Live Chat 030 5683 73042
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 9:00 - 18:30
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

NuvaRing: Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Bei der Verwendung des NuvaRings kann es ebenso wie bei der Pille zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Häufige Symptome und Begleiterscheinungen sind beispielsweise Übelkeit, Kopfschmerzen, Akne, Ausfluss, Scheidenjucken, vermehrte vaginale Infektionen, Gewichtszunahme, Libidoverlust sowie Spannen oder Schmerzen in den Brüsten. Bei dem Auftreten solcher Beschwerden sind eine umgehende ärztliche Beratung und gegebenenfalls ein Wechsel der Verhütungsmethode zu empfehlen.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Ebenso wie bei oralen Kontrazeptiva kann es bei der Verwendung eines NuvaRings zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen, die zu Durchbruchsblutungen oder dem Versagen der hormonellen Verhütung führen können. Hierzu gehören einige Antibiotika sowie die parallele Anwendung verschiedener Antibiosen (beispielsweise die gleichzeitige Einnahme von Penicillin und Tetrazyklinen) sowie verschiedene Antiepileptika und Antiviren-Medikamente. Auch Johanniskraut-Präparate schwächen die Sicherheit der hormonellen Verhütung mit einem Vaginalring ab. Eine zusätzliche Verhütung ist nicht nur während der Einnahme solcher Mittel, sondern auch 28 Tage nach dem Absetzen der Medikamente nötig. Die Verwendung des NuvaRings inklusive der siebentägigen Unterbrechung und des Einsetzens eines neuen Ringes wird während dieser Zeit nicht verändert.

Die Hormonkombination des NuvaRings verstärkt die medizinischen Effekte von Ciclosporin - einem Medikament gegen Abstoßungsreaktionen nach Organverpflanzungen, vermindert jedoch die Wirksamkeit einiger Antiepileptika.

Nach heutigem Erkenntnisstand haben vaginal angewandte Antimycotica (Wirkstoffe gegen Pilze) und spermientötende Substanzen keinen Einfluss auf die Verhütungssicherheit des NuvaRings.

Gegenanzeigen für die Verwendung des Hormonrings

Der NuvaRing darf nicht angewendet werden, wenn Herz-Kreislauf-Krankheiten, Gefäßerkrankungen sowie Blutgerinnungsstörungen bestehen oder in der Vergangenheit bestanden haben. Weitere Kontraindikationen sind Migräne, ein Diabetes mellitus, der bereits zu Gefäßveränderungen geführt hat, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Erkrankungen der Leber, unklare Scheidenblutungen sowie frühere oder aktuelle hormonabhängige Tumore. Wenn während der Verwendung des NuvaRings eine solche Erkrankung diagnostiziert oder vermutet wird, muss die Verhütung damit sofort abgebrochen werden. Bei heftigen Oberbauchschmerzen, Lebervergrößerungen oder Hinweisen auf Bauchblutung muss eine sorgfältige Ursachenabklärung erfolgen, um einen Lebertumor auszuschließen.

Bei einer erblichen Disposition für Herz-, Kreislauf- und Gefäßkrankheiten, jeder Form von Diabetes, Fettleibigkeit und Fettstoffwechselstörungen, erhöhten Blutfettwerten, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Bluthochduck sowie bei Raucherinnen wird der Arzt die Verhütung mit einem NuvaRing nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung empfehlen.

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit darf nicht mit dem NuvaRing verhütet werden. Frauen, die nicht stillen, können den Vaginalring wieder verwenden, wenn die Rückbildungsprozesse nach der Geburt vollständig abgeschlossen sind.

Erhöhtes Thromboserisiko

Bei einer Verwendung hormoneller Antikontrazeptiva kann das Risiko für venöse Thrombosen und Embolien erhöht sein. Durch Herz-Kreislauf-Leiden, Gefäßerkrankungen, bei Raucherinnen sowie mit dem Lebensalter nimmt es weiter zu. Ab etwa dem 35. Lebensjahr nimmt auch das Herzinfarktrisiko durch hormonelle Verhütungsmittel zu. Viele Frauenärzte empfehlen, ab diesem Zeitpunkt auf eine hormonelle Verhütung durch die Pille (mit Ausnahme von Minipillen, deren Wirkung nicht auf einer Hormonkombination, sondern ausschließlich auf einem Gestagen beruht), Vaginalringe und andere Präparate völlig zu verzichten.

Eine dänische Studie aus dem Jahr 2012 [http://www.arznei-telegramm.de/html/2012_07/1207063_04.html ] weist darauf hin, dass die Hormonbelastung durch Hormonpflaster und Hormonringe etwa doppelt so hoch ist wie durch eine moderne Mikropille mit dem hormonellen Wirkstoff Levonorgestrel, hierdurch ist auch das Thromboserisiko verdoppelt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass die konstante Abgabe der hormonellen Wirkstoffe ins Blut in der Leber für die permanente Produktion von Gerinnungsstoffen sorgt.

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament