmäßige ärztliche Kontrolle begeben um alle Risiken ausschließen zu können.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Pille abzusetzen?

Der richtige Zeitpunkt um die Pille absetzen zu können hängt meist von der noch vorhandenen Anzahl an verfügbaren Pillen ab. Auf alle Fälle sollte die Dosis komplett aufgebraucht werden da verschiedene Präparate zeitverzögert wirken und deswegen schon der Beginn der Einnahme geplant werden muss.

Ist das Absetzen der Pille gefährlich?

Grundsätzlich nein, allerdings sollte der Prozess immer von fachkundiger und ärztlicher Hilfe begleitet werden. Gerade starke Gewichtsschwankungen, aber auch allergische Reaktionen können zu massiven Problemen führen und sind ein nicht unbeträchtliches Risiko das unbedingt beobachtet werden sollte. In fast allen Fällen treten die Nebenwirkungen aber nur sporadisch und einzeln auf, selten gepaart und fast nie alle auf einmal.

Ist letzteres der Fall muss unter Umständen ein klinischer Aufenthalt in Betracht gezogen werden. Der Besuch beim Arzt ist hier natürlich obligatorisch. Sensible Frauen sollten sich vielleicht überlegen im Rahmen der Verhütung komplett auf die Pille zu verzichten. Zwar gibt es mittlerweile zahlreiche Präparate die ohne größere Nebenwirkungen auskommen, sollte es allerdings bisher unbekannte Vorerkrankungen geben kann die Einnahme an sich gefährlich werden und damit natürlich auch ein Absetzen der Pille.

Mögliche Nebenwirkungen nach Absetzung der Antibabypille

Die ersten Nebenwirkungen sind auftretende Nachblutungen. Diese können zeitweilig sogar recht heftig ausfallen. Sollten dauerhaft Schmerzen auftreten, oder die Blutungen nach ein paar Tagen nicht von selbst aufhören ist dringend der Gang zum Arzt zu empfehlen.

Nach den direkten Nachwirkungen der Absetzung kann es zu unterschiedlichen Verläufen kommen. Dabei wird nicht nur der Körper, sondern unter Umständen auch die Psyche der betroffenen Person in Leidenschaft gezogen. Zu den bekanntesten Nebenwirkungen gehören:

  • Allergische Reaktionen
  • Ein längeres Ausbleiben der Regel
  • Starke Schwankungen der Libido
  • Starke Gewichtszunahme
  • Störungen im Hormonhaushalt

Schnelle Schwangerschaften sind eher selten

Wer die Pille absetzt in der Hoffnung schneller schwanger werden zu können wird meistens schwer enttäuscht. Das Gegenteil ist eher der Fall, denn bis der Körper wieder im normalen Betrieb funktionieren kann braucht es unter Umständen einige Zeit. Normalerweise sollte die Regel innerhalb der ersten 6 Monate nach Beendigung der Einnahme wieder auftreten.

Ist dies nicht der Fall muss ein Arzt konsultiert werden. Auf keinen Fall sollte eine gewollte Schwangerschaft in den ersten 6 Monaten zwanghaft vorangetrieben werden. Eine künstliche Befruchtung, aber auch homöopathische Mittel mögen zwar verlockend wirken, haben aber keine nachgewiesenen positiven Effekte.

Zudem steigen die Risiken bei einer Schwangerschaft während der ersten 6 Monate nachweislich an. Sollten sexuelle Tätigkeiten aufgenommen werden empfiehlt es sich deswegen zumindest während dieser Phase auf klassische Methoden der Verhütung wie das Kondom zurückzugreifen.

Wann sollte ein Arzt konsultiert werden?

Leichte Gewichtsschwankungen sind üblich und nachvollziehbar, sollten diese aber extrem ausfallen muss unbedingt sofort ein Arzt aufgesucht werden. Bei längeren Unterleibsschmerzen, Schmerzen in den Gliedern oder ständigen Kopfschmerzen sollte ebenfalls direkt der Arzt aufgesucht werden. Ebenso wenn starke allergische Reaktionen auf der Haut auftreten, sich beispielsweise viele Pusteln und Bläschen bilden.

Ein Arztbesuch empfiehlt sich ebenfalls wenn Hitzewallungen auftreten, die Aktivitäten der Libido schwanken und psychische Probleme auftreten. Diese können sich zum Beispiel durch mangelnde Motivation, aber auch durch Unlust auf Sex und auf den Partner ausdrücken. Kreislaufbeschwerden können ebenfalls auftreten und sind ein sicheres Zeichen für die Umstellung des Körpers.

Ihnen muss, sofern sie nicht vermehrt und verstärkt auftreten, keine weitere Beachtung geschenkt werden. Richtig kritisch wird es allerdings, wenn die einzelnen Beschwerden in Kombination, oder in enger Verknüpfung und über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten. In diesem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Wie werden Nebenwirkungen nach dem Absetzen der Pille behandelt?

Grundsätzlich erfolgt die Behandlung von Nebenwirkungen beim Absetzen der Pille durch klassische Methoden. Oft kann sie auch komplett unterbleiben, da die auftretenden Probleme von selbst wieder verschwinden und sich der Körper lediglich umstellt. Sollten sie andauern gibt es eine Reihe von Möglichkeiten.

Dazu gehört unter anderem auch eine zeitweilige Wiederaufnahme der Einnahme, wobei diese natürlich keine langfristige Option darstellt. Ebenso können Therapien mit Hormonen, Behandlungen durch Antibiotika und Hausmittelchen ein guter Lösungsansatz sein. Darüber zu entscheiden sollte man aber dem Arzt überlassen.

Quellen:

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